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Klimagipfel auf bolivianisch

20.04.2010, von

Unzufrieden mit den Ergebnissen der bisherigen Welt-Klimapolitik gibt’s derzeit im südamerikanischen Bolivien den Versuch, eine etwas andere Klimapolitik auf die Beine zu stellen. Erwartet werden bis zu 15.000 Menschen, eingeladen vom linken, bolivianischen Staatschef.

Evo Morales beruft einen alternativen Klimagipfel für April nach Cochabamba ein, dessen Ziel es ist, einen Raum zu schaffen, in dem eine ganz neue Klimapolitik artikuliert werden kann. Eine, die den Klimawandel zumindest mittelbar als Symptom kapitalischen Wirtschaftens ansieht; eine, die den globalen sozialen Bewegungen zumindest genauso viel vertraut, wie den Regierungen; eine, Klimapolitik, letztendlich, die ernst machen will, mit den strukturellen Veränderungen.

Ob dieser Gipfel mehr ist als der populistische Versuch einiger linker Regierungen, sich an die Spitze einer Bewegung zu schwingen, weden die nächsten Tage zeigen.

Mehr dazu: bewegung.taz – Alternativer Klimagipfel in Bolivien.

Kommentare zu „Klimagipfel auf bolivianisch“

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  1. Philipp
    schreibt am 21. April 2010 13:23 :

    Nice Blog und mach weiter damit.

    Cya
    Philipp

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