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Hahn: Statt Flughafen bald ein Gewerbepark?

02.09.2016, von

Flughafen Hahn (Archiv)

Flughafen Hahn (Archiv)

Könnte den Flughafen Hahn das gleiche Schicksal ereilen, wir den Flughafen Zweibrücken – also ein Ende als Gewerbepark? Nach meinen Recherchen gibt es im neuen Anlauf einige ernsthafte Interessenten, die ein Kaufangebot für den Hahn abgeben wollen. Alle wollen den Hahn als Flughafen weiter betreiben, sollte man meinen. Alle? Nein, nicht alle!

Das Unternehmen TRIWO AG mit Sitz in Trier will auch mitbieten. Das sagten mir gut informierte Kreise. Die TRIWO AG ist unter anderem darauf spezialisiert, Konversionsgebiete aufzukaufen und in Gewerbeparks umzuwandeln. Sie hat bereits den ehemaligen Flugplatz in Mendig oder auch den Flughafen Zweibrücken übernommen. Die TRIWO AG ist allerdings kein Flughafenbetreiber. TRIWO-Vorstand Peter Adrian blieb eine Auskunft nach einer Beteiligung am Flughafen-Hahn-Bieterverfahren auf mehrfache Nachfrage schuldig.

 

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Sicherheitsgurt für Emails

29.06.2016, von

Diese Karte bekommt, wer sich registrieren lässt. Auf der Rückseite steht der persönliche Code um die Software freizuschalten.

Diese Karte bekommt, wer sich registrieren lässt. Auf der Rückseite steht der persönliche Code um die Software freizuschalten.

E-Mails zu verschlüsseln ist für technische Laien kompliziert. Aber allemal sinnvoll: Eine verschlüsselte Mail kann auf ihrem Weg durch das Internet von keinem Fremden gelesen werden, der berechtigte Empfänger kann sicher sein, dass die Mail von dem angegebenen Absender stammt. Um diese Vorteile endlich besser auszuspielen, hat das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT heute die „Volksverschlüsselung“ auf den Markt gebracht.

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Die gefährlichsten Motorradstrecken im Südwesten

10.05.2016, von

 

Nürburgring: Schwerer Motorradunfall (Archiv)

Nürburgring: Schwerer Motorradunfall (Archiv)

Der Frühling ist endlich da. Die Sonne scheint. Es ist ein richtig schönes Wochenende – und schon hat sich manche Ecke im Schwarzwald, im Murgtal, in der Eifel, dem Pfälzerwald oder Westerwald in ein Motorrad-Eldorado verwandelt. Wer dort selbst unterwegs ist, kann sich ja mal den Spaß machen und zählen, wie viele Biker ihn unterwegs überholen oder in einer Kurve gefährlich nah am Mittelstreifen entgegenkommen… Mein Thema in den vergangenen Wochen waren Motorradunfälle im Südwesten und die Frage, wo die meisten Unfälle passieren – und warum.

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BEA Sasbachwalden vorerst geschlossen – Letzte Flüchtlingsfamilie zieht aus

31.03.2016, von

Familie Monday verlässt die BEA in Sasbachwalden. Mitarbeiter des Regierungspräsidiums verabschieden die Familie.

Familie Monday verlässt die BEA in Sasbachwalden (Foto: SWR)

Familie Monday aus Nigeria ist heute nach Karlsruhe gebracht worden. Das Ehepaar mit den drei kleinen Kindern waren die letzten Flüchtlinge in der BEA („Bedarfsorientierte Erstaufnahmeeinrichtung“) in Sasbachwalden. Aufgrund der sinkenden Zahlen neuer Flüchtlinge hat das Land entschieden, einige Erstaufnahmeeinrichtungen zu schließen. Die BEA in Sasbachwalden soll nach Angaben des Regierungspräsidiums Freiburg auf jeden Fall den April über geschlossen bleiben. Dieser Monat wird laut Thomas Hosp (Leiter der BEA in Sasbachwalden) genutzt für Renovierungsarbeiten. Ob die BEA im Mai wieder als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge genutzt werden soll, will das Land Baden-Württemberg voraussichtlich bis Mitte April entscheiden. Es hat das ehemalige Luxushotel Bel Air 2015 für die Dauer von fünf Jahre angemietet.

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Migranten aus Algerien und Marokko: Die Sogwirkung des Wortes

21.01.2016, von

Flüchtlinge warten Mitte Januar am Bahnhof in Passau Foto: Armin Weigel/dpa

Flüchtlinge Mitte Januar in Passau; Foto: Armin Weigel/dpa

Ein genauer Blick auf die sprunghaft angestiegenen Zahlen von Asylbewerbern aus Algerien und Marokko lässt nur einen Schluss zu: Es ist der Ausblick auf ein Leben in wirtschaftlichem Wohlstand und keine massenhafte politische Verfolgung, die die Menschen aus den beiden Staaten nach Deutschland treibt. Gleichwohl können bei nüchterner Betrachtung weder Algerien noch Marokko als sichere Herkunftsländer eingestuft werden, so wie es in der Bundespolitik diskutiert wird. Meinungsfreiheit, Akzeptanz von Homosexualität oder körperliche Unversehrtheit sind in den beiden Staaten eben keine Selbstverständlichkeiten.

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We not support ISIS

19.11.2015, von

Weihnachtsmarkt-Friedrichsdorf.de gehackt von Mujahidin Cyber Army

Weihnachtsmarkt-Friedrichsdorf.de gehackt von Mujahidin Cyber Army

Eine Webseite mit „Gesichtsverlust“ und die mediale Aufregung darüber spiegelt die Nervosität, die zur Zeit in Sachen Dschihad herrscht: Hacker – oder vielmehr: Cracker – hatten eine veraltete Webseite „defaced“, also den früheren Inhalt gegen einen anderen ausgetauscht. Unter www.weihnachtsmarkt-friedrichsdorf.de war es ursprünglich um den Weihnachtsmarkt der kleinen hessischen Gemeinde im Jahr 2014 gegangen: „Romantisch, stimmungsvoll und noch schöner“ sollte er sein. Doch wer sich gestern Abend noch einmal daran ergötzen wollte, wurde plötzlich mit einer schwarz gehaltenen Seite konfrontiert, auf der eine Weltkugel abgebildet war. In diesem Globus stak eine schwarze Fahne mit arabischen Schriftzeichen und darunter stand: „Hacked by Mujahideen Cyber Army“. „We not support ISIS“ weiterlesen →

Feature: Oberndorf, Heimat von Heckler & Koch

24.09.2015, von

Ein spanischer Beatnik reist nach Oberndorf...

Ein spanischer Beatnik reist nach Oberndorf…

Am Mittwoch, 23.9. war der große Tag, der große Thementag von ARD- und SWR-Fernsehen und -Hörfunk zum Thema illegale Rüstungsexporte nach Mexiko. Zuerst lief der Spielfilm „Meister des Todes“, danach die Dokumentation „Tödliche Exporte“ – aber zuallererst, um 19:05, lief auf SWR2 das Radiofeature „Die Waffen einer Stadt“ aus unserer Redaktion.

Ich habe mich in den vergangenen Monaten in Oberndorf umgehört und versucht, die Stimmungslage in dieser tief von der Waffenproduktion geprägten kleinen Stadt am Neckar einzufangen. Ergänzend dazu war Alexander Drechsel auf einer Fachtagung von Rüstungsexperten um herauszufinden, welche Zukunft die Herstellung von Kleinwaffen in Deutschland wohl haben wird. „Feature: Oberndorf, Heimat von Heckler & Koch“ weiterlesen →

Aus dem Krieg in den Papierkrieg

18.09.2015, von

Flüchtlingsberatung (Archiv)

Flüchtlingsberatung (Archiv)

Dem Krieg entkommen, im Papierkrieg gelandet. Auch wenn die Probleme nicht ansatzweise vergleichbar sind, haben viele Flüchtlinge auch in Deutschland einen beschwerlichen und vor allem langwierigen Weg vor sich: Den Amtsweg.

Viele Deutsche helfen den Flüchtlingen dabei. Auch im SWR: Kolleginnen und Kollegen beraten in ihrer Freizeit ehrenamtlich Flüchtlingen, geben Sprachkurse und „Bürokratieberatung“.

Eine SWR-Kollegin aus Stuttgart hat ihre Erfahrungen bei dieser Hilfe aufgeschrieben. Sie geben einen tiefen Einblick in die Realität derer, die zwar erfolgreich vor dem Krieg geflohen sind – nun aber auf die deutsche Realität und den dazugehörigen „Papierkrieg“ treffen. Sie möchte ihre Erfahrungen öffentlich machen – selbst aber nicht in Erscheinung treten. Weil es nicht um sie, sondern um die Flüchtlinge geht. In diesem Fall: Um Mohamad und Kaid.

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Rebuy beendet Spendenaufruf

14.09.2015, von

Rebuy Internetseite

Von „Wir müssen helfen“ zu „Wir sind überwältigt“

„Wir sind überwältigt“ – schreibt der Onlinehändler Rebuy auf seiner Internetseite. Gemeint ist die Resonanz auf den Spendenaufruf für Flüchtlingskinder, den das Berliner Unternehmen vor drei Wochen im Netz gestartet und der beim Deutschen Roten Kreuz hausinternen für Knatsch gesorgt hatte. Bislang seien etwa 6.000 Pakete mit Kinderkleidung, Spielzeug und Kinderbüchern eingetroffen, sagte Unternehmenssprecherin Juliane Leupold dem SWR. „Wir haben heute die Aktion beendet und bereiten nun die Verteilung der Sachspenden vor.“ Leupold rechnet damit, dass noch bis zu 1.000 weitere Pakete auf dem Weg seien.

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Spendenaufruf für Flüchtlingskinder: Und plötzlich allein…

03.09.2015, von

Spenden für Flüchtlinge (Beispielbild)

Spenden für Flüchtlinge (Beispielbild)

Nach einem Spendenaufruf für Flüchtlingskinder wird es einsam um den Online-Händler „Rebuy“. Etwa eine Woche nach dem Appell distanziert sich nun mit dem Hermes-Paketdienst offenbar auch der zweite Partner von der Aktion: Bereits kurz nach dem Start, am dritten Tag der Aktion, hatte schon ein Pressesprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gesagt, er würde den Aufruf am liebsten stoppen. Nun geht auch „Hermes“ auf Tauchstation und beantwortet keine Fragen mehr.

Eigentlich hatte ich nur per Email bei Hermes nachfragen wollen, wie viele Pakete denn mittlerweile verschickt seien. Vergangene Woche hatte Pressesprecher Martin Frommhold im Interview mit mir noch gesagt, innerhalb eines Tages nach dem Rebuy-Aufruf seien 4500 Pakete für Flüchtlingskinder abgeschickt worden, die Hermes portofrei zum Roten Kreuz transportiere.

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