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Solarenergie weiter profitabel

24.03.2010, von

Am Donnerstag soll die neue Solarförderung verkündet werden. In welchem Umfang die Subventionen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz gekürzt werden sollen, ist angesichts der bis zur letzten Minute anhaltenden Debatte innerhalb der Regierung (und auch der Bundesländer) dazu im Moment noch offen.

Nach dem letzten Stand sinkt die Förderung um Werte zwischen 9 und 16 Prozent ab 1. Juli. Angesichts des rapiden Preisverfalls bei Solaranlagen muss das aber kein großer Nachteil sein. Eine Verbraucherzentrale, mit der ich gestern gesprochen habe, rechnet auch bei solchen Zahlen weiter mit Renditen von fünf bis sieben Prozent für „normale“ Dachinstallationen unter 30 KWp. Wichtig ist immer die Beratung im Einzelfall. Strittiger wird die geplante Streichung der Förderung für bestimmte Freilandanlagen und die Übergangsfristen für geförderte Freilandanlagen auf Äckern und Brachflächen, da geht’s den Investoren der Solarbranche nämlich schon eher ans Eingemachte. Mehr zur Sonnenenergie (und aktualisierte Links dazu sobald die Entscheidung zur Förderung öffentlich ist) bei swr.de.

Übrigens scheint es derzeit einen Mangel an Wechselrichtern zu geben, der den Neubau von Anlagen begrenzt. Die Hersteller kommen nicht nach, erzählte mir gestern ein Solarinstallateur. Einen großen Kaffeehersteller hat das freilich nicht davon abgehalten, seit gestern auch Fotovoltaikanlagen zu vermitteln.

Apropos Kaffee: im SWR-Fernsehen war Sonnenenergie auch Thema, bei „Kaffee oder Tee“ als Studiogespräch (Video ist bis vss. 29.3. online). Ich hatte mir dazu vom rheinland-pfälzischen Unternehmen Juwi zwei Solarmodule ausgeliehen und mit nach Baden-Baden zur Sendung genommen. Bei dieser Gelegenheit habe ich gelernt: ein „normales“ polykristallines Solarmodul passt nur dann in einen VW-Golf, wenn der Fahrer seinen Sitz so weit vorschiebt, dass er während der Fahrt mit dem Knie an den Zündschlüssel stößt. Sagen wir es so: ich bin schon mal bequemer gefahren.

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