. .

Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Tiermodelle aus dem Drucker – Wie Präparatoren arbeiten

11.10.2016, von , in Karte anzeigen

Der Dodo-Vogel wurde Ende des 17. Jahrhunderts ausgerottet. Präparaotoren versuchen ihn "nachzubauen".

Der Dodo-Vogel wurde Ende des 17. Jahrhunderts ausgerottet. Präparatoren versuchen ihn „nachzubauen“.

In naturhistorischen Museen sind seltene und oft ausgestorbene Tiere ausgestellt. Unsere Reporterin Susan Bohn wollte wissen, wo denn heute diese Ausstellungs-Exponate für die Museen herkommen und wer sie bearbeitet. Dafür hat sie den Präparatoren des Senckenberg Museums über die Schulter geschaut.

 

„Tiermodelle aus dem Drucker – Wie Präparatoren arbeiten“ weiterlesen →

Share

Fledermäuse im Stadtlicht

27.09.2016, von , in Karte anzeigen

Der Große Abendsegler jagt bei Anbruch der Nacht an Flüssen und Seen. (Foto: IZW)

Der Große Abendsegler jagt bei Anbruch der Nacht an Flüssen und Seen. (Foto: IZW)

Fledermäuse haben im Vergleich zum Menschen zwar keine guten Augen, dennoch ist der Sehsinn auch für sie wichtig. Die Tiere brauchen ihn zum Beispiel um zu erkennen, wann es dunkel wird und sie jagen können. Die Dunkelheit schützt Fledermäuse vor vielen Raubvögeln. Doch was passiert, wenn es nie richtig dunkel wird? In einer Großstadt wie Berlin zum Beispiel erhellt künstliches Licht die Nacht. Werden Fledermäuse davon gestört? Das wollen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung herausfinden. Sie haben Fledermäuse mit einem GPS-Sender ausgestattet, eine Speicherkarte nimmt ihre Flugwege auf. Ein Luxmeter misst zudem die Lichtintensität, die die Tiere auf ihren Flügen umgibt. Um Tiere zu besendern, sind die Biologen auf einen Friedhof in Berlin Marzahn gegangen, wo Große Abendsegler ihre Quartiere haben. Julia Beißwenger war dabei.

„Fledermäuse im Stadtlicht“ weiterlesen →

Share

Naturschutz versus Landwirtschaft – Bibermanagement

22.08.2016, von , in Karte anzeigen

Die Biber sind wieder da. Doch ihre Anwesenheit schafft auch Probleme wie z.B. Überschwemmungen. (Foto: Nicola Wettmarshausen)

Die Biber sind wieder da. Doch ihre Anwesenheit schafft auch Probleme wie z.B. Überschwemmungen.

Immer wieder kommen sich Bauern und Biber „ins Gehege“: Während Naturschützer die Rückkehr der Biber in Baden-Württemberg begrüßen, sind Landwirte oft weniger froh. Erst recht nicht, wenn Biberdämme Wasser stauen, was wiederum die Heuernte schwierig bis unmöglich macht. Fangen oder einfach umsiedeln darf man die Nager aber nicht, denn sie sind naturschutzrechtlich geschützt. Was also tun? Rainer Allgöwer ist der Mann der Stunde: Der Bibermanager sucht vor Ort nach einer praktischen Lösung. Nicola Wettmarshausen hat ihn dabei begleitet.

„Naturschutz versus Landwirtschaft – Bibermanagement“ weiterlesen →

Share

Plagegeister in Deutschland – Die Kartierung der Stechmücken

26.07.2016, von , in Karte anzeigen

Doreen Walther bestimmt eine eingeschickte Mücke. (Quelle: Julia Beißwenger)

Doreen Walther bestimmt eine eingeschickte Mücke.

In den 1920 und 1930 Jahren stellten Biologen fest, dass in Deutschland 50 der weltweit 3500 Stechmückenarten leben. Doch keiner weiß, ob diese Zahlen noch gelten. Möglicherweise sind einige Arten inzwischen hierzulande ausgestorben und andere eingewandert. Vor allem Mücken aus den Tropen sind bedenklich, denn einige können gefährliche Krankheitserreger übertragen. Um eine Übersicht über die Stechmücken in Deutschland zu gewinnen, hat das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung im April 2012 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft das Projekt Mückenatlas ins Leben gerufen. Darin werden Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit aufgerufen, Stechmücken zu fangen und ans Leibniz-Zentrum in Müncheberg zu schicken. Dort bestimmen Forscher die Insekten. Julia Beißwenger hat bei der Arbeit zugesehen.

„Plagegeister in Deutschland – Die Kartierung der Stechmücken“ weiterlesen →

Share

Bergwiesen – wieder gewonnene Artenvielfalt

25.07.2016, von , in Karte anzeigen

Artenreiche Bergwiesen bei Winterberg (Foto: WDR)

Artenreiche Bergwiesen bei Winterberg

Die Bergwiesen der Mittelgebirge gelten als botanische Kostbarkeiten in Deutschland. Sie sind jedoch durch die intensive Landwirtschaft bedroht: Wo gedüngt und bis zu viermal im Jahr gemäht wird, können kaum noch Blumen und Kräuter wachsen. Bei Winterberg im Sauerland haben Ökologen der Biologischen Station des Hochsauerlandkreises, unterstützt von Wissenschaftlern der Universität Marburg, in den vergangenen sechs Jahren im Rahmen eines EU-Life-Projekts dafür gesorgt, dass die Bergwiesen wieder ihr altes, ökologisch wertvolles Gesicht zurückbekommen.Corina Wegler-Pöttgen war dort….

 

„Bergwiesen – wieder gewonnene Artenvielfalt“ weiterlesen →

Share

Wie giftig sind Pflanzenschutzmittel für Bienen?

19.07.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die Bienen sind nicht aggressiv. Carmen Woisczyk und Institutsleiter Jens Pistorius (Foto: NDR)

Die Bienen sind nicht aggressiv. Carmen Woisczyk und Institutsleiter Jens Pistorius

Der Schutz von Bienen ist wichtig: Sie sind wichtige Bestäuber in der Natur. Leider können ihnen aber Viren, Milben oder andere Krankheitserreger dabei gefährlich werden. Oft stehen auch Pflanzenschutzmittel im Verdacht, Bienen zu vergiften und sogar zu töten. Aber stimmt das wirklich? Am neuen Bundesinstitut für Bienenforschung in Braunschweig wollen Forscher dem in Freilandversuchen auf den Grund gehen. Mit ihren Experimenten kontrollieren sie die Angaben der Hersteller von Pflanzenschutzmitteln, untersuchen Wechselwirkungen verschiedener Mittel und beraten den Gesetzgeber, der im Zweifel die Zulassung der Präparate entziehen kann. Reporterin Carmen Woisczyk hat die Braunschweiger Forscher bei ihren Feldversuchen begleitet.

„Wie giftig sind Pflanzenschutzmittel für Bienen?“ weiterlesen →

Share

Wiese wird für Wisente aufbereitet

02.05.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die Herde hat sich seit der Auswilderung stetig vergrößert. Derzeit leben 17 Tiere in Freiheit. (Foto: Wisent-Welt-Wittgenstein)

Die Herde hat sich seit der Auswilderung stetig vergrößert. Derzeit leben 17 Tiere in Freiheit. (Foto: Wisent-Welt-Wittgenstein)

Die Wisentherde im Rothaargebirge sorgt immer wieder für Ärger: Die 17 ausgewilderten Tiere verlassen nämlich regelmäßig das Projektgebiet auf Wittgensteiner Seite und knabbern auf Schmallenberger Gebiet Buchen an. Das ärgert die Waldbauern, einige haben schon geklagt. Jetzt sucht der Wisentträgerverein nach geeigneten Maßnahmen, um die Wisente im Projektgebiet zu halten. Eine Wiese soll in ein Wisentparadies verwandelt werden, sodass die Tiere gar nicht weiterziehen wollen.

„Wiese wird für Wisente aufbereitet“ weiterlesen →

Share

Zebrafinken geben Aufschluss über das Paarungsverhalten von Vögeln (und Menschen)

15.02.2016, von , in Karte anzeigen

Zebrafinken auf Partnersuche: Der Geruch entscheidet.

Zebrafinken auf Partnersuche: Der Geruch entscheidet.

Wer verpaart sich besser? Aggressive oder schüchterne Vogelmänner? Und welches Männchen wird von Vogeldamen bevorzugt? An der Universität Bielefeld helfen 3000 Zebrafinken dabei, herauszufinden, wie Lebewesen sich verhalten. Mit erstaunlichen Ergebnissen.Sie sind kleiner als ein Spatz, haben einen spitzen rot-orangen Schnabel und oft rote Wangen. An der Universität Bielefeld gibt es hunderte Käfige und Volieren mit diesen kleinen Vögeln. Seit mehr als 40 Jahren werden sie hier zu Forschungszwecken gezüchtet. Um das Verhalten von Tieren zu verstehen sind sie ideal: Sie sind leicht zu züchten und haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten, das dazu geeignet sind auch gruppendynamische Prozesse zu erklären.

„Zebrafinken geben Aufschluss über das Paarungsverhalten von Vögeln (und Menschen)“ weiterlesen →

Share

Die Zukunft unserer Bäume im Klimawandel

26.01.2016, von , in Karte anzeigen

Wie reagieren Bäume auf die Klimaveränderungen? (Quelle: dpa/picture alliance)

Wie reagieren Bäume auf die Klimaveränderungen?

Wie reagieren Bäume auf den Klimawandel? Das wollen Forstwissenschaftler der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen wissen. Dafür messen sie nicht nur, wie die Bäume heute wachsen. Sondern sie berechnen auch Modelle für die Zukunft: Wie wachsen die Bäume, wenn die Temperatur in den kommenden Jahrzehnten immer weiter steigt? Und wenn es mehr regnet? Das alles wollen sie herausfinden. Dafür haben sie in den Wäldern um Göttingen Bäume ausgesucht, die sie jahrzehntelang beobachten – und alle 5 Jahre untersuchen.

„Die Zukunft unserer Bäume im Klimawandel“ weiterlesen →

Share

Forscher züchten ewig junge Tabakpflanzen

19.01.2016, von , in Karte anzeigen

Ewigjunge Tabakpflanzen. Lena Grundmann prüft, ob sich auch wirklich keine Blüten gebildet haben.

Ewig junge Tabakpflanzen. Lena Grundmann prüft, ob sich auch wirklich keine Blüten gebildet haben.

Pflanzen säen sich aus, wachsen, blühen, bilden Samen und sterben dann wieder. Bei vielen Pflanzen funktioniert so der der natürliche Kreislauf. An der Universität Münster ist es aber in Zusammenarbeit dem Fraunhofer-Institut gelungen, Pflanzen zu züchten, die nicht absterben. Dort wurden ewig jung bleibende Tabakpflanzen gezüchtet. Wie das geht, hat Durchblicker-Reporterin Stephanie Grimme sich angesehen. Sie war in den Laboren und Gewächshäusern an der Universität Münster.

„Forscher züchten ewig junge Tabakpflanzen“ weiterlesen →

Share

Nächste Seite »

Kartendarstellung

Karte
 

Der SWR ist Mitglied der ARD.

Impressum | SWR ©2017