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Das Gift kommt zurück

23.03.2009, von

Die Kollegen vom NDR zeigen heute abend einen Globalisierungskrimi. Die Umweltreportage „Das Gift kommt zurück“ der Filmemacherin Inge Altemeier verfolgt den Weg von pestizidbelasteten Textilien: vom Baumwollfeld in Indien über die chinesische Textilfabrik in deutsche Wohnzimmer. Die „Selbsthilfegruppe für Chemikaliengeschädigte“, die mich auf den Film aufmerksam gemacht hat, zitiert Inge Altemeier so:

Überall begegneten wir den Opfern. Menschen, die durch Industriechemikalien vergiftet wurden. Zwar hat die EU eine neue Richtlinie erlassen, die die Unternehmen verpflichtet nachzuweisen, dass die Chemikalien, die sie verwenden, nicht gesundheitsschädlich sind. Aber das gilt eben nur für Europa und hat keinerlei Auswirkung auf die globale Vergiftung.

Im Film wird deutlich, schreibt der NDR in seiner Vorschau, dass wir hierzulande viele Giftimporte nicht verhindern und mehr tun könnten:

Nach wie vor gibt es für Importware keine Grenzwerte für Pestizide. Zudem werden zahllose Container aus Gründen des Transportschutzes mit Nervengiften besprüht, bevor sie die Umschlaghäfen in Europa erreichen. Findet etwa der Hamburger Zoll einen solchen Container, hat er keine Möglichkeiten den Verbraucher zu schützen und die Ware beispielsweise zu beschlagnahmen – obwohl viele dieser gesundheitsschädlichen Gifte in Europa längst schon verboten sind.

„Das Gift kommt zurück“, heute abend, 23 Uhr, NDR-Fernsehen.

Kommentare zu „Das Gift kommt zurück“

Es sind 24 Kommentare vorhanden. Ich möchte einen Kommentar verfassen.

  1. Naturfreund
    schreibt am 23. März 2009 21:33 :

    Schade dass der Film erst so spät kommt, da sehen viele die sicherlich interessante Umweltreportage nicht, obwohl solche kritischen Beiträge jeder gesehen haben sollte. „Giftige Kleider“ so meine ich, war ein vor Jahren gesendeter Beitrag zum Thema Textilien. Scheinbar hat sich nicht viel verändert/verbessert beim Baumwollanbau und der Ausrüstung der Textilien. Die Auswirkungen bekommen wir alle zu spüren, Umwelterkrankungen nehmen weltweit zu, doch viele Interessenverbände verharmlosen die brisante Thematik auch weiterhin.

  2. Menschenfreund
    schreibt am 25. März 2009 12:46 :

    Leider, leider kam diese Reportage viel zu spät am Abend und auch ich konnte sie nur sehen, weil ich durch Zufall zuvor in der Fernsehzeitung darauf gestoßen bin und sie aufgezeichnet habe. Bedauerlicherweise reicht es dann nicht aus, wenn man seine Mitmenschen über diese Missstände informiert…. Was der Mensch nicht mit eigenen Augen sieht, scheint ihn nur wenig zu berühren. Habe meinen Arbeitskolleginnen davon berichtet, die teilweise lapidar meinten, dass die Arbeiter in den Produktionsländern so doch wenigstens überhaupt etwas verdienen würden. An diesen Missständen könne doch von hier aus sowieso nichts geändert werden. Aber wenn die Anbieter dieser Kleidung durch den Kunden kontrolliert werden, indem der Kunde einfach diese Ware nicht mehr kauft (in einigen Geschäften sticht der Chemikaliengeruch einem ja direkt in die Nase, und da gehe ich dann schon mal gar nicht wieder rein), kann der Kunde doch Druck ausüben und damit nicht nur seine Gesundheit schützen sondern auch zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern beitragen – keine Nachfrage nach vergifteten Waren, kein Gewinn! Ich kann diese Ohnmacht, die mich befällt, wenn ich sehe, wie diese Menschen in Fernost ausgebeutet werden, damit die Menschen hier billigste Kleidung zum Wegwerfen nach einer Saison kaufen können, nicht beschreiben. Auch bedauere ich jeden Mitarbeiter des Handels, dem nichts anderes übrig bleibt, als sich diesen Gesundheitsgefahren auszusetzen. Ebenso ist es einfach unverständlich, weshalb es nicht strengere Kontrollen für diese Waren gibt und warum keine gesetzlichen Grenzwerte oder besser noch, Verbote für den Import von Waren für deren Herstellung die Verwendung von Chemikalien, die aus durchaus nachvollziehbaren Gründen hier bereits vom Markt genommen wurden, erlassen werden. Warum nicht? Wer kann mir das erklären? Wurde eigentlich schon jemals ein Politiker hierzu gehört? Was hatte der zur Entschuldigung vorzubringen?

  3. Fritz Brenzel
    schreibt am 25. März 2009 17:07 :

    Ich bin sehr besorgt!
    Auch die Firma in der ich arbeite, erhalten Container aus China, die unteranderem ich öffnen muß, um sie anschließend zu entladen. Es sind zwar keine Textilien die wir erhalten, sondern Eisengußteile in Holzkisten verpackt.
    Aber wo steht, das unsere Container nicht besprüht sind?
    Ich wäre sehr dafür, das diese Sendung nochmals ausgestrahlt wird, damit ich meine Vorgesetzte sensibilisieren kann.
    Mit freundlichen Grüßen
    Fritz Brenzel

  4. Naturfreund
    schreibt am 1. April 2009 18:40 :

    Herr Brenzel,

    im CSN-Blog wird ebenfalls über die mit toxischen Chemikalien verseuchten Container berichtet. Unter dem Blogbericht ist ein Link auf das Politmagazin Report München, wo am gleichen Abend über das Thema giftige Container berichtet wurde. Es kam zum Ausdruck, dass keinesfalls nur Container mit Textilien mit der hochgiftigen Chemikalie Brommethan verseucht sein können, sondern jegliche Containerware betroffen sein kann und die Container nicht gekennzeichnet sein müssen.

    So könnten Sie Ihrem Chef die Thematik näher erläutern.

    http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/24/mit-toxischen-chemikalien-verseuchte-container-taegliche-realitaet-im-hafen-von-hamburg-und-rotterdam/

    Gruß Naturfreund

  5. Rainer Speck
    schreibt am 10. April 2009 15:58 :

    An diesem Film gibt es nichts auszusetzen. Das Schlimme daran, ich komme in diesen Film vor, als Betroffener. Ich habe jahrelang Container ausgeladen und die Ware bearbeitet, im Glauben mit der Ware und den Container ist alles in Ordnung. Das war ein Irrtum!!
    Heute bin ich Frührentner und schwerbehindert. Und was sagt die Berufsgenossenschaft dazu? Die Container sind solange mit dem Schiff unterwegs, dass später keine Gefahr mehr für die Leute ausgeht, die mit den Container und der Ware zutun haben. Das hat die Berufsgenossenschaft vor Gericht behauptet. Sie haben einen Spediteur befragt und er soll gesagt haben: „Es gibt keine giftigen und begasten Container. Es ist also unbedenklich für den Menschen, wenn er in den Container hinein geht.“
    Ich wollte das Schriftstück vor Gericht lesen, aber das hat man mir verweigert. Wahrscheinlich gibt es dieses Schriftstück gar nicht!!
    Ich habe Vorschriften, die in Deutschland gelten, über den Umgang mit Containern. Diese Vorschriften interessieren aber keinen in den Firmen.
    Auf Anfrage eines Fernsehteams im letzten Jahr bei der Behörde auf ihre Kontrollpflicht, gab es zur Antwort „Wir wollen uns nicht mit den Firmen anlegen!“
    Also, Gesundheit der Kollegen ist nebensächlich, Hauptsache wir stehen gut da bei den Chefs in den Firmen.
    Es gibt immer mehr Berichte im Fernsehen, dass man durch Container und deren Inhalt krank werden kann, aber den Behörden ist das egal.

    Rainer Speck, Dörentrup

  6. Dietmar Scholz
    schreibt am 10. September 2009 20:02 :

    Leider kam dieser Film zu spät mittig der Woche , denke aber es währe Wichtig diesen zu wiederholen und mehr publik zu machen zur Ausstrahlung

    MFG : Scholz

  7. Carola U.
    schreibt am 28. September 2009 23:09 :

    WDR, 28.09.2009/22.15 – 22.45

    Nur weil ich nach einer ansprechenden Reportage suchte, bin ich zufällig auf Ihren Film aufmerksam geworden. Ich bin erschüttert, dass in all den Jahren noch nicht mehr zur Vermeidung dieser Gifte getan wurde – in den produzierenden Ländern, wie in den Abnehmerländern.
    Was aber ganz besonders stört ist die Tatsache, dass der Verbraucher hierzulande hinters Licht geführt wird. Nur wenige Produkte haben zweifelsfreie Plaketten, auf denen dass Herstellerland vermerkt ist. Und selbst dann weiß man als Verbraucher nicht, ob sich das „made in … “ nur auf die Hülle, das Innenleben des Produkts oder womöglich nur ein paar wenige Teile bezieht.
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich schwarze und dunkelblaue Jeans der mittleren Preisklasse nur nach mehrmaligem Waschen tragen kann, ohne davon rote Pusteln zu bekommen.
    Meine Fragen nun:
    a) WIE KANN ICH MICH ALS VERBRAUCHER SCHÜTZEN UND DAMIT EINFLUSS AUF DEN MARKT NEHMEN – FREI NACH DEM MOTTO: WO KEINE NACHFRAGE, DA VERSCHWINDET DAS ANGEBOT ???
    Und
    b) WO GIBT ES EINE PRODUKTÜBERSICHT, DIE GARANTIERT SCHADSTOFFFREIE bzw. DEN RICHTLINIEN ENTSPRECHENDE WAREN ANBIETET ???

    Herzlichen Dank
    C.U.

    • Axel
      schreibt am 29. September 2009 09:38 :

      Hallo,
      danke für die Anfrage. Das Beste, was Sie tun können, um sich zu schützen: immer informiert sein über die Produkte, die Sie kaufen. Dazu haben Sie viele Möglichkeiten. Achten Sie z.B. auf den Preis: manche „Schnäppchen“ sind so billig, die können überhaupt nicht nach relevanten Umweltstandards gefertigt worden sein. Lesen Sie in Zeitschriften wie „Ökotest“ oder auch „Warentest“, hier gibt es wertvolle Hinweise. Eine wichtige Quelle sind auch die Verbraucherzentralen, dort bekommen Sie auch ausführliche und für viele Fragen auch persönliche Beratung. Schauen Sie mal unter http://www.verbraucherzentrale.de nach, dort finden Sie eine Übersicht. Gütesiegel können auch weiter helfen, eine Bewertung, welche Siegel relevant sind, finden Sie hier: https://bit.ly/1aBzPQ oder auch unter http://www.label-online.de der Verbraucherinitiative.

  8. Naturfreund
    schreibt am 1. Oktober 2009 12:47 :

    Das Problem ist, dass zwar vermehrt gut recherchierte Dokumentationen über Alltagsgifte im Fernsehen gezeigt werden, besonders bei den öffentlich rechtlichen Sendern, doch seitens der Verantwortlichen nichts unternommen wird, um Abhilfe zu schaffen. Das ist sehr bedauerlich und nicht hinnehmbar, denn es erkranken immer mehr Menschen ohne eigenes Verschulden, durch Umwelteinflüsse.

    Wie der SWR durch seinen Beitrag in Ländersache, „Wenn der Job Menschen krank macht – Gift am Arbeitsplatz“

    http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/09/04/gift-am-arbeitsplatz-tv-beitrag-des-swr-jetzt-online-anschauen/

    verdeutlicht, kann man heutzutage weiterhin leichtfertig am Arbeitsplatz durch Schadstoffe erkranken und seinen Beruf an den Nagel hängen muss. Es ist davon auszugehen, dass die Erkrankten direkt durch neue Mitarbeiter ersetzt werden, ohne dass sich an den Bedingungen am Arbeitsplatz etwas geändert hat. Den neuen Mitarbeitern droht Gefahr, dass sie das gleiche Schicksal einholt, wie ihre Vorgänger.

    Das sind untragbare Zustände, wenn man bedenkt, dass vieles leichtfertig geschieht und durch besseren Arbeitsschutz oder ungiftige Ware, vermeidbar wäre. Durch die Globalisierung werden bei uns Produkte aus Fernost und anderen Ländern verkauft, die mit Schadstoffen / Chemikalien belastet sind, die bei uns bereits seit Jahren verboten sind. Da nur Stichproben vorgenommen werden, landen viele toxisch belastete Alltagsgegenstände bei uns ahnungslosen Verbrauchern, zu Lasten unserer Gesundheit.

    MCS – Multiple Chemikalien Sensitivität ist stark zunehmend, doch auch diese Erkrankung wird leider weiterhin seitens der Verantwortlichen als nicht existent oder als seltene Erkrankung dargestellt, was leider ein Trugschluss ist. Umweltkrankheiten sind weiter rasant am zunehmen und wir werden alle verraten und verkauft zum Wohle der Wirtschaft.

    Besonders schlimm finde ich, dass bereits unsere Babys gesundheitliche Schäden davontragen, nur weil man es nicht in den Griff bekommt, schadstofffreie Kinderwagen, Spielsachen, Babyflaschen, Babykleidung etc. zu verkaufen. Kann sich der Staat so etwas leisten, abgesehen vom menschlichen Leid???

    M. E. läuft in unserem System gewaltig etwas schief, das REACH-Gesetz ist etwas fürs gute Gewissen, denn es greift nicht ausreichend und der Verbraucherschutz ist nicht umfassend genug, um der Misere Einhalt zu gebieten. Es ist äußerst traurig und besorgniserregend, dass man durch Passivität der Verantwortlichen zulässt, dass heute noch gesunde Menschen, durch Gifte im Alltag, denen wir alle ausgeliefert sind, zu Kranken von morgen werden lässt.

  9. Naturfreund
    schreibt am 1. Oktober 2009 14:18 :

    Diesen Bericht habe ich soeben entdeckt und ich finde, er passt genau zum Thema:

    http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/10/01/babyschnuller-sind-bisphenol-a-belastet-hormonell-wirksame-chemikalien-in-kinderartikeln-gehoren-verboten/

    Er bestätigt, dass der Schutz unserer Gesundheit in unserem Zeitalter viel zu kurz kommt und dass es unsere Kinder bereits in die Wiege gelegt bekommen, möglicherweise schwer zu erkranken. Dass Schnuller und Gegenstände, mit denen unsere Kleinsten bereits in Kontakt kommen, vielfach stark mit Chemikalien belastet sind, diese Meldungen sind sehr oft in den Medien zu finden.

    Doch was geschieht dann?

    Die Behörden und Politiker glänzen mit Nichtstun, stattdessen fördern sie, anstatt hier adäquat zu handeln, lieber die Wirtschaft mit der Abwrackprämie und anderen Subventionen, und wir haben das Nachsehen.

    Das lässt bei mir die Frage aufkommen, wie soll das noch weitergehen? Besonders unter dem Aspekt, dass viele Umweltkranke durch ihre schwer angeschlagene Gesundheit erwerbsunfähig werden. Wenn diese Entwicklung weiter dermaßen voranschreitet, dann ist der staatliche Bankrott nicht mehr weit und wir sind nur noch von Kranken umgeben. Ich kann mir nicht vorstellen, das dies irgendjemandem dienlich ist. Nicht mal der Wirtschaft, denn erwerbsunfähige Umweltkranke konsumieren weniger. Nicht nur aus Mangel finanzieller Mittel, sondern weil sie so krank sind, dass sie nicht einmal mehr Bummeln, geschweige denn „normale“ Geschäfte betreten können.

  10. Maria
    schreibt am 10. Oktober 2009 16:19 :

    @Carola U.

    Es ist in der Tat so, dass wir Verbraucher getäuscht werden und Schadstoffe in Alltagsprodukten leider keine Seltenheit sind, Bekleidung inbegriffen.

    Schadstofffreie Bekleidung kann man z. B. bei Öko- und Naturversandhäuern erwerben. Es gibt einige wenige Anbieter, die sogar einen Bestellkatalog anbieten. Bei Eingabe von „Bio-Mode, Öko-Mode“ wird man im Internet fündig. In Geschäften ist in meiner Region absolut kein Angebot vorhanden. In einem Jeans-Laden, bei dem ich früher einkaufte, bevor ich an MCS erkrankte, habe ich mich kürzlich telefonisch nach Öko-Jeans erkundigt. Leider gibt es keine im Angebot, aber man möchte nun versuchen, für mich eine Auswahl zu beschaffen.

    Mein Tipp an alle an gesundheitverträglicher Mode Interessierten, in Geschäften öfter nach ökologisch erzeugten Textilien verlangen. Dann erkennen die Geschäfte, dass Bedarf an solcher Bekleidung besteht. Ansonsten wird sich an den derzeitigen Begebenheiten nämlich nichts ändern.

    Wo keine Nachfrage – da kein Angebot.

    Viele Grüsse
    Maria

  11. Maria
    schreibt am 11. November 2009 11:32 :

    Heute Abend um 20:15 Uhr in „Betrifft“, sendet der SWR als Wiederholung die Dokumentation „Das Gift kommt zurück“.

    Es ist sehr begrüßenswert, dass der SWR das überaus wichtige Thema erneut aufgreift. Hoffentlich erreicht der Beitrag viele Zuschauer, kommt ja immerhin zur besten Sendezeit.

    Viele Grüsse
    Maria

  12. Maria
    schreibt am 11. November 2009 11:33 :

    https://www.swr.de/betrifft/substanz-gift-import-grenzwert/-/id=98466/nid=98466/did=5410808/1t1k7g7/index.html

  13. Ellen
    schreibt am 8. Dezember 2009 21:04 :

    Hallo Maria,,
    die Sendung am 11.11.2009 wurde leider nicht ausgestrahlt,
    weißt Du vielleicht wann sie wiederholt wird???

    Viele Grüße

  14. Axel
    schreibt am 10. Dezember 2009 14:38 :

    Die Sendung „Das Gift kommt zurück“ ist eine Übernahme vom NDR. Der SWR wiederholt die
    Sendung auf dem [betrifft] Sendeplatz am 20.01.2010 um 20.15 Uhr. Eine weitere Wiederholung ist am Montag, 15.03.2010
    um 0.45 Uhr geplant.
    Viele Grüße,
    Axel

  15. Maria
    schreibt am 10. Dezember 2009 18:11 :

    Hallo Axel,

    vielen Dank für die Info! Ich freue mich, dass der SWR die Sendung wiederholt und somit das überaus wichtige Thema aufgreift.

    Herzliche Grüsse, Maria

  16. Matthias
    schreibt am 21. Januar 2010 13:33 :

    Wer die Sendung, wie ich, gestern im SWR verpasst hat kann sie auch schon nächste Woche am Dienstag den 26.01.2010 auf 1 Plus um 21:00 Uhr anschauen.

    Viele Grüße
    Matthias

  17. Axel
    schreibt am 21. Januar 2010 14:01 :

    Nächste geplante Ausstrahlung im SWR: am Montag, 15.03.2010 um 0.45 Uhr.

  18. marchand
    schreibt am 4. Februar 2010 00:48 :

    Hi Ihr

    Man kann die Sendung jederzeit bei http://www.Youtube.com
    mit folgendem Link (oder einfach in der Titelsuche) im Internet sehen. Mich hat die Sendung auch so betroffen gemacht, dass ich beschlossen habe, ab sofort gar nicht mehr in normalen Läden Kleider zu kaufen. Habe im Internet eine Anzahl Versandhandel mit Öko und Fair Kleidern gefunden. Die sind natürlich teurer, aber dafür kann mit gutem Gewissen (hoffentlich) Einkaufen – und nicht zuviel, was ja auch nicht schlecht ist. Am besten ist, wenn ihr den Link möglichst verbreitet, so dass so viele Menschen wie möglich diesen Film sehen. Ich habe den Link gerade an alle Freunde und Bekannte weitergeschickt.

    https://www.youtube.com/watch?v=D8ehfBpauH0&feature=related

    gruss
    Christina

  19. U. Hehl
    schreibt am 26. Februar 2010 00:18 :

    Hallo, bin durch zufall auf diese Seite gekommen, aber die Kommentare zeigen eins doch deutlich, die Politik muss endlich handeln !!Und das ist das schlimme ,
    sie handelt nicht,
    aus den Gründen des Wettbewerb und der Wirtschaft!!Es ist ein Komplott von der Pharma, der Chemie den Ärzten, als Partner die Politik.
    Es gibt cirka 60 bis 70000 Medikamente auf den Markt, davon nur die Häfte getestet,
    dazu kommen noch cirka 100000 Chemikalien davon werden nur 4 % auf unbedenklich getestet,
    alles andere darf der Bürger ausbaden!!
    Der Politik ist es egal , nicht weil sie nicht wissen ,wie gefährlich das ist, sondern ehr,
    weil sie wissen sie haben kompetente Partner in den Ärzten ,
    die dann alle möglichen der Arten der Sytome so behandeln, mit einem Ziel , damit du garantiert nicht gesund wirst !!!
    So kommen dann cirka 400000 Medizingeschädigte noch obendrauf, genaue Zahlen nicht bekannt,
    das nennt man dann eine natürliche Aussonderung der schwachen Gattung !!!
    Das hört sich vielleicht komisch an , aber wenn man auf bestimmte Seiten im Internet geht, dann liest das Grauen dieser Politik !!
    Und genauso sehen das die Politiker ,
    deswegen werden die Mütter in Deutschland auch so belohnt , Kinder in diese Welt zu setzen ,
    so das es zu keinen Misstand kommt !
    Das ist der einzige Grund, warum soviel für die Mütter und ihre Kinder getan wird, und denen ist es dann völlig egal, wenn das Kind in einen chemisch belasteten Kinderbett krank wird, wir haben ja da Ärzte dafür !!!
    Warum ich plastisch und hart schreibe,
    weil es mich sehr verärgert , wieviele es wissen, wieviele dabei zuschauen und denken wir wären ein dummes Volk und mit uns kann man das tun !!!
    Und dazu sage ich, nein,
    wir sind kein dummes Volk, sondern es fehlt an Aufklärung und an Wahrheiten an Fakten und an Zahlen
    dann muss die Poltik handeln!!!

    Mfg U. Hehl

  20. G. Mentzel
    schreibt am 5. Februar 2013 17:48 :

    So eine sauerei ist mir passiert:
    Vergiftet durch meinen Arbeitsplatz
    Eingetragen von: G.M
    BITTE AUF ALLE FÄLLE ZU ENDE LESEN !

    Ich,G.M aus Northeim – Schwerbehindert mit 50gb

    Firma C. (dieser und andere Namen aus rechtl. Gründen anonymisiert, die Red.) hat für meinen schwerbehinderten Arbeitsplatz vom Integrationsamt 50000 DM bekommen ( in Worten Fünfzigtausend ) Abteilung: V. – Manager X..

    Das Geld wurde vom Integrationsamt 2004 ausbezahlt um mir einen Arbeitsplatz jenseits der Abgase und Aerosole einzurichten das bis 2006 aber nicht in angriff genommen wurde.

    2006 im April wurde mir versucht im Personalbüro etwas anzuhängen von einer Person die ich schon früher beim ……sagen wir mal beim entfernen von Finanzmitteln erwischt hatte.Durch meine sehr schlechte Gesundheit bekam ich während des „Verhörs“ einen Kampfanfall wobei der damalige auch mittlerweile schon an Krebs verstorbene Herr Dr. T….nicht den Notarzt rief und eine schwere Körperverletzung damit verursachte wie mir der behandelnde Arzt in der schildautal Klinik bestätigte.“““sie hätten innerhalb von 6 Wochen eine anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung machen müssen““““

    Ich bin seit dem vollständig arbeitsunfähig und leide Krampfanfällen.( linksseitig teilweise gelähmt /Gesicht / Sprache )

    (Kliniken Schildautal ) ( Klinikum Göttingen ) (Arbeitsmedizin Göttingen )

    Schadensersatz habe ich bis heute nicht erhalten,was auch klar ist weil die Firma dann IHRE Sauerei zugeben würde.Aber vielleicht werden die ja noch mal wach und entlassen diese „Leute“oder entschädigen mich.

    Was nicht sein darf das nicht sein kann

    ABER BITTE LESEN SIE WEITER – ES WIRD SPANNEND !

    Der besagte Manager bot mir von dem 50000 DM eine summe an damit ich auf den Arbeitsplatz verzichte ( man hörte so von 10% der summe ich wahr wohl nicht der erste )und ich sollte weiter mit Leberentzündung und Blutbildveränderung wieder weiter für die F+E in der Produktion arbeiten und versuche machen.

    — angenommen habe ich natürlich nichts kein Geld oder andere Sachwerte

    Das war Knallharte BESTECHUNG !

    Mit der frage nach meiner Krankheit bekam ich die Antwort :

    andere wären auch schwerbehindert dann können Sie das auch – ( 50gb)

    2 Jahre bin ich dann noch in der Firma geblieben bis ich vollständig krank war.

    für das Geld hat ER eine Maschine finanziert die zu meiner Arbeit noch hinzu kam und nur alle 6 Wochen zu bedienen war.

    Herr Y. der Zeuge der Bestechung war ist unglaubwürdig und hat schon im Beisein
    des Sozialverbandes ( z.b. zeuge Herr Z. u.a.) und der BG gelogen.das war auch klar,die Personalchefin saß genau gegenüber und hat ihm auf dem Mund geschaut damit er sich nicht verplappert.Hat er aber doch einmal und man konnte seine Schweißperlen auf der Stirn beobachten.
    ( Angstschweiß ?)

    Aerosole:
    Ich habe die Luft und sonstige Chemikalien in der Ableitung nicht vertragen.Bis Mitte der 90ger Jahre konnte man nicht mal das Ende der nicht sehr großen halle vor lauter Staub durch die Vulkanisierung des rohen Gummis sehen.Dadurch bekam ich starke Leberentzündung / Blutbildveränderung / Tag und Nacht husten / sehr starke Gewichtszuname durch Wasser und Fetteinlagerungen im Körper ( Aufschwemmen ) als ich immer wieder durch krankschreiben 3 Monate raus aus dem betrieb war ging es mir besser und mein Gewicht ging bis zu 30 !!! kg runter.
    Und das jedes mal ( 3x )

    Ach ja,meine klage vor der Berufsgenossenschaft habe ich natürlich verloren.
    Die BG hat nicht einmal 1 % ( 1 Prozent ) der mittel geprüft mit denen ich gearbeitet hatte.
    Das war Betrug und nichts weiter.

    Das sehe ich als sehr schweren betrug am mündigen Bürger an und die Staatsanwalt und der Staat machen die die Augen zu.Wählen gehe ICH auf keinen Fall mehr.

    Was ich von den Gerichten und sogenannten Volksvertretern halte möchte ich hier nicht sagen.

  21. Gerd Müller
    schreibt am 22. Februar 2013 10:48 :

    Gerd M.
    Mit Firma C wird die (…) in Northeim gemeint sein.DAS sollte man wenigstens schreiben.

    • Axel
      schreibt am 11. März 2013 17:46 :

      Tut mir leid, aber unsere Kommentarrichtlinien gebieten Zurückhaltung und lassen eine Nennung von eindeutig identifizierbaren Personen oder Firmen – zu Recht – in diesem Fall nicht zu.

  22. Naturfreund
    schreibt am 12. März 2013 11:36 :

    Es ist mehr als bedenklich, dass die Begebenheiten seit dem Filmbeitrag aus dem Jahr 2009 quasi unverändert sind und wir weiterhin allesamt mit Chemikalien-belasteten Alltagsgütern konfrontiert werden. Auch der Arbeitsschutz weiterhin vielfach völlig unzureichend.

    Diejenigen, die auf Grund der Missstände schwer erkranken, werden weiterhin von den Behörden im Stich gelassen und erhalten von Gutachtern der Berufsgenossenschaften wie auch von Rentenversicherungsträgern nach wie vor den Psychostempel.

    Hier ein Beitrag, der gut zum Thema passt:

    Gutachten als freie Erfindung:
    http://www.blog.dr-merz.com/?p=278

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