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Steffi Graf – ein Ausnahmeleben

14.06.2019, von

Martin Rupps

Martin Rupps meint … (Foto: SWR)

Stefanie Maria Graf, geboren am 14. Juni 1968 im Mannheimer Stadtteil Neckarau,gehört zu den besten Sportlerinnen aller Zeiten. Vielleicht DIE beste, sagen nicht nur Deutsche, sondern Menschen auf der ganzen Welt.
 
Sie begeisterte mit ihrer Begabung und ihrem Kampfgeist, wie es alle Spitzensportler im Welttennis tun. Doch anders als viele Ihrer Kolleginnen und Kollegen blieb sie persönlich auf dem Boden und auf dem Tennisplatz fair. Und sie fand in ein „Leben danach“, frei von Tennis und Glamour.
 
Noch vor ihrem 20. Geburtstag holte Steffi Graf, was es im Tenniszirkus zu holen gibt. Ihr tatsächliches, überragendes Format erbrachte sie erst auf der Langstrecke, als sie immer wieder Verletzungen trotzte und in die Weltspitze zurückkam. Mit fast 30 schlug sie die 18-jährige Martina Hingis bei den French Open vor fast genau 20 Jahren in Paris.
 
Den Ruhm bezahlte Steffi Graf mit ihrer körperlichen Gesundheit. Und doch hat ihr das Leben die enorme Kraftanstrengung und Geradlinigkeit ihres Charakters gedankt. Persönlich fand sie mit Andre Agassi den Mann fürs Leben, gemeinsam haben sie zwei Kinder. Der Welt bleibt sie als Vorbild und mit ihrem Einsatz für traumatisierte Kinder gegenwärtig wie wenige Sportlerinnen sonst.

Martin Rupps
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