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Rock for Nature

20.08.2008, von

Da staunen die Kühe - Copyright Axel Weiss
Da werden die Kühe staunen. Übermorgen geht’s ab: Mitten in der schwäbischen Hinterpampas, auf einem abgeernteten Ökoweizen-Feld bei Wolpertshausen, treffen sich Rock und Rockfans zum ersten OpenAir mit Öko-Anspruch. „Rock for Nature“ heißt das Ganze und zwei Tage lange ist bei Schwäbisch-Hall die Sau los. Mit Joe Cocker, Wir sind Helden und Nena, mit Ich und Ich und den Scorpions, aber ohne Coca Cola, ohne Junk Food und grüne Gentechnik, und alles überwiegend klimaneutral kalkuliert. Vom Bahnhof Schwäbisch Hall gibt’s einen Shuttleservice, so dass keiner mit dem Auto anreisen muss. Organisiert hat Rock for Nature unter anderem ein rühriger Öko-Bauer.

Klingt zwar alles auf den ersten Blick nach Political Correctness, Gutmenschentum und Bio-Masche, bei näherem Hinsehen finde ich die Veranstaltung aber eine runde, durchdachte Sache mit Vorbildcharakter. Und wenn danach ein paar Leute mehr ins Nachdenken über Klimaschutz und Co. gekommen sind, dann hat sich’s schon gelohnt. Ich selbst hab‘ leider keine Zeit, sonst wäre ich wohl auch hingefahren.

Kollegin Susanne Henn hat übrigens recherchiert, wie „Öko“ das Rock-for-Nature-Festival tatsächlich ist. Ihr (positives) Resultat habe ich hier zum Nachhören mit eingestellt. Und alles, was sonst noch über die Veranstaltung zu sagen wäre, hat SWR1 Baden-Württemberg zusammengestellt.

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