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Sauerland und die Jagd nach der Robe

03.02.2010, von

Das Plädoyer des Generalbundesanwalts sollte schon begonnen haben. Doch der Beginn der Verhandlung verzögert sich heute um etwa eine Stunde. Einer der Gründe: Ein Strafverteidiger hat seine Robe vergessen!  Gestern fiel das noch nicht auf – denn da war der Anwalt gar nicht hier. Nun suchen seine Kollegen eine Ersatzrobe in Düsseldorf…

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Kommentare zu „Sauerland und die Jagd nach der Robe“

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  1. Carsten R. Hoenig
    schreibt am 3. Februar 2010 10:56 :

    Düsseldorf ist eben nicht Berlin; hier in der Hauptstadt darf der Verteidiger auch ohne Robe einem Schlußvortrag des Staatsanwalts zuhören.

    Und wenn es dann doch zum Eklat kommen sollte, kann der Verteidiger im Anwaltszimmer für einen Euro eine Robe mieten. Düsseldorf ist eben nicht Berlin.

    😉

    Antwort: Ihr Kollege hat nun eine Robe bekommen, allerdings mit jagdgrünem Samtbesatz. Ich recherchiere noch, was das bedeutet. Passt jedenfalls gut zu den anwesenden Bereitschaftspolizisten.

  2. Hugo
    schreibt am 3. Februar 2010 13:48 :

    Grüner Besatz = Robe aus der Zeit, als es noch Singularzulassungen an den Oberlandesgerichten in Zivilsachen gab. Damals trugen die Anwälte, die eine solche Zulassung hatten diese Roben. Wundert mich nicht, daß davon noch eine im OLG rumgammelt.

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