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Familientreffen

23.04.2009, von

 
Heute sind, wie angekündigt, insgesamt 21 Familienangehörige als Zeugen geladen. Den Auftakt machte Familie Gelowicz: Ehefrau, Vater, Bruder, Schwager, Schwiegermutter und Schwägerin erschienen nacheinander vor dem Senat und erklärten übereinstimmend, nichts zu den Vorwürfen gegen Fritz und auch nichts zu seinem Werdegang aussagen zu wollen. „Überlegen Sie nochmal“, empfahl Richter Breidling jedem nachdrücklich. „Sonst werden wir uns an Freunde, Lehrer, Nachbarn und so weiter halten“. Das solle aber keine Drohung sein, betonte er.
Doch alle blieben bei ihrem Schweigen.

Übrigens ist die Familie Gelowicz offenbar sehr gläubig. Die Frauen erschienen in traditionellen, langen Gewändern und mit streng sitzendem Kopftuch. Schwager und Bruder in legerer, weiter Freizeitkleidung, beide mit Vollbart. Vater Gelowicz, ein Unternehmer aus Ulm, wirkte gefasst und entschlossen, musste sich dann aber doch die Augen reiben, als er den Sitzungssaal verließ.

Von den Angeklagten kam kaum eine Regung.

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