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Mohamed Mahmoud ist wieder da – und droht wie früher

28.01.2015, von

Zwischenzeitlich war er offline – was für allerlei Spekulationen in der Szene und in Sicherheitskreisen sorgte. Doch seit einigen Tagen ist der österreichische Islamist Mohamed Mahmoud (Gründer der deutschen GIMF, aka Abu Usama Al-Gharib) offensichtlich mit einem neuen Account wieder auf Twitter aktiv und hat nichts von seiner radikalen Großmäuligkeit eingebüßt. So fordert er in deutscher Sprache Rache für den Prozess gegen die polnische Terrorverdächtige Karolina R., der vergangene Woche vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf begonnen hat. Mahmouds Forderung ist simpel: „Einsame Wölfe“ sollten möglichst viele Menschen in Deutschland ermorden und zwar so lange, bis die 24jährige Angeklagte freigelassen wird. Karolina R. wird die Unterstützung der Terrororganisation „Islamischen Staat“ vorgeworfen.

Solche Töne kennt man von Mahmoud. Schon zu zahlreichen Gelegenheiten – sogar aus türkischer Haft heraus – hat er seine Botschaften verbreitet. Trotzdem haben die Sicherheitsbehörden die Vorkehrungen rund um den Prozess in Düsseldorf noch einmal überprüft und „angepasst“, wie es so schön heißt.

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Kommentare zu „Mohamed Mahmoud ist wieder da – und droht wie früher“

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  1. Elias Davidsson
    schreibt am 29. August 2015 15:16 :

    Wer steckt hinter GIMF? Welche Beziehungen gibt es zwischen GIMF und SITE Intelligence, ein US-amerikanischer Vertrieb von dschihadistischen Videos (von einer Israelin geleitet)? Warum ist es so schwer dschihadistische Webseiten zu finden, die angeblich jeder Möchtegernterrorist finden kann? Warum sind die Urteile in Terrorverfahren in Deutschland nicht veröffentlicht? Was wird hier verheimlicht? Warum sind sogar die Gründe der Verheimlichung Verschlusssache? Wo leben wir eigentlich?

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