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Die Körpersprache der Bäume

04.01.2016, von , in Karte anzeigen

Claus Mattheck begründete durch Beobachtungen von Bäumen das Visual Tree Assessment.

Claus Mattheck begründete durch Beobachtungen von Bäumen das Visual Tree Assessment.

Bäume sprechen auf ihre Art. Und wer ihre Körpersprache lesen lernt, für den sind Bäume keine stummen Genossen, sondern geschwätzige, kleine Kerlchen. Sie „reden“. Sonderbare Muster in der Rinde sagen dem Physiker und Biomechaniker Claus Mattheck, ob der Baum noch stabil ist oder möglicherweise jeden Moment umzufallen droht, ohne dass es auf den ersten Blick erkennbar wäre. Es sind die kleinen Hinweise – Signale, die der Forscher zu deuten gelernt hat. Nicola Wettmarshausen hat ihn bei seiner Arbeit begleitet.

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Auf Kollisionskurs: Asteroidencrashtests im Labor

24.08.2015, von , in Karte anzeigen

Simulierter Asteroidencrash

Simulierter Asteroidencrash

Ein Blick in den sternenklaren Nachthimmel: Irgendwo dort oben, gibt es unzählige Asteroiden aus Sand und Staub, die mehrere Kilometer groß sein können, ebenso große Kometen, noch größere Planeten und auch viele Trümmerteile von Himmelkörpern. Sie kreisen in Planetensystemen wie ein Gürtel um einen zentralen Stern. Wissenschaftler sprechen von Trümmerscheiben. Dabei stoßen einzelne Trümmer auch schon mal so heftig zusammen, dass selbst große Körper dabei völlig zerstört werden können und zu vielen kleinen Trümmern zerfallen. Aber was passiert dabei eigentlich genau? Das wollen Wissenschaftler vom Institut für Geophysik und Extraterrestrische Physik der TU Braunschweig jetzt im Rahmen eines deutschlandweiten Forschungsverbundes herausfinden. Sie stellen Weltraumkollisionen im Labor nach, schießen mit Kanonen und feuern faustgroße Sand- und Staubklumpen ab. Denn sie wollen die Entstehung von Planeten und Planetensystemen besser verstehen.


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Meteoriteneinschläge im Labor

26.01.2015, von , in Karte anzeigen

Was vom Einschlag übrig blieb: Der Einschlagkrater wird vermessen Quelle: TU München

Was vom Einschlag übrig blieb: Der Einschlagkrater wird vermessen

Welche Auswirkungen haben Meteoriteneinschläge auf der Erde? Was passiert beim Einschlag genau? Wie sind die etwa 180 bekannten Meteoritenkrater entstanden? Diese Fragen wollen Wissenschaftler am Lehrstuhl für zerstörungsfreie Prüfung der TU München beantworten. Dazu simulieren sie die Einschläge im Labor. „Meteoriteneinschläge im Labor“ weiterlesen →

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Die Beton-Zerstörer von Bochum

17.03.2014, von , in Karte anzeigen

Viel Kraft für die Sicherheit

Durch solche Tests werden Brücken in Zukunft noch sicherer

Durch solche Tests werden Brücken in Zukunft noch sicherer

Wie viel Belastung hält eine Brücke aus? Oder eine Decke in einer Sporthalle? Und: Wie stabil ist ein Tunnel? Das kann man mit Computern berechnen. Aber das in Praxis-Versuchen zu testen war bislang schwer. Schließlich kann man ja nicht nur zu Testzwecken solche riesigen Bauwerke errichten. An der Ruhr-Universität Bochum wird an einem neuen wirklichkeitsnahen Testverfahren für die Belastbarkeit von Stahlbeton-Bauten geforscht. Damit Gebäude, Brücken und Tunnel künftig noch sicherer sind. „Die Beton-Zerstörer von Bochum“ weiterlesen →

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Amtliche Strahlungsmessung – Dosimeter werden unter Tage geprüft

15.10.2013, von , in Karte anzeigen

430 Meter abwärts gehts mit dem Fahrstuhl (Foto: NDR)

430 Meter abwärts gehts mit dem Fahrstuhl

Man kann sie nicht riechen, sehen oder schmecken, aber sie kann in hohen Dosen tödlich sein: Die Rede ist von radioaktiver Strahlung. Gemessen wird diese mit speziellen Messgeräten, mit so genannten Dosimetern, zum Beispiel am Zaun von Atomkraftanlagen oder bei medizinischen Geräten, wie Röntgenapparaten. Ob ein neu hergestelltes Dosimeter verlässlich funktioniert und die richtigen Werte anzeigt, wird vor dem Gebrauch überprüft. Hersteller vergleichen ihre neuen Dosimeter mit einem zweiten sehr präzisen Messgerät. Dieses wird zuvor in einem Untertagelabor der Physikalisch Technischen Bundesanstalt untersucht. Denn das deutsche Metrologie-Institut ist für die korrekte Weitergabe der Maßeinheiten – wie Meter, Zeit, Kilogramm oder bei Dosimetern Nano-Sievert pro Stunde – zuständig. In diesem  Labor werden Zweit-Dosimeter aus der ganzen Welt überprüft. Es liegt 430 Meter tief unter der Erde in einem Salzbergwerk in Grasleben bei Helmstedt. Reporterin Carmen Woisczyk ist hinuntergefahren.

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Wie Stromkabel altern – Die Kabelteststrecke der Universität Erlangen-Nürnberg

11.06.2013, von , in Karte anzeigen

Susi Weichselbäumer mit Christian Weindl von der Universität Erlangen-Nürnberg

Susi Weichselbäumer mit Christian Weindl von der Universität Erlangen-Nürnberg

Für immer jung bleiben? Ganz im Gegenteil: Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigen sich mit der Frage, wie man die Alterung von Mittelspannungsstromkabeln beschleunigen kann. Weiß man nämlich, unter welchen Bedingungen Kabel wie schnell altern, lassen sich Prognosesysteme entwickeln, die vorab warnen: Bitte austauschen, bevor es beim Kunden zappenduster wird.

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Ein Blick reicht – Eine Datenbrille bringt die Welt zum Sprechen

27.05.2013, von , in Karte anzeigen

Christoph König und Prof. Andreas Dengel, Projektleiter am DFKI in Kaiserslautern

Christoph König und Prof. Andreas Dengel, Projektleiter am DFKI in Kaiserslautern

Dem ersten Eindruck nach könnte man sie für eine normale Ski-Brille halten: Gläser aus Kunststoff in einem breiten schwarzen Gestell. Doch die Brille des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern steckt voller High-Tech. Ein Blick genügt und die Brille bringt die Umgebung zum Sprechen – zumindest im Modellversuch.

 

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Erdbebentapete – Stützstrümpfe für gebrechliche Mauern

25.02.2013, von , in Karte anzeigen

Moritz Urban, Entwickler der Tapete und Mitarbeiter am Institut für Massivbau und Baustofftechnologie an der Universität Karlsruhe/ KIT

Moritz Urban, Entwickler der Tapete und Mitarbeiter am Institut für Massivbau und Baustofftechnologie an der Universität Karlsruhe/ KIT im Interview

Wenn Häuser durch ein Erdbeben erschüttert werden, geht meist alles ganz schnell: Innerhalb von Sekunden lösen sich Gebäudeteile, Mauern stürzen ein und versperren Fluchtwege oder verschütten gar Menschen unter sich. Älteren Gebäuden mit gemauerten Wänden, denen es am notwendigen Erdbebenschutz mangelt, soll jetzt eine Entwicklung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) helfen. Forscher aus dem Bereich Baustofftechnologie haben eine Erdbebenschutztapete entwickelt, die wie eine Haushaltstapete aufgeklebt werden kann und Mauern so stabilisiert, damit sich Menschen aus einem Gebäude retten können. „Erdbebentapete – Stützstrümpfe für gebrechliche Mauern“ weiterlesen →

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Schwerelos forschen beim Parabelflug

06.02.2012, von , in Karte anzeigen

Durchblicker-Reporter Aeneas Rooch in der Schwerelosigkeit

Durchblicker-Reporter Aeneas Rooch in der Schwerelosigkeit

Alles Leben auf der Erde findet unter dem Einfluss der Erdanziehungskraft statt. Um physikalische und biologische Prozesse zu verstehen, würden Wissenschaftler in Experimenten gerne beobachten, wie Dinge ohne die allgegenwärtige Schwerkraft funktionieren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt bietet ihnen die Möglichkeit: Bei einem Parabelflug fliegen speziell ausgebildete Piloten eine bogenförmige Kurve nach, an deren höchstem Punkt für wenige Sekunden im gesamten Flugzeug Schwerelosigkeit herrscht. Aeneas Rooch hat einen solchen spektakulären Forschungsflug vom Flughafen Köln-Bonn aus begleitet. „Schwerelos forschen beim Parabelflug“ weiterlesen →

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Celitement – der Zement der Zukunft

23.01.2012, von , in Karte anzeigen

Reporterin Lena Stadler vor dem Autoklaven im KIT

Reporterin Lena Stadler vor dem Autoklaven im KIT


Schon die Römer wussten sich beim Bauen zu helfen: mit gebranntem Kalk als Bindemittel bauten sie im zweiten Jahrhundert nach Christus zum Beispiel das Pantheon in Rom – sie verwendeten also einen direkten Vorläufer unseres heutigen Zements. Seit dem dann Mitte des 19.Jahrhunderts der Portlandzement erfunden wurde, ist Zement als Bindemittel für Beton oder Mörtel unentbehrlich geworden. Allerdings: die Herstellung von Zement ist nicht gerade umweltschonend. Durch die Zementherstellung wird wesentlich mehr Kohlendioxid im Jahr ausgestoßen als durch den weltweiten Flugverkehr. In Karlsruhe forschen Wissenschaftler seit einigen Jahren an einem umweltfreundlichen Verfahren, Zement herzustellen. Durchblickerin Lena Stadler hat eine neue Pilotanlage zur Zementherstellung auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie, KIT, besucht und weiß jetzt Bescheid: Dieser neue Zement ist eine Wucht. Nicht umsonst haben die Forscher dafür letzte Woche den Innovationspreis für Klima- und Umweltschutz erhalten. „Celitement – der Zement der Zukunft“ weiterlesen →

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