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Herr „Kaiser“ und das angebliche Becker-Tonband

18.04.2012, von

Morgen geht es nach der Osterpause im Buback-Verfahren gegen Verena Becker weiter – und zwar wohl mit einer verspäteten Übergabe der inzwischen gefundenen Ostereier: Der Nebenklagevertreter des Bruders von Siegfried Buback Rechtsanwalt Matthias Rätzlaff (Celle) wird „Willi Kaiser“ als präsenten Zeugen stellen – und hat ihn nach eigenen Angaben auch ordnungsgemäß über einen Gerichtsvollzieher geladen (so etwas hatte zuvor schon die Verteidigung versucht). „Herr Kaiser“ soll über seinen angeblichen, umfangreichen Schatz ehemaliger Geheimdienstunterlagen berichten, die vom KGB, der Stasi oder anderswoher stammen sollen. Zu diesen Unterlagen – die in weiterer österlicher Anlehnung wohl zwischenzeitlich auch einmal vergraben gewesen und wieder auferstanden sein sollen –  soll auch ein Tonband gehören. Auf ihm soll eine Stimme zu hören sein, die etwas sagt wie: „Ich habe den Hund erschossen“. Dabei könnte es sich um Verena Becker handeln und Siegfried Buback soll gemeint sein. Oder eben auch nicht. Wenn das Band denn existiert. Rechtsanwalt Rätzlaff hat es jedenfalls bislang noch nicht gehört.

Nehmen wir also den morgigen Tag, wie den Ostersonntag: Mal sehen, wer morgen welches Ei findet. Und was drin steckt.

P.S.: Am Vormittag kommt der frühere Vorsitzende Richter am OLG Stuttgart, Dr. Foth, als Zeuge.

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