. .

Wildes Obst für Mundraub

31.03.2010, von

Dieser Tage habe ich in einem Blog über die Webseite www.mundraub.org gelesen, die drei Berliner AktivistInnen gegründet haben (inzwischen sind’s fünf):

Die Erkenntnis bestand bei Kai, Mirco und Katharina darin, dass es etliche Obstbäume gibt, die entweder niemandem gehören oder vom Besitzer nicht abgeerntet werden können. Und warum sollen die Früchte unter dem Baum verfaulen, während viel Obst chemisch behandelt wird, um weite Transportwege zu überstehen?

Niemand soll Obst klauen gehen, das ist für mundraub.org klar. Kein Zaun heißt ja nicht: Selbstbedienung erlaubt. Aber man kann ja bei offenbar nicht geernteten Bäumen beim Besitzer mal nachfragen. Und der könnte dann mit einer „Mundraub“-Banderole seine Bäume kennzeichnen und zur Ernte freigeben. Eine klickbare Googlemaps-Karte gibt bundesweit den Überblick über Obstbäume, die geerntet werden könnten. Noch ist keiner bei uns in Mainz in der Nähe gemeldet, aber sobald das kommt geh‘ ich mal schauen, ob das auch wirklich funktioniert. Mir fallen aus dem Stand viele Dutzend „wilde Obstbäume“ ein. Die Idee ist klasse, finde ich. Und laut Pressemitteilung von mundraub.org sieht das der Rat für Nachhaltigkeit ähnlich und hat das Projekt bereits ausgezeichnet.

Mehr dazu: Wilde Obstbäume, Beeren und Sträucher kartieren » bei TechDivision.

Schreibe einen Kommentar

*

Blogeinträge

Häufige Stichworte

 

Der SWR ist Mitglied der ARD.

Impressum | SWR ©2021