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War die Rolle Tino Brandts größer als gedacht?

10.07.2014, von

In der kommenden Woche soll er im „NSU-Prozess“ drei Tage lang Zeuge sein: Der Neonazi und frühere Verfassungsschutz-V-Mann Tino Brandt. Doch je näher die Vernehmung kommt, umso mehr erstaunliche Erkenntnisse gibt es zur Rolle Brandts in der Thüringer Szene. War es zunächst der Verdacht großangelegter Betrügereien, kam im Lauf der vergangenen Woche der Verdacht hinzu, Brandt habe sich auch als Zuhälter betätigt. Deswegen sitzt er inzwischen in Unterschungshaft. Kollegen des mdr haben nun erfahren, dass im Rahmen dieser Ermitlungen schwere Vorwürfe gegen Brandt aufgetaucht sind: Er soll sich geradezu gerühmt haben, ein wichtiger Helfer des „NSU“ gewesen zu sein.

Allerdings soll der Zeuge inzwischen in einer Vernehmung durch das BKA von diesen Vorwürfen wieder abgerückt sein. Wollte er einfach Tino Brandt schaden? Ursprünglich hatte er wohl unter anderem behauptet, die „Bombe“ aus der Frühlingsstraße in Zwickau sei eigentlich für Türken bestimmt gewesen. Allerdings wurde das Haus in der Frühlingsstraße nach der bisherigen Beweisaufnahme nicht durch eine Bombe zerstört, sondern mit Benzin in Brand gesetzt.

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Kommentare zu „War die Rolle Tino Brandts größer als gedacht?“

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  1. Phonomatic
    schreibt am 15. Juli 2014 22:10 :

    ich finde den sowas von unglaubwürdig …

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