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Brasilien lässt Indianerland absaufen

28.04.2010, von

Der Staudamm in Amazonien heißt „Belo Monte“ und ist seit 30 Jahren umstritten. Selbst in Brasilien gehen die Meinungen weit auseinander. Jetzt soll er doch kommen und weltweit machen die NGO mobil. Mit Recht, meine ich.

2005 genehmigte der brasilianische Nationalkongress – ohne Debatte und die in der Verfassung vorgesehene Befragung der betroffenen Gemeinden der Ureinwohner – den Bau von Belo Monte als ersten von einer Reihe weiterer Staudammkomplexe. Der Wasserstand des Xingu ist starken saisonalen Schwankungen unterworfen und muss durch weitere Staudämme reguliert werden.

Über 6.000 Quadratkilometer Regenwald würde allein der größte der geplanten Stauseen bei Altamira vernichten. Das ist mehr als zwei Mal die Größe des Saarlands. Mehr dazu: Rettet den Regenwald e.V.: Eilaktion: Weltweiter Hilferuf der Kayapo-Indianer in Brasilien.

Kommentare zu „Brasilien lässt Indianerland absaufen“

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  1. Dieter Huth
    schreibt am 28. April 2010 20:09 :

    Ich verfolge diesen Blog schon seit geraumer Zeit und bin immer wieder sehr im positiven Überrascht mit welchem Engagement ihr euch für den Umweltschutz einsetzt.

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