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Flugsaurier des Jahres bei Air Berlin

28.12.2007, von

Was haben Hans-Olaf Henkel, Gerhard Sonnleitner, Ludwig Georg Braun und Harry Roels gemeinsam? Präsidenten, richtig, Chefs, ja, und weiter? Genau: Sie waren jeweils Dinosaurier des Jahres, bekamen also vom Naturschutzbund den „peinlichsten Umweltpreis Deutschlands“ verliehen. Für besonders hartnäckiges Negieren von Umweltbelangen. Diesmal trifft es Joachim Hunold, den Vorstandsvorsitzenden der Air Berlin. Der sei, schimpft Nabu-Chef Olaf Tschimpke,

„ein Umweltsünder ohne schlechtes Gewissen“

und habe deshalb

„die Trophäe für seine Ignoranz gegenüber notwendigen Klimaschutzmaßnahmen mehr als verdient. Obwohl ihm die negativen Folgen des Klimawandels für Mensch und Natur bekannt sind, spielt Hunold das Thema unverfroren in der Öffentlichkeit herunter“.

So geht das. Da wird einer als Umweltferkel dargestellt und kriegt auch noch einen Preis dafür. Die Welt ist ungerecht.

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