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Von der Artenschutzkonferenz

16.03.2010, von

Pfeilgiftfrosch / Copyright Axel Weiss

Haifischflossen, Tunfisch-Sushi, Orchideenblüten und Elfenbein – der Handel mit Produkten aus Tier- und Pflanzenarten blüht. Oder mit den lebenden Arten selbst. Weltweit. Seltene Giftfrösche, riesige Echsen – je exotischer, desto interessanter. Oft stehen die Arten nach einiger Zeit durch Übernutzung vor dem Aus. Das soll ein Mitte der 70er Jahre beschlossenes internationale Abkommen namens CITES verhindern. Noch bis zum 25. März läuft in Doha/Katar die jetzt  15. Konferenz dieses Washingtoner Artenschutzabkommens. Begleitet von eifriger Lobbyarbeit. So sind etwa zahlreiche NGO dort vertreten, darunter unter anderem aus Deutschland die Münchner ProWildlife. Zwei Mitarbeiterinnen berichten von der Konferenz. Auch der NaBu bloggt von vor Ort. Ausserdem hat er eine nette Karte auf Googlemaps-Basis ins Netz gestellt, auf der Anträge für die jeweils zu schützenden Arten eingetragen sind. Ausführliche Hintergründe und Analysen zu einzelnen Arten im Handel (das Artenschutzabkommen ist ja ein HANDELSABKOMMEN) gibt’s vom WWF-Ableger „Traffic“ (engl.), Spezialisten für den Schutz handelbarer Arten, die auch häufig die Proposals stark mit beeinflussen. Die bloggen übrigens auch.

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