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Brasiliens freiwilliger Klimaschutz

23.11.2009, von

Brasilien bewegt sich im Klimaschutz. Zumindest ein bisschen. Ja, der Klimaschutz muss auf freiwilliger Basis erfolgen, wird der Industrie nicht vorgeschrieben. Ja, er basiert auf Schätzungen der Emissionen für das Jahr 2020. Aber dafür sollen die vorgesehenen Einsparungen von 36-38 Prozent immerhin gesetzlich geregelt werden. Und wirken dann, hofft Umweltminister Minc, doch ein bisschen verpflichtend.

Com a condição de que o corte teria caráter „voluntário“ e seria baseado nas emissões de carbono estimadas para 2020, o presidente Luiz Inácio Lula da Silva concordou em que a redução entre 36,1% e 38,9% das emissões fosse mais do que um manifesto de intenções e ganhasse status de lei.

Ein entsprechender Text wurde von der Infrastrukturkommission des brasilianischen Senats Ende letzter Woche abgesegnet. Ja, das könnte alles viel schärfer sein. Ich denke, es ist ein wichtiger Anfang für ein Land, das immer noch als Schwellenland tituliert wird. Wichtig wäre aber auch, dass das Gesetz dann wirklich angewendet wird. Denn Brasilien hat eine Reihe von superscharfen Umweltgesetzen, deren Umsetzung draußen in den Weiten des Landes auf sich warten lässt. Versuchen sollten sie’s trotzdem, denke ich.

Quelle: Folha Online – Ambiente – Meta voluntária estará na lei do clima, afirma governo – 20/11/2009.

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