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Entlastet Monika Haas Verena Becker?

21.03.2012, von

Monika Haas (Archiv)

Monika Haas (Archiv)

Nimmt der „Buback-Prozess“ gegen Verena Becker morgen eine neue Wendung? Einziger geladener Zeuge ist der frühere Bundesanwalt Leo Kouril, der über frühere RAF-Prozesse in den 1980er Jahren berichten soll. Die Frage an ihn: Wusste er im Verfahren gegen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt, dass es zu diesem Zeitpunkt bereits Verfassungsschutzinformationen über eine mögliche andere Zusammensetzung des Mordkommandos gab?

 
Doch nach dem Bundesanwalt a. D. kommt aller Wahrscheinlichkeit nach eine weitere Zeugin. Die Verteidigung plant, Monika Haas als „präsente Zeugin“ vorzustellen.
 
Haas wurde in den 90er Jahren vom Oberlandesgericht Frankfurt zu fünf Jahren Haft wegen der Beteiligung an der Entführung der Lufthansa-Maschine „Landshut“ verurteilt. Sie bestritt stets ihre Beteiligung und versuchte erfolglos, ihr Urteil vor dem Bundesgerichtshof und dem Bundesverfassungsgericht anzugreifen. Doch was kann sie über Verena Becker sagen?
 
Wahrscheinlich dürfte es der Verteidigung darum gehen, weiter die Glaubwürdigkeit von Peter-Jürgen Boock zu erschüttern. Denn Boock erinnerte in einigen Aussagen, Monika Haas im Ausbildungscamp im Jemen gesehen zu haben. In anderen Aussagen erinnerte er aber in der wohl gleichen Situation Verena Becker. Darum wird es wohl morgen auch gehen – und der Senat kann sich gleich ein eigenes Bild machen, ob man die beiden Frauen wohl verwechseln kann.
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Kommentare zu „Entlastet Monika Haas Verena Becker?“

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  1. Michael
    schreibt am 21. März 2012 22:16 :

    Zu Monika Haas gibt es ja Interessantes zu sagen, das sollte man vielleicht erwähnen. Mutmaßlich war sie die Person, die einst Waddi Haddad im Auftrag des Mossad vergiftete Pralinen überreicht hat.

    Zu sehen im Dokumentarfilm „Tödliche Schokolade“ – wobei ich garnicht sicher bin ob das je vollständig aufgeklärt wurde und sicher ist, dass das Monika Haas war. Weiß da jemand genaueres?

    Jedenfalls: Das ist nicht unbedingt ein Anlass, sie als besonders vertrauenswürdige Zeugin einzustufen, oder?

  2. Monika Haas
    schreibt am 22. März 2012 18:51 :

    Sehr geehrter Herr Schmidt,

    ich möchte Sie bitten, diesen Kommentar von „Michael“ zu löschen. Jemanden ohne auch nur irgend etwas zu wissen als Giftmörderin zu verleumden überschreitet jede Grenze. Auch die des Internets

    MfG M. Haas

  3. rum
    schreibt am 24. März 2012 19:52 :

    liebe frau haas – es ist schon extrem scheiße wenn man das system scheiße findet sich aber nicht wirklich traut zu dieser tatsache zu stehen – wann auch immer…

  4. M.H.
    schreibt am 26. März 2012 09:58 :

    @ „rum“
    es tut mir leid, ich verstehe Ihren Kommentar nicht.
    Für mich ist die Welt nun einmal nicht schwarz – weiß und ich hatte noch nie Schwierigkeiten damit, zu meiner Meinung/Einstellung zu stehen.
    Witzig finde ich es, wenn man(n) anonym vorgibt zu wissen, was ich denke und fühle.
    Aber möglicherweise verfügen Sie ja über hellseherische Fähigkeiten…….

  5. rally
    schreibt am 30. März 2012 18:36 :

    Sehr geehrte Frau Haas,

    ich befürchte, mit Löschung von Meinungen im Internet oder an anderer Stelle, ist kaum Abhilfe geschaffen. Manche Kommentaren sollte man ignorieren und innerlich lächeln.
    Ein Sprichwort sagt sinngemäß: „Grausamer als Krieg und Gewalt ist die Dummheit…“
    Liebe Grüße,Ralf

  6. Stephanie
    schreibt am 1. April 2012 16:17 :

    „Michael“: Sie schreiben, Frau Haas wäre womöglich keine glaubhafte Zeugin. Sie haben Ihre Ahnung zu Frau Haas offensichtlich aus dem Dokumentarfilm „Tödliche Schokolade“. Gegenfrage hierzu: Wie glaubhaft ist für Sie Herr Boock?

    „rum“: Ihr Niveau ist unterirdisch. Sie sollten besser ein Forum besuchen, welches sich Ihrem Jargon anpasst.

    „Frau Haas“: Es tut mir leid für Sie, dass die Todesursache Wadi Haddads zwar auf der einen Seite als aufgeklärt gilt, auf der anderen jedoch Gerüchte um eine scheinbare Vergiftung kursieren. Ich kann Ihre Wut darüber verstehen, jedoch wird das Löschen von Kommentaren nicht von Erfolg gekrönt sein. Das ist das Verheerende am Internet. Wohl eher sollten Sie versuchen über den Verleumdungen zu stehen. Dennoch wünsche ich Ihnen viel Erfolg dabei.
    MfG

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