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Der Duft des Erinnerns – Von der Nase ins Gedächtnis

29.08.2016, von , in Karte anzeigen

Reporter Johannes Döbbelt schnüffelt für die Forschung (Foto: WDR)

Reporter Johannes Döbbelt schnüffelt für die Forschung

Frisch gemähter Rasen, Regentropfen auf heißem Asphalt oder ein bestimmtes Parfum – viele Gerüche lösen in uns Erinnerungen aus, versetzen uns mit einem Schlag zurück in unsere Kindheit oder den letzten Sommerurlaub. Forscher an der Ruhr-Universität-Bochum wollen herausfinden, wie unser Gedächtnis von Gerüchen beeinflusst wird. Können wir uns bestimmte Dinge vielleicht besser merken, wenn wir sie nicht nur sehen, sondern gleichzeitig etwas riechen?

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Balancieren über dem Abgrund – wie funktioniert Raumwahrnehmung?

07.06.2016, von , in Karte anzeigen

Virtuelle Häuserschluchten

Virtuelle Häuserschluchten im Cyberneum TrackingLab

Manchen Menschen überwinden mühelos auf einer Holzplanke einen Abgrund von 20 Metern, andere bekommen sofort Panikzustände. Manche können sich sehr gut in einem Labyrinth orientieren, andere finden alleine niemals den Ausgang, manche haben einen perfekten räumlichen Orientierungssinn, andere finden nur sehr schwer in einer fremden Stadt ihr Auto wieder. Woran liegt das, woher kommen die unterschiedlichen Raumwahrnehmungen, wie nimmt der Mensch überhaupt Räume wahr. Das wollen Forscher am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen herausfinden. Reporter Ralf Caspary hat sie besucht und sich einem Experiment zur Höhenangst unterzogen:


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Der Geruch der Gefühle – Schweiß transportiert Stress

09.11.2015, von , in Karte anzeigen

 

Stressschweiß riecht anders als Sportschweiß (Foto: WDR)

Stressschweiß riecht anders als Sportschweiß

Unser Schweiß verrät unsere Gefühle. Wenn wir zum Beispiel in Stresssituationen schwitzen und andere diesen Geruch später unter die Nase bekommen, kann dies auch deren Wahrnehmung beeinflussen. Psychologen an der Uni Düsseldorf erforschen dieses Phänomen.

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Brain Flight – Mit dem Computer durchs Gehirn

29.07.2014, von , in Karte anzeigen

Yvonne Maier spielt für die Wissenschaft

Yvonne Maier spielt für die Wissenschaft

Hirnforscher haben es nicht leicht, denn das Gehirn ist vollgepackt mit Nervenzellen. Deren Fasern laufen kreuz und quer durchs Hirn. Nicht einmal ein Computer kann ihnen auf ihrem Weg von Nervenzelle eins zu Nervenzelle zwei folgen – das kann erstaunlicherweise nur der Mensch. Forscher des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München haben darum ein Computerspiel entwickelt, bei dem jeder, der Lust drauf hat, einen kleinen Teil zur Hirnforschung beitragen kann. Yvonne Maier hat das Spiel „Brain Flight“ ausprobiert. Dabei fliegen Spieler online durch das 3D-Modell eines Mäusegehirns und helfen dadurch, die komplexen Strukturen der Nervenzellen zu entschlüsseln.
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Sind Linkshänder die besseren Sportler?

05.08.2013, von , in Karte anzeigen

 

Linksausleger beim Boxen

Linksausleger beim Boxen

Ob Boxer oder Tennisspieler: Im Profi-Sport finden sich viele Linkshänder. Berühmte Beispiele: Tennis-Legende Martina Navratilova oder Rafael Nadal. Im Profi-Boxsport ist fast jeder oder jede dritte ein Linkshänder, obwohl der Linkshänder-Anteil an der Gesamt-Bevölkerung nur 10 bis 13 Prozent beträgt. Dies könnte daran liegen, dass Linkshänder im Profisport einen Vorteil haben. „Sind Linkshänder die besseren Sportler?“ weiterlesen →

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Computer spielen für die Wissenschaft

11.03.2013, von , in Karte anzeigen

Verkabelt und hoch konzentriert: Reporterin Stephanie Grimme im Spielelabor der Uni Münster

Verkabelt und hoch konzentriert: Reporterin Stephanie Grimme im Spielelabor der Uni Münster

Ein rotes Sofa, ein großer Flachbildschirm und jede Menge Equipment: Playstation, X-Box, Wee, Nintendo, Headsets und Gamepads. Alles, was ein Spielerherz begehrt. Das Computerspiel-Labor an der Universität Münster ist einzigartig in Deutschland. Nicht wegen der vielen Spiele, sondern, weil hier das Verhalten von Computerspielern mithilfe von ausgefeilter Technik erforscht wird. „Computer spielen für die Wissenschaft“ weiterlesen →

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Brainpainting – Malen mit dem Gehirn

07.01.2013, von , in Karte anzeigen

Komplett gelähmt sein, sich nicht bewegen können und ans Haus oder sogar nur ans Bett gefesselt sein – so geht es beispielsweise Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS): Bei der Krankheit sterben Nerven, die die Muskeln aktivieren. Irgendwann können die Patienten ihren Körper nicht mehr steuern, sich nicht mehr bewegen, obwohl sie geistig eigentlich noch fit sind. Locked-In-Zustand nennen das Mediziner.

Um ohne Hände, Tastatur und Maus ein Kunstwerk zu schaffen, messen die Würzburger Psychologen die Hirnströme ihrer Probanden

Um ohne Hände, Tastatur und Maus ein Kunstwerk zu schaffen, messen die Würzburger Psychologen die Hirnströme ihrer Probanden

Damit die Patienten trotzdem noch mit ihrer Umwelt kommunizieren können, gibt es Gehirn-Computer-Schnittstellen, mit deren Hilfe die Patienten sich ausdrücken  können. Forscher an der Universität Würzburg gehen noch einen Schritt weiter: Sie wollen nicht nur Kommunikation ermöglichen, sondern auch eine kreative Betätigung: Malen mit dem Gehirn – Brainpainting.

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Wie orientieren sich Menschen – Das Cyberneum in Tübingen

11.07.2011, von , in Karte anzeigen

Cyber - Brille mit Antennen

Cyber - Brille mit Antennen

„Da müssen Sie nur da vorne rechts, an der Ampel links, dann wieder links und an der übernächsten Kreuzung wieder rechts.“ – Jeder, der schon einmal so eine Wegauskunft bekommen hat, weiß wie schwer die Orientierung an fremden Orten sein kann. In Zeiten von Navis und Internet-Routenplanern verlassen wir uns meistens auf die elektronischen Hilfen. Dabei leistet der Routenplaner im Kopf so einiges – Tübinger Wissenschaftler am Max-Planck-Institut untersuchen wie wir uns eine Karte im Kopf bauen – also wie orientieren wir uns in fremden Räumen und Orten? „Wie orientieren sich Menschen – Das Cyberneum in Tübingen“ weiterlesen →

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Virtusphere – Mit der Hamsterkugel dem Orientierungssinn auf der Spur

06.06.2011, von , in Karte anzeigen

Reporter Michael Kurth wagt sich in die virtuelle Welt der "Virtusphere"

Virtusphere ist die Bezeichnung für eine hohle Kugel der ganz besonderen Art: Sie hat einen Durchmesser von drei Metern und ist auf Rollen gelagert. Wer in sie hinein steigt, kann in alle Richtungen gehen, ohne sich von der Stelle zu bewegen. Eine solche Kugel gibt es in Europa nur ein einziges Mal: Sie befindet sich in den Forschungsräumen der Arbeitsgruppe ‚Kognitive Neuroinformatik’ an der Universität Bremen. Die Wissenschaftler dort lassen Versuchspersonen mit einer Spezialbrille in der Kugel herumlaufen, die sie in vorprogrammierte virtuelle Welten versetzt. Auf diese Weise soll der  Orientierungssinn auf die Probe gestellt werden. Wie findet sich der Mensch in unbekanntem Terrain zurecht? Welche Leistungen vollbringt dabei das menschliche Gehirn? Und könnten auch Roboter irgendwann dazu fähig sein, sich in fremden Räumlichkeiten auf sinnvolle Art und Weise zu fortzubewegen? Michael Kurth mit einer Reportage, die – wie könnte es anders sein – mit einem Selbstversuch in dieser Hamsterkugel endet.
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Hirnforschung trifft Schule – Das Transfer-Zentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm

13.12.2010, von , in Karte anzeigen

Szenisches Vokabellernen an der Adalbert Stifter Schule in Ulm

Szenisches Vokabellernen an der Adalbert Stifter Schule in Ulm

Man kennt es aus der Medizin.  Wenn Grundlagenforschung möglichst rasch im Klinikalltag  umgesetzt wird, kann das Leben retten. Um die Lernfreude unserer Kinder zu retten, überträgt der Ulmer Hirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer dieses Modell höchst erfolgreich auf die Pädagogik. Sein Tochterinstitut der Universität Ulm, gegründet 2006,  trägt deshalb logischer Weise den Namen Transfer-Zentrum für Neurowissenschaften und Lernen, kurz ZNL.  Es hat mit seinen rund 40 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus Pädagogik, Psychologie und Medizin international einen guten Ruf und in Kindergärten, Schulen und Firmen schon einige Impulse gegeben. Anita Schlesak hat Professor Spitzer und sein Team beim Transfer in die Praxis begleitet: „Hirnforschung trifft Schule – Das Transfer-Zentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm“ weiterlesen →

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