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Wolfgang Heide: Flüchtlinge wollen Grenzschließung zuvorkommen

19.02.2016, von

untersuchung

Wolfgang Heide im Einsatz

Der humanitäre Einsatz von Wolfgang Heide an der serbisch-mazedonischen Grenze geht zu Ende. Am Wochenende fährt der Heidelberger Arzt zurück nach Hause und Kollegen von der Hilfsorganisation Humedica übernehmen seine Aufgabe: Die medizinische Versorgung von Flüchtlingen, die auf der sogenannten Balkanroute unterwegs sind. In seinen letzten Tagen vor Ort machte Heide eine überraschende Beobachtung, die er sich nicht erklären kann. „Wolfgang Heide: Flüchtlinge wollen Grenzschließung zuvorkommen“ weiterlesen →

Helfen – egal ob diesseits oder jenseits eines Zauns

16.02.2016, von

Wolfgang Heide untersucht eine Familie, die aus Afghanistan geflohen ist. (Foto: Wolfgang Heide)

Wolfgang Heide untersucht eine Familie, die aus Afghanistan geflohen ist. (Foto: Wolfgang Heide)

Kann mit Zäunen die Flüchtlingsbewegung kanalisiert werden? Ungarns Botschafter in Berlin, Peter Györkös, sagte im Interview mit dem Deutschlandfunk: „Die Grenzen können mit Blumen und Plüschtierchen nicht gesichert werden.“ Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn hatten zuvor Mazedonien und Bulgarien Hilfe bei der Abriegelung der sogenannten Balkanroute zugesagt. Tausende Flüchtlinge würden dann irgendwo auf dem Balkan stranden. Was das bedeutet, kann sich Wolfgang Heide vorstellen. Der Heidelberger Arzt versorgt derzeit Flüchtlinge an der mazedonisch-serbischen Grenze.

 

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Flüchtlingsarzt: „Wissen, was Krieg heißt“

12.02.2016, von

Foto: Katja Becker

Wolfgang Heide versorgt Flüchtlinge auf der Westbalkanroute (Foto: Katja Becker)

Ab und zu ringt das Team deutscher Helfer an der serbisch-mazedonischen Grenze um Fassung. Meistens gelinge es, bei der medizinischen Versorgung ankommender Flüchtlinge professionelle Distanz zu waren, berichtet der Heidelberger Arzt Wolfgang Heide aus Preshevo. Aber manchmal seien die Helfer dann doch fassungslos. Etwa 2500 Menschen kämen jeden Tag an, die meisten kämen aus Syrien, andere aus Afghanistan. Im Interview mit SWRinfo erzählt er von einigen Schicksalen.

„Wir haben eine junge Frau gesehen, die mit Schmerzen im Bein kam – sie hatte Erfrierungen an den Beinen. Man kann sich das gar nicht vorstellen: Dieser lange Weg und eiskalt.“ Eine andere Frau sei mit ihren fünf Kindern gekommen, ihr Mann sei in Syrien erschossen worden, sagt Heide.

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Westbalkan: Heidelberger Arzt versorgt Flüchtlinge

10.02.2016, von

Migranten an der serbisch-mazedonischen Grenze nahe Miratovac (AP Photo/Darko Vojinovic)

Migranten an der serbisch-mazedonischen Grenze nahe Miratovac (AP Photo/Darko Vojinovic)

„Ich habe gestern Abend eine Frau gesehen, deren Füße blau waren und die Zehen schwarz – einfach von den langen Wegen.“ Die Eindrücke, die der Heidelberger Arzt Wolfgang Heide bei der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen an der serbisch-mazedonischen Grenze sammelt, machen nachdenklich. Immer noch machen sich tausende Menschen über die sogenannte Westbalkan-Route auf den Weg, um in der EU Schutz vor dem Krieg in Syrien, vor Verfolgung durch Daesch („Islamischer Staat“) sowie vor Hunger und Krankheit in den Flüchtlingslagern zu suchen. Weder Strapazen und Temperaturen unter Null Grad halten die Menschen von ihrer Flucht ab.  „Westbalkan: Heidelberger Arzt versorgt Flüchtlinge“ weiterlesen →

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