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Harold Woetzel macht Rast in den Alpen (Quelle: SWR, Foto: Jochen Schmoll) Harold Woetzel hat die beiden steinzeitlichen Wanderer auf ihrer Tour vom Bodensee nach Bozen begleitet. In diesem Weblog beschreibt der Regisseur des Alpendrehs von „Steinzeit – Leben wie vor 5000 Jahren“, was er bei dem spektakulären Versuch, in der Ausrüstung von „Ötzi“ die Alpen zu überqueren, beobachtet hat.

Zum Team von Harold Woetzel gehörten zeitweise bis zu zehn Mann. Einer von ihnen war Kameramann Jochen Schmoll, der sich auf Berg- und Expeditionsfilme spezialisiert hat. Jochen hatte mit die schwerste Aufgabe …

Den „Ötzis“ auf den Fersen bleiben

Kameramann Jochen Schmoll bei der Arbeit (Quelle: SWR, Foto: Jochen Schmoll)Da sich die beiden Steinzeitwanderer weigerten, bestimmte Strecken für die Kamera zweimal zurückzulegen, musste er die zwei beim Vorbeilaufen drehen, dann alles schnell zusammenpacken, an den beiden vorbei nach vorne laufen und die nächste Einstellung einrichten… und das über die gesamte Strecke! Unterstützt wurde Jochen Schmoll bei den Dreharbeiten durch seinen Kamera-Assistenten Marcus Siegle, der auch die gesamten Tonaufnahmen in den Alpen machte.

Um nichts zu verpassen, schlief das Team zum größten Teil draußen – in der Nähe des „Ötzilagers“, aber weit genug entfernt, dass Ingo und Henning nicht riechen konnten, wenn das SWR-Team sich sein Abendessen kochte. Die Nächte waren kurz, denn noch spät abends wurde am Lagerfeuer der Steinzeitwanderer gedreht, und morgens ging es oft schon um 6.00 Uhr weiter!

Kameramann Jochen Schmoll filmt die beiden steinzeitlichen Alpenwanderer (Quelle: SWR, Foto: Jochen Schmoll)

Unsichtbare Anstrengungen

Von den Anstrengungen des Teams sieht man im Film nichts. So musste das gesamte Material – Verpflegung, Zelte, Ladegeräte, Batterien, Drehkassetten, Ersatzkleidung … sowie der Kamerakran – von Trägern transportiert werden. Wo möglich wurden die Sachen von den Aufnahmeleitern Martin Andersson und Dorothea Künzig, die für Logistik des Alpendrehs sorgten, mit einem Geländewagen vom einen zum anderen Lagerplatz gebracht. Oft fuhren sie umsonst, weil das Wetter ihnen einen Strich durch die Rechnung machte und das Lager dann doch an einer anderen Stelle aufgebaut werden musste.

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