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Mehr gerechte Vielfalt wagen

22.05.2010, von

Käfer
Am Tag der Artenvielfalt (22.5.) geht’s bei uns in den nördlichen Ländern meist um mehr Artenschutz. In den südlichen Ländern, daran erinnert der Evangelische Entwicklungsdienst, geht’s auch um Gerechtigkeit: Wer darf die Arten  dieses Planeten nutzen? Wer bekommt Geld, wenn  etwa aus einer traditionell genutzten Geranienart das Hustenmittel Umckaloabo gewonnen wird? Bekommen die Buschleute für ihr traditionelles Wissen auch Geld? Fragen, die eigentlich in der Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen geregelt sind. Das Problem:

„Es hapert an der Umsetzung, sowohl beim Naturschutz als auch im Kampf gegen Biopiraterie“, so Michael Frein. „Klar ist, dass der erste Schritt von den reichen Ländern kommen muss.“

Mehr dazu beim EED: Kampf gegen Biopiraterie ist eine Frage der Gerechtigkeit Der EED zum Tag der biologischen Vielfalt

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