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Haftbefehle gegen mutmaßliche Attentäter von Leverkusen

14.03.2013, von

Im Fall eines möglichen Anschlags auf den Vorsitzenden von „Pro-NRW“ hat der Ermittlungsrichter in Dortmund am Abend gegen alle vier gestern festgenommen Männer Haftbefehl erlassen und Untersuchungshaft angeordnet. Die strafrechtlichen Vorwürfe lauten „Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat“, „Verabredung eines Verbrechens“ sowie Verstoß gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz. Zudem sah der Ermittlungsrichter Flucht- und Wiederholungsgefahr, sagte mir einer der beteiligten Verteidiger.

Zu den Vorwürfen gehört derzeit aber nicht ein Mordversuch – dies könnte ein weiterer Hinweis darauf sein, dass der mögliche Anschlag auf den Pro-NRW-Politiker wohl nicht unmittelbar bevorstand. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Dortmund erklärt, dass bei zwei der Männer, die den Politiker in der Nacht zu Mittwoch in Leverkusen ausgespäht haben sollen, keine Waffen gefunden wurden.

Die Waffen und den Sprengstoff hatte die Polizei bei Wohnungsdurchsuchungen nach der Festnahme gefunden. Dabei fand sie auch eine Liste mit Namen von Pro-NRW-Politikern, die eine Anschlagsliste sein könnte. Eine konkrete Verbindung zur Bonner Taschenbombe haben die Ermittler bislang nicht. Eine kriminaltechnische Untersuchung des gefundenen Sprengstoffes wird hier Klarheit bringen – das Ergebnis steht aber noch aus.

 

 

 

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