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NSU-Tombola: Nachrücker-Platz geht an Online-Magazin „Das ZOB“

02.05.2013, von

Wie das OLG München soeben gegenüber dem Bayerischen Rundfunk erklärte, hat bei der Nachverlosung der Redakteur Oliver Renn des Internetmagazins „Das ZOB“ gewonnen. Die Verlosung wurde nötig, weil eine Bewerbung eines freien Mitarbeiters des WDR im Lostopf gelandet war, obwohl dieser nur Stunden nach seiner Bewerbung diese wieder zurück gezogen hatte, weil er nicht wusste, dass es im Topf „Fernsehen“ eine gemeinsame ARD-Bewerbung gab. Ein (weiterer) klarer Fehler des Oberlandesgerichts. Nun also statt dem Kollegen die Redaktion des „ZOB“. Ob wiederum Hans Jochen Vogel „penibel genau nachgeprüft hat, wie in etwa die Lose gezogen worden sind“ (so jedenfalls Gerichtspräsident Dr. Huber wörtlich zu ersten Ziehung)? Nein, diesmal war ein anderer Zeuge Zeuge.

Übrigens hat sich noch eine weitere Merkwürdigkeit inzwischen aufgeklärt, nämlich das Verschwinden der Bewerbung des MDR-Hörfunks: Dessen Bewerbung war im falschen Topf (nämlich beim Fernsehen) gelandet. Noch ein Fehler des OLG. Er bleibt aber ohne Auswirkung, weil die Kollegen trotzdem akkreditiert sind und innerhalb der öffentlich-rechtlichen Hörfunker ohnehin eine Arbeit im Pool stattfindet. Mehr als erstaunlich ist es trotzdem.

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