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Aus dem Krieg in den Papierkrieg

18.09.2015, von

Flüchtlingsberatung (Archiv)

Flüchtlingsberatung (Archiv)

Dem Krieg entkommen, im Papierkrieg gelandet. Auch wenn die Probleme nicht ansatzweise vergleichbar sind, haben viele Flüchtlinge auch in Deutschland einen beschwerlichen und vor allem langwierigen Weg vor sich: Den Amtsweg.

Viele Deutsche helfen den Flüchtlingen dabei. Auch im SWR: Kolleginnen und Kollegen beraten in ihrer Freizeit ehrenamtlich Flüchtlingen, geben Sprachkurse und „Bürokratieberatung“.

Eine SWR-Kollegin aus Stuttgart hat ihre Erfahrungen bei dieser Hilfe aufgeschrieben. Sie geben einen tiefen Einblick in die Realität derer, die zwar erfolgreich vor dem Krieg geflohen sind – nun aber auf die deutsche Realität und den dazugehörigen „Papierkrieg“ treffen. Sie möchte ihre Erfahrungen öffentlich machen – selbst aber nicht in Erscheinung treten. Weil es nicht um sie, sondern um die Flüchtlinge geht. In diesem Fall: Um Mohamad und Kaid.

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Rebuy beendet Spendenaufruf

14.09.2015, von

Rebuy Internetseite

Von „Wir müssen helfen“ zu „Wir sind überwältigt“

„Wir sind überwältigt“ – schreibt der Onlinehändler Rebuy auf seiner Internetseite. Gemeint ist die Resonanz auf den Spendenaufruf für Flüchtlingskinder, den das Berliner Unternehmen vor drei Wochen im Netz gestartet und der beim Deutschen Roten Kreuz hausinternen für Knatsch gesorgt hatte. Bislang seien etwa 6.000 Pakete mit Kinderkleidung, Spielzeug und Kinderbüchern eingetroffen, sagte Unternehmenssprecherin Juliane Leupold dem SWR. „Wir haben heute die Aktion beendet und bereiten nun die Verteilung der Sachspenden vor.“ Leupold rechnet damit, dass noch bis zu 1.000 weitere Pakete auf dem Weg seien.

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Spendenaufruf für Flüchtlingskinder: Und plötzlich allein…

03.09.2015, von

Spenden für Flüchtlinge (Beispielbild)

Spenden für Flüchtlinge (Beispielbild)

Nach einem Spendenaufruf für Flüchtlingskinder wird es einsam um den Online-Händler „Rebuy“. Etwa eine Woche nach dem Appell distanziert sich nun mit dem Hermes-Paketdienst offenbar auch der zweite Partner von der Aktion: Bereits kurz nach dem Start, am dritten Tag der Aktion, hatte schon ein Pressesprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gesagt, er würde den Aufruf am liebsten stoppen. Nun geht auch „Hermes“ auf Tauchstation und beantwortet keine Fragen mehr.

Eigentlich hatte ich nur per Email bei Hermes nachfragen wollen, wie viele Pakete denn mittlerweile verschickt seien. Vergangene Woche hatte Pressesprecher Martin Frommhold im Interview mit mir noch gesagt, innerhalb eines Tages nach dem Rebuy-Aufruf seien 4500 Pakete für Flüchtlingskinder abgeschickt worden, die Hermes portofrei zum Roten Kreuz transportiere.

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Spendenaktion für Flüchtlingskinder zu erfolgreich: Rotes Kreuz hofft auf Ende

27.08.2015, von

Aktion "Wir müssen helfen"

Aktion „Wir müssen helfen“

Es ist eine unfassbare Geschichte, die mein Kollege Alexander Drechsel heute recherchiert hat: Da planen zwei bundesweit tätige Unternehmen zusammen mit einem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes eine kreative Hilfsaktion für Flüchtlingskinder und die Idee schlägt derart ein, dass das „Generalsekretariat“ des Roten Kreuzes sich nichts lieber wünscht, als dass alles nie passiert wäre. Die Aktion scheint einfach zu erfolgreich zu sein.

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