. .

Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Müll im See – Wie kommt das Mikroplastik in die Muschel?

13.07.2015, von , in Karte anzeigen

Entnahme einer Muschel aus dem Aquarium

Entnahme einer Muschel aus dem Aquarium

Dass in den Weltmeeren große Mengen von Plastikpartikeln herumschwimmen, ist mittlerweile bekannt. Verantwortlich dafür ist Plastikmüll, der zu kleinen Partikeln zerrieben wird, sind aber auch Produkte der Kosmetikindustrie, die sogenanntes Mikroplastik enthalten. Da verwundert es nicht, dass sich diese Partikel auch in Binnenseen und Fließgewässern anreichern. Das Bayerische Landesamt für Umwelt untersucht nun , wie sich Mikroplastik auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt. Die ersten Versuchstiere sind Muscheln. Roland Söker hat für die Durchblicker den Versuch beobachtet.

„Müll im See – Wie kommt das Mikroplastik in die Muschel?“ weiterlesen →

Share

Schiffsbohrwurm ahoi! Wer zerfrisst die Wracks in Nord- und Ostsee?

21.01.2013, von , in Karte anzeigen

Der Meeresbiologe Kai Hoppe hat seine Abstellkammer zum Labor umgebaut

Der Meeresbiologe Kai Hoppe hat seine Abstellkammer zum Labor umgebaut

Wenn einmal der Wurm drin ist, macht das keinem Freude – ganz besonders nicht Archäologen, denen Holzwürmer ein Graus sind. Sogar unter Wasser treiben kleine Tiere ihr Unwesen, die von Holz gar nicht genug kriegen können. So manches Schiffswrack von hohem archäologischen Wert wurde vom sogenannten Schiffsbohrwurm zum Zerfallen gebracht. Das hat dazu geführt, dass Archäologen, die ein Wrack finden, sich erst einmal besorgt die Frage stellen, ob der Wurm drin ist – oder eben nicht. „Schiffsbohrwurm ahoi! Wer zerfrisst die Wracks in Nord- und Ostsee?“ weiterlesen →

Share

Ein Schweinswal unterm Messer

12.03.2012, von , in Karte anzeigen

Reporter Jens Wellhöner assistiert bei der Obduktion eines Schweinswals

Die mit den Delfinen verwandten Schweinswale sind die einzigen Wale vor unserer Heimatküste. Jedoch ist diese kleine Walart akut vom Aussterben bedroht. Immer häufiger werden ertrunkene Tiere als Beifang in Fischernetzen gefunden. Die genauren Ursachen für das Walsterben werden von Forschern am Institut für Aquatische Wildtierforschung in Schleswig-Holstein untersucht.  Jens Wellhöner war bei einer Obduktion dabei:

„Ein Schweinswal unterm Messer“ weiterlesen →

Share

Exoten auf dem Wattboden: Die pazifische Auster im Visier

17.09.2011, von , in Karte anzeigen

Pazifische Auster: robuster und härter als die einheimische

Ein Stück Zitrone dazu und dann schlürfen. Für viele Menschen ist eine Auster auf dem Teller eine besondere Delikatesse – wenn sie direkt aus der Nordsee stammt: umso besser! Doch heimisch sind die Austern nicht, die heute an deutschen Küsten gefangen werden. Sie sehen anders aus, als die, welche noch vor 100 Jahren im Wasser zu finden waren. Sie sind robuster, ihre Schale ist dicker und härter. Anders als früher, leben sie auch weniger im tiefen als vielmehr im flachen Wasser. Und den Austern-Forschern auf Sylt sind sie fast ein wenig ein Dorn im Auge: Mayke Walhorn ist nach Sylt gefahren, und hat herausgefunden, warum. „Exoten auf dem Wattboden: Die pazifische Auster im Visier“ weiterlesen →

Share

Ein Meer voller Medizin: Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen in der Ostsee

02.05.2011, von , in Karte anzeigen

Rüdiger Stöhr auf der Suche nach Proben

Rüdiger Stöhr auf der Suche nach Proben

Das Meer ist ein großer Arzneischrank – davon sind die Wissenschaftler des IFM Geomar am Leibniz Institut für Meereswissenschaften überzeugt. Im Kieler Wirkstoffzentrum arbeiten sie in einer der wenigen Forschungseinrichtungen weltweit, die sich mit der Suche nach neuen medizinischen Wirkstoffen aus dem Meer befasst. Besonders die Wirkung von marinen Bakterien und Pilzen steht dabei im Mittelpunkt ihres Interesses.  „Ein Meer voller Medizin: Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen in der Ostsee“ weiterlesen →

Share

Raubtierfütterung in Friedrichskoog- neue Erkenntnisse in der Robbenforschung

14.02.2011, von , in Karte anzeigen

Seehund Mareike

Seehunde gehören zu den beliebtesten Tieren Deutschlands. Schiffsausflüge zu den Seehundbänken sind die Attraktion eines Urlaubs an der Nordsee. Das liegt vor allem an den „niedlichen“ Knopfaugen der Raubtiere und ihrer besonderen Fortbewegungsart, dem Robben. Große Seehundvorkommen gibt es im Wattenmeer und auf Helgoland, der einzigen deutschen Hochseeinsel. Durchblicker-Reporter Jens Wellhöner ist in der Seehundstation in Friedrichskoog auf Tuchfühlung mit den Tieren gegangen, im Seehundbecken gleich hinterm Deich und hat der Biologin Tanja Rosenberger bei der Arbeit mit zwei Kegelrobben über die Schulter geschaut. „Raubtierfütterung in Friedrichskoog- neue Erkenntnisse in der Robbenforschung“ weiterlesen →

Share

100 Jahre Seefischereiforschung in Hamburg

08.11.2010, von , in Karte anzeigen

Das Forschungsschiff Solea

Das Forschungsschiff Solea

„Kein Butt mehr da!“ so lautete die Nachricht, die vor genau 100 Jahren die Hamburger Kaufleute in Angst und Schrecken versetzte: Nicht nur, dass sie den Plattfisch selbst gerne zum Mittag- oder Abendessen auf dem Teller hatten – sie wollten auch damit handeln. Der Butt, ein Fisch aus der Familie der Schollen  – besser bekannt als Flunder –  war in ganz Deutschland beliebt. Hatten die Hamburger zuviel davon gefischt? Oder hatte ihm eine Krankheit den Garaus gemacht? Das wollten die hanseatischen Kaufleute heraus finden – und gründeten ein eigenes Institut. Wissenschaftler sollten die Ursachen für den Rückgang ihres Leib- und Magen-Fisches erforschen und nach Lösungen suchen. In diesem Jahr feiert die Seefischereiforschung in Hamburg ihren 100. Geburtstag. Lange geht es nicht mehr nur um den Butt. Mayke Walhorn hat den Forschern bei ihrer Arbeit an Land und auf See über die Schulter geschaut.

„100 Jahre Seefischereiforschung in Hamburg“ weiterlesen →

Share

Kartendarstellung

Karte
 

Der SWR ist Mitglied der ARD.

Impressum | SWR ©2019