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Doktor-Spiel am OLG Stuttgart

24.02.2011, von

Während ganz Deutschland über den gescheiterten Dr. jur. des Bundesverteidigungsministers zu Guttenberg diskutiert, habe ich hier ein paar ordentliche Promotionen zu bieten und fordere unter Berufung auf den Bildungs- und Unterhaltungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu einem kleinen Doktor-Spiel auf. Nach dem Motto: „Wer hat es geschrieben?“

Zur Auswahl stehen die folgenden Arbeiten:

  • „Verwaltungs- und Verfassungsrechtliche Probleme der internationalen Verbrechensbekämpfung“
  • „Verfassungsrechtliche Finanzierungszuständigkeiten des Bundes zur Förderung des Sports“
  • „Grenzen normativer Tatherrschaft bei mittelbarer Täterschaft“
  • „Person – Fiktion – Recht“

Und damit es jetzt nicht zu einfach wird, biete ich für die vier Titel nur drei Verfahrensbeteiligte. Das wären:

  • Richter am OLG Dr. Grübl
  • Staatsanwalt Dr. Grunert
  • Rechtsanwalt Dr. Endres

Nun: Wer hat was geschrieben?

Ausser Konkurrenz steht die Arbeit „Dampfdruck, Dichte und elektrische Leitfähigkeit von Ammoniumchlorid bis zum kritischen Punkt“. Sie ist – wie man sich leicht denken kann – 1972 von Michael Buback vorgelegt worden. Und auch sie ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Denn: „die Natur lügt nicht“, wie Michael Buback an anderer Stelle geschrieben hat.

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Kommentare zu „Doktor-Spiel am OLG Stuttgart“

Es sind 5 Kommentare vorhanden. Ich möchte einen Kommentar verfassen.

  1. Strixi
    schreibt am 24. Februar 2011 18:39 :

    Verwaltungs- und Verfassungsrechtliche Probleme der internationalen Verbrechensbekämpfung: gibt es sicher nicht. verwaltungsrechtliche probleme in dem gebiet geben nix her für ne doktorarbeit.

    Verfassungsrechtliche Finanzierungszuständigkeiten des Bundes zur Förderung des Sports: Dr. Grübl

    Grenzen normativer Tatherrschaft bei mittelbarer Täterschaft: ganz sicher der staatsanwalt grunert. die staatsanwälte wissen immer schon während des stuidums, dass sie später strafrecht machen wollen.

    Person – Fiktion – Recht: Endres. ausschlussvferfahren

  2. Wau
    schreibt am 24. Februar 2011 19:46 :

    Im Gegensatz zu Hemberger. Der lügt zwar nicht, aber er sagt auch nicht die Wahrheit. Er weiß zwar nicht, wer auf dem Krad saß, doch er besteht darauf, dass es Verena B. nicht wa(h)r.

  3. Maria R.
    schreibt am 24. Februar 2011 23:42 :

    Ich schließe „Person – Fiktion – Recht“ als Thema aus, ist mir zu fiktiv 😉

    Dr. Endres: „Verwaltungs- und Verfassungsrechtliche Probleme der internationalen Verbrechensbekämpfung“

    Dr. Grübl: “Verfassungsrechtliche Finanzierungszuständigkeiten des Bundes zur Förderung des Sports”

    Dr. Grunert: „Grenzen normativer Tatherrschaft bei mittelbarer Täterschaft“

    ?

    • Holger Schmidt
      schreibt am 25. Februar 2011 08:05 :

      Und damit wäre unser kleines Spiel dann auch schon zu Ende! Gratulation, Maria R. hat alle richtig zugeordnet (oder wie Guttenberg gegoogelt) und bekäme dafür vermutlich auf Antrag eine Ehrenpromotion der Uni Bayreuth. Da die Antwort keine Fußnoten enthält und die Mitarbeit des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages nicht erkennbar ist, gäbe es jedoch wohl nur ein „rite!“.

      Zur Ehrenrettung sei noch angemerkt, dass die Arbeit „Person – Fiktion – Recht“ meinen Kollegen Jochen Neumeyer von der Deutschen Presseagentur zum Dr. jur. promoviert hat.

  4. Maria R.
    schreibt am 25. Februar 2011 10:24 :

    Ich weise diesen abstrusen Vorwurf von mir!

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