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GIMF-Mitglieder angeklagt

19.10.2010, von

Die Anklage wurde von den Beteiligten seit Monaten erwartet – und ist, wie der Generalbundesanwalt erst heute mitgeteilt hat, am 22. September vor dem Oberlandesgericht München erfolgt:

Sieben Männer und eine Frau sind als mutmaßliche Terrorhelfer angeklagt, unter anderem weil sie Mitglieder der „Globalen Islamischen Medienfront“ (GIMF) gewesen sein sollen und durch Internetpropaganda das Terrornetzwerk Al Qaida unterstützt haben sollen.

Sieben der acht Angeklagten sind Männer, alle sind zwischen 17 und 30 Jahren alt und stammen aus mehreren Bundesländern, darunter Baden-Württemberg und Bremen. Es sind sieben Deutsche, ein 17jähriger ist Türke.

Unter den Angeklagten ist der 30jährige Renee Marc S. aus Bremen (auch Mohammed Ali genannt), über den ich hier schon mehrfach berichtet habe. Ihm wird zusätzlich vorgeworfen, im Frühjahr 2007 versucht zu haben, sich am Kampf von Al Qaida aktiv zu beteiligen und eine Terrorausbildung zu machen. Dazu soll er ein Empfehlungsschreiben von Aleem N. bekommen haben, der ja vom Oberlandesgericht Koblenz als Al Qaida-Mitglied zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt wurde.

Die einzige Frau unter den acht, eine 23jährige aus Bremen, ist die Schwester von Renee Marc S.

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