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bettinafaecher

Konsument und Bauernschreck

Wir möchten Milch von glücklichen Kühen. Weiden sollen sie auf Blumenwiesen, begleitet von Bienensummen. Saftige Erdbeeren bitte den ganzen Sommer lang. Das Gemüse üppig, alle Produkte regional und natürlich günstig.

Klappe halten hilft nicht

Während ich am Stehpult eine Zeitungsseite für den Andruck korrigiere, tritt ein älterer Redakteur hinter mich. Vertraulich legt er mir eine Hand auf die Schulter. Auf meinen Blick hin zieht er sie zurück und sagt: „Entschuldigung. Ich dachte, Sie sind Frau xy“ – auch sie eine junge Journalistin.

Hass geht uns alle an

Wenn Ermittler in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern heute ausgerückt sind, um Wohnungen zu durchsuchen und Verfasser von Hass-Kommentaren im Internet zu befragen, dann folgt das einem größeren Plan. Das Bundeskriminalamt setzt gemeinsam mit den Ländern ein Zeichen unter der Überschrift „Aktion gegen Hasskriminalität“.

Vorsicht vor „besorgten Bürgern“

Wenn Nachbarn aufeinander achten, im Urlaub Blumen gießen und ein Auge auf die Wohnung der Familie nebenan haben, die gerade in Urlaub gefahren ist, dann kann das wohltuende Hilfe sein. Wenn aber selbst ernannte Gruppen aufmerksamer Bürger patrouillieren, um „Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten“, dann mag mancher das gut finden. Und finden: Dann fühlen […]

Datensicherheit – schön wär‘s!

Wie sicher sind meine Daten?“ – Unter dieser Überschrift erklärt das Gesundheitsministerium, wie künftig eine Datenautobahn „den sicheren (…) Austausch medizinischer Daten“ gewährleisten soll.

Nüchterner Blick auf Zocker

Bis Mittwoch tagt in Mainz der Deutsche Suchtkongress. Dort diskutieren Experten über die steigende Suchtgefahr bei der Nutzung elektronischer Medien. Es ist also wieder Zeit für warnende Worte und Debatten um die Gefährlichkeit von Social Media und Computerspielen – und mich beschleicht wieder mal ein ungutes Gefühl.

Daddelnde Kids – vom BKA gesucht

Die Messe Gamescom in Köln: wenn ich in ihre Welt eintauche, ist das stets ein Gefühlsmix aus Spannung, Befremden, Vertrautheit. Staunend streife ich durch halbdunkle Hallen, von einem Mega-Stand zum nächsten. Dröhnender Klang wummert im Bauch. Gedrängt schieben sich die Besucher.

Wer hat die Macht über meinen Briefkasten?

Prospekt-Stapel neben der Eingangstür. An den Briefkästen im Flur kleben viele Anti-Werbung-Warnschilder. Ein Schwung Flyer liegt obendrauf. Aus einem unbenutzten Postfach quillt buntes Papierchaos. Sieht’s bei Ihnen auch so aus, wenn Sie nach Hause kommen?

Bockig bis es brennt?

Werktags abends mit der Bahn zu fahren, kann so entspannt sein. Vorbei der Ansturm der Anzugträger. Dauer-Quassler und Reservierungs-Blockwarte hat der Zugchef längst verabschiedet. Die späten Reisenden machen es sich in Ruhe bequem.

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