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Auf Kollisionskurs: Asteroidencrashtests im Labor

24.08.2015, von , in Karte anzeigen

Simulierter Asteroidencrash

Simulierter Asteroidencrash

Ein Blick in den sternenklaren Nachthimmel: Irgendwo dort oben, gibt es unzählige Asteroiden aus Sand und Staub, die mehrere Kilometer groß sein können, ebenso große Kometen, noch größere Planeten und auch viele Trümmerteile von Himmelkörpern. Sie kreisen in Planetensystemen wie ein Gürtel um einen zentralen Stern. Wissenschaftler sprechen von Trümmerscheiben. Dabei stoßen einzelne Trümmer auch schon mal so heftig zusammen, dass selbst große Körper dabei völlig zerstört werden können und zu vielen kleinen Trümmern zerfallen. Aber was passiert dabei eigentlich genau? Das wollen Wissenschaftler vom Institut für Geophysik und Extraterrestrische Physik der TU Braunschweig jetzt im Rahmen eines deutschlandweiten Forschungsverbundes herausfinden. Sie stellen Weltraumkollisionen im Labor nach, schießen mit Kanonen und feuern faustgroße Sand- und Staubklumpen ab. Denn sie wollen die Entstehung von Planeten und Planetensystemen besser verstehen.


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Fit für den Mars: Robotertechnik im Test

29.10.2013, von , in Karte anzeigen

Dipl.-Ing. Thomas Krüger vom Institut für Flugführung der TU Braunschweig mit dem Quadrocopter (Foto: NDR)

Dipl.-Ing. Thomas Krüger vom Institut für Flugführung der TU Braunschweig mit dem Quadrocopter

Gibt es Wasser und damit vielleicht auch Leben auf dem Mars? Diese Frage könnte schon bald beantwortet werden mit Hilfe von unbemannten Robotern. Ein ganzer Schwarm aus Flug- und Bodeneinheiten soll die Marsoberfläche erkunden und vor allem dort nach Wasser suchen, wo bisherige Marsmissionen scheiterten: In bis zu 7 Kilometer tiefen Schluchten, Kratern und Höhlen des größten Mars-Canyons  –  dem Valles Marineris. Die Technik für diese schwierige Mission entwickeln Wissenschaftler vom Institut für Flugführung der TU Braunschweig. Sie sind Teil eines einzigartigen Verbundprojekts, mit dabei sind auch Forscher des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt, sowie der TU München. Unsere Reporterin Carmen Woisczyk war bei einem Testlauf der Roboter auf einem dem Mars sehr ähnlichen Gelände in Braunschweig dabei. „Fit für den Mars: Robotertechnik im Test“ weiterlesen →

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UWE3 – Kleinstsatellit der Uni Würzburg

02.04.2013, von , in Karte anzeigen

Im "Zauberwürfel"- Satelliten UWE3 steckt viel Elektronik (Foto: Uni Würzburg)

Im „Zauberwürfel“- Satelliten UWE3 steckt viel Elektronik (Foto: Uni Würzburg)

Satelliten sind groß, klobig und kommen aus riesigen Hightech-Labors? Stimmt nicht ganz: An der Universität in Würzburg basteln Forscher und Studenten an UWE-3. (Das steht für „Universität Würzburg Experimentalsatellit“). Hightech steckt in dem Satelliten auch drin, aber UWE-3 ist nur rund zehn mal zehn Zentimeter klein und nur rund ein Kilogramm schwer. So klein, dass UWE-3 in einer Rakete kaum auffällt. Und trotzdem voller sensibler Technik. Der Kleinstsatellit-UWE3 ist gerade auf dem Weg nach Russland – vorher war unsere Reporterin Inga Pflug noch bei letzten Funktionstests dabei.
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Von Lampoldshausen ins All – Ariane-Raketentriebwerk im Härtetest

09.07.2012, von , in Karte anzeigen

Reporterin Katharina Thoms im Gespräch mit Ralf Hupertz vom DLR-Institut für Raumfahrtantriebe

Reporterin Katharina Thoms im Gespräch mit Ralf Hupertz vom DLR-Institut für Raumfahrtantriebe

Die Ariane 5-Rakete fliegt seit sieben Jahren ohne Fehler in den Weltraum und zurück. Dass die Ariane-Flüge der ESA so reibungslos ablaufen, ist vielen Menschen zu verdanken. Unter anderem dem Team vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) in Lampoldshausen bei Heilbronn. Dort wird das Vulcain-2-Raketentriebwerk der Ariane regelmäßig auf Herz- und Nieren geprüft. Reporterin Katharina Thoms war bei so einem Testtag mit dabei. „Von Lampoldshausen ins All – Ariane-Raketentriebwerk im Härtetest“ weiterlesen →

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Schwerelos forschen beim Parabelflug

06.02.2012, von , in Karte anzeigen

Durchblicker-Reporter Aeneas Rooch in der Schwerelosigkeit

Durchblicker-Reporter Aeneas Rooch in der Schwerelosigkeit

Alles Leben auf der Erde findet unter dem Einfluss der Erdanziehungskraft statt. Um physikalische und biologische Prozesse zu verstehen, würden Wissenschaftler in Experimenten gerne beobachten, wie Dinge ohne die allgegenwärtige Schwerkraft funktionieren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt bietet ihnen die Möglichkeit: Bei einem Parabelflug fliegen speziell ausgebildete Piloten eine bogenförmige Kurve nach, an deren höchstem Punkt für wenige Sekunden im gesamten Flugzeug Schwerelosigkeit herrscht. Aeneas Rooch hat einen solchen spektakulären Forschungsflug vom Flughafen Köln-Bonn aus begleitet. „Schwerelos forschen beim Parabelflug“ weiterlesen →

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Arbeiten aus der Ferne – wie kann man Roboter im Weltraum von der Erde aus steuern?

01.02.2011, von , in Karte anzeigen

Der MTO-Roboter soll später, ferngesteuert von der Erde aus, Arbeiten verrichten

Manchmal ist es praktisch, einen Roboter zu haben, der einem die erreichbare Arbeit abnimmt. An gefährlichen Orten zum Beispiel, oder an Stellen, für die der Mensch nur bedingt lebensfähig ist – wie im Weltall. Da wäre es doch praktisch, wenn man den Roboter von einem weit entfernten Ort steuern könnte, eine ganz besondere Form der „Fernarbeit“ sozusagen. Schwierig wird es immer dann, wenn es um feinfühlige Manipulationen geht. An der Technischen Universität München entwickeln Wissenschaftler und Ingenieure ein solches System. Stefan Geier hat das Team bei einem Einsatz im „virtuellen Weltraum“ begleitet. „Arbeiten aus der Ferne – wie kann man Roboter im Weltraum von der Erde aus steuern?“ weiterlesen →

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Forschung im Schleudersitz: Die Astronautenzentrifuge

03.01.2011, von , in Karte anzeigen

Schwindelerregende Wissenschaft : Reporter Aeneas Rooch testet die Zentrifuge am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln

Vielen wird da schon beim Zusehen schlecht: Kirmeskarussells, auf denen man im Kreis gedreht wird. Immer wieder und wieder, und die Fliehkraft drückt einen nach außen. Manche haben Spaß, manchen wird schlecht.
Und manche interessieren sich für so eine Fahrt im Kreis auch wissenschaftlich. Es geht um Raumfahrt: Es ist schon lange bekannt, dass sich in Schwerelosigkeit Muskeln, Knochen und das Herz-Kreislauf-System der Astronauten verändern. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, könnte so eine Zentrifuge wie ein Kirmeskarussell sein, denn wenn einen die Fliehkraft nach außen schleudert, ist das für den Körper eine starke Belastung. Und Belastung – das kennt man vom Muskeltraining – hält fit. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln untersuchen Wissenschaftler daher, wie sich die Fahrt auf einer Zentrifuge auf den Körper auswirkt.  Und unser Reporter Aeneas Rooch wagt den Selbstversuch. In Köln lässt er sich –nicht ganz ohne Risiko – auf eine erhöhte Schwerkraft beschleunigen und testet, was mit dem Körper passiert, wenn man im Kreis geschleudert wird. „Forschung im Schleudersitz: Die Astronautenzentrifuge“ weiterlesen →

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