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Vater Gelowicz: Nachwort zum Jihad

18.01.2013, von

Der Sozialwissenschaftler und Autor Martin Schäuble hat mit „Black Box Dschihad“ 2011 ein beachtenswertes Buch geschrieben, in dem er die Lebenswege von zwei „Gotteskriegern“ nachzeichnet: Er beschreibt Daniel Schneider von der Sauerlandgruppe und Sa’ed aus Nablus in den Palästinensergebieten. Ich habe das Buch hier besprochen.

In der kommenden Woche erscheint „Black Box Dschihad“ als Taschenbuch – mit einem bemerkenswerten Nachwort von Manfred Gelowicz, dem Vater von Fritz Gelowicz.

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Seleks Frau will nach Ulm

23.11.2011, von

Während Atilla Selek (Helfer der Sauerlandgruppe) weiter um seine deutsche Staatsangehörigkeit kämpft, bemüht sich seine türkische Ehefrau um ein dauerhaftes Visum für Deutschland. Unter Berufung auf die Regeln zur Familienzusammenführung stellte sie einen entsprechenden Antrag bei der Deutschen Botschaft in Ankara – und gab als Ort der Familienzusammenführung die Stadt Ulm an, wie mir das Regierungspräsidium Tübingen auf Nachfrage bestätigte.

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Atilla Selek muss dem Papst weichen

15.09.2011, von

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat heute bekannt gegeben, dass die Bewährungsauflagen für Atilla Selek geändert worden sind: „Zur Entlastung der örtlichen Polizeibehörden“ muss sich Selek in der Zeit vom 23. bis 25. September „in einer anderen, vom Senat bestimmten Stadt“ aufhalten. Dieser Beschluss wurde in Anstimmung mit der Bundesanwaltschaft, seinen Verteidigern und Selek selbst getroffen, so das Gericht.

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Selek zu zwei Tagen Papst verurteilt

12.08.2011, von

War es ein Versehen oder eine besonders subtile Form der Strafe? Atilla Selek hat bei der Aussetzung seiner Strafe zur Bewährung vom Oberlandesgericht Düsseldorf Auflagen bekommen, die nun manchem baden-württembergischen Polizisten Bauchmerzen bereiten. Denn das OLG  hat verfügt, dass Atilla Selek in Freiburg leben und dort seine Schulausbildung beenden soll. Freiburg erwartet aber Ende September den Besuch des Papstes. Und die örtliche Polizei kann eine Menge gebrauchen (zum Beispiel Verstärkung), aber nicht auch noch einen islamistischen Terrorhelfer in der Bewährung als zusätzliche Aufgabe. Das Problem an der Sache: Wenn sich Selek an die Auflagen des OLG hält, ist er zugleich ein Risikofaktor für den Papstbesuch. Eine echte Zwickmühle.

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Atilla Selek ist frei

18.07.2011, von

Der erste Terrorist der Sauerland-Gruppe ist wieder in Freiheit. Durch Beschluss des Oberlandesgerichts Düsseldorf durfte Atilla Selek das Gefängnis auf Bewährung verlassen, nachdem er zwei Drittel seiner Strafe (5 Jahre Haft) verbüßt hat. Selek saß zuletzt in Freiburg in Haft. Wie ich höre, will der Ulmer seine Freiheit am Mittwoch zu einem Ausflug nach Sigmaringen nutzen. Dort wird am Nachmittag vor dem Verwaltungsgericht über seinen Widerspruch gegen den Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit verhandelt. Die Behörden werfen im Täuschung bei der Einbürgerung vor – möglicherweise hat aber auch die Stadt Ulm Fehler beim Einbürgerungsverfahren gemacht.

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Schmutzige Geschichte

18.04.2011, von

Sherali Haitalievich Azizov soll tot sein. Sein Vater erzählte dem Journalisten Marcus Bensmann, die usbekischen Behörden hätten ihn über den Tod seines Sohnes informiert, als er ihn im Gefängnis in Taschkent besuchen wollte. Das berichtet Marcus Bensmann in der taz. Am 5. November sei Azizov demnach an Herzversagen gestorben. Im Alter von 35 Jahren. Es ist eine Nachricht mit Beigeschmack.

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Sauerland: Ende gut, alles gut?!

04.03.2010, von

Das Sauerlandverfahren ist zu Ende. Mit den Strafen

Fritz Gelowicz 12 Jahre Haft
Adem Yilmaz 11 Jahre Haft
Daniel Schneider 12 Jahre Haft und
Atilla Selek 5 Jahre Haft

hat der 6. Strafsenat nach meinem Eindruck angemessene Strafen für die vier Angeklagten gefunden. Das mag man auch daran ablesen, dass Adem Yilmaz, Daniel Schneider und Atilla Selek die Strafen noch im Gerichtssaal akzeptierten und auf die Einlegung eines Rechtsmittels verzichteten. Fritz Gelowicz tat das nicht.

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Drei Fragen vor dem Urteil…

04.03.2010, von

Zugegeben: Für regelmäßige Leser des Blogs kratzt der folgende Beitrag nur an der Oberfläche des Sauerland-Prozesses. Aber die aktuelle Bereichterstattung heute morgen für die Informationsprogramme innerhalb der ARD dreht sich immer wieder um drei Kernfragen vor dem Urteil, die ich immer wieder gestellt bekomme. Und wer den Blog nicht verfolgt hat und einen schnellen Einstieg sucht: Voila!

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Vor dem Urteil…

03.03.2010, von

… wird das ganze „Sauerland-Verfahren“ in verschiedenen Medien noch einmal zusammengefasst. Für Interessierte empfehle ich natürlich in erster Linie diesen Blog – aber auch die Sendung SWR2 Kontext heute Abend um 19:05 Uhr, in der meine geschätzte Kollegin Andrea Beer das Verfahren noch einmal zusammenfasst. Mit dabei: Dr. Guido Steinberg von der SWP – und meine Wenigkeit.

Die Sendung ist war auch über Webradio und später als Podcast verfügbar.

Morgen bin ich dann in Düsseldorf und werde heftig mit aktueller Berichterstattung beschäftigt sein. Vielleicht hören wir uns 😉

Gute aktuelle Zusammenfassungen über das Urteil werden auf swr.de, wdr.de und tagesschau.de zu finden sein. Hier melde ich mich morgen sobald es geht…

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Berühmte letzte Worte…

23.02.2010, von

… werden aus dem Sauerlandverfahren wohl kaum der Nachwelt überliefert werden. Kurz und bündig verlief heute der letzte Verhandlungstag vor dem Urteil, das am 04. März verkündet werden soll. Mit Spannung hatte ich besonders erwartet, was Fritz Gelowicz sagen würde, nachdem vor drei Tagen seine Frau wegen des Vorwurfs der Unterstützung der „Islamischen Jihad Union“ festgenommen wurde und nun in Untersuchungshaft sitzt. Doch seine letzten Worte waren kurz: „Ich wollte nur sagen, ich bin immer noch überrascht und geschockt von aktuellen Ereignissen„, sagte Gelowicz, der nicht so souverän wie an früheren Verhandlungstagen wirkte. Aber nach wie vor gelte, was er schon im Prozess gesagt habe: „Ich werde die IJU nicht mehr unterstützen, nicht in irgendeine Richtung„, betonte er. „Irgendeine Richtung“ bedeutet ja auch: Keine finanzielle Unterstützung. Aber wie passt das zu der Tat, die seiner Frau vorgeworfen wird?

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