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Im Erdbebensimulator – Rütteln auf Knopfdruck

02.11.2015, von , in Karte anzeigen

Reporterin Susi Weichselbaumer testet den Erdbebensimulator

Reporterin Susi Weichselbaumer testet den Erdbebensimulator

Wie es sich anfühlt, wenn minutenlang die Erde bebt, wenn ein Erdbeben der Stärke 8,8 anrollt und Regale, Wände, ja Autobahnen einstürzen – das kann sich in unseren Breiten kaum jemand vorstellen. Ein Erdbebensimulator aber soll eine Ahnung davon geben. In München, im Museum Mensch und Natur, steht seit ein paar Wochen Deutschlands größter Erdbebensimulator. Susi Weichselbaumer hat sich hineingewagt.

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Sanfter Bohrer für die Methanhydratförderung

03.11.2014, von , in Karte anzeigen

 

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Methanhydrat – Energielieferant der Zukunft?

Methan ist vielen von uns im gasförmigen Zustand bekannt – vor allem als das, was bei Kühen vorne und hinten rauskommt.  Methan gibt es aber auch in fester Form – als Methanhydrat – unter Dauerfrostböden und in Meeressedimenten. Riesige Mengen davon schlummern in den Tiefen der Erde: Aktuelle Schätzungen gehen von drei Billionen Tonnen Kohlenstoff aus, die weltweit in Methanhydraten gespeichert sind.  Sie enthalten demnach viermal mehr Energie als die konventionellen Erdgasreserven und zehnmal mehr als die verbleibenden Erdölreserven. Doch die Förderung ist riskant und der Abbau umstritten. Denn Methanhydrat sieht zwar aus wie Eis, aber wenn Druck und Temperaturen steigen, zerfällt die feste Struktur. Methan entweicht als Gas an die Oberfläche, wo es sich entzünden und explodieren kann.  Um dennoch an das energiereiche Eis aus den Tiefen der Erde zu kommen, haben Wissenschaftler von der TU Clausthal einen speziellen Bohrkopf entwickelt. Er bohrt besonders sanft, ohne das Eis zu schmelzen. Carmen Woisczyk war beim Testlauf in der Versuchshalle des Instituts für Erdöl- und Erdgastechnik dabei.
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Klimawandel im Boden: Lysimeteranlage für die Uckermark

04.08.2014, von , in Karte anzeigen

Bodenkern wird ausgestochen

Der Bodenkern wird ausgestochen

Von Australien bis Grönland sind die Folgen des Klimawandels jetzt schon zu spüren. Gletscher schmelzen, Dürrekatastrophen nehmen zu, der Meeresspiegel steigt an. Aber welche regionalen Folgen hat der Klimawandel in Deutschland? Das Projekt „Tereno“ („TERrestrial ENvironmental Observatories“), ein gemeinschaftliches Projekt des Leibniz Zentrums für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg (ZALF) und verschiedenen Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft, will genau das untersuchen. Im Fokus steht der Boden. Über die Wechselwirkungen des Bodenwasserhaushalts und Bodenveränderungen durch die Bewirtschaftung sowie  klimatischen Änderungen  ist bislang zu wenig bekannt, um Vorhersagen machen zu können. Diese große Unbekannte wollen die Wissenschaftler erforschen, eine Herausforderung für das Forscherteam. Dabei arbeiten sie in verschiedenen Regionen Deutschlands mit sogenannten Lysimetern. Anne Demmer hat sich die Instrumente in Brandenburg genauer angeschaut. „Klimawandel im Boden: Lysimeteranlage für die Uckermark“ weiterlesen →

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Vulkanische Blitze im Labor

10.03.2014, von , in Karte anzeigen

Der isländische Vulkan Eyjafjallajokull bei einem Ausbruch im April 2010 (Foto: picture-alliance/dpa)

Der isländische Vulkan Eyjafjallajokull bei einem Ausbruch im April 2010

Erinnern Sie sich noch an den isländischen Vulkan mit dem markanten Namen „Eyafjellajökull“? Aufgrund einer stabilen Hochdruckwetterlage und atlantischen Winden breitete sich dessen feinkörnige Aschewolke über halb Europa aus und legte den Flugverkehr lahm. Verhindern können wird man eine solche Situation auch in Zukunft nicht. Vulkanausbrüche sind Naturphänomene, die der Mensch nicht beherrschen kann. Aber vielleicht kann man die Auswirkung von gewaltigen Eruptionen in Zukunft besser vorhersagen. Daran arbeitet das Department für Geo- und Umweltwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. „Vulkanische Blitze im Labor“ weiterlesen →

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Erdbeben im Labor – wie Wissenschaftler mit einer Rüttelplatte die Baustatik testen

25.06.2013, von , in Karte anzeigen

Zeitlupenaufnahmes eines Turmes auf dem Erdbeben-Rütteltisch (Quelle: Bundeswehr Universität München, Institut für Baustatik)

Zeitlupenaufnahmes eines Turmes auf dem Erdbeben-Rütteltisch

Auch in Deutschland wackelt manchmal die Erde: in der Kölner Bucht, auf der schwäbischen Alb oder im Gebiet des Rheingrabens. Vor schlimmeren Erdbeben aber sind wir in Deutschland sehr gut geschützt. Um solche Erdbeben trotzdem untersuchen zu können, haben Wissenschaftler von der Bundeswehr-Universität in München einen Erdbeben-Simulator im Labor aufgebaut. Es ist eine so genannte Rüttelplatte, auf der sie unterschiedliche Phänomene von Erdbeben untersuchen können. Stefan Geier war beim künstlich erzeugten Erdbeben im Labor dabei.
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Klimaarchiv Höhle – Wie Forscher mit Tropfsteinen in die Vergangenheit blicken

17.05.2013, von

Höhleneingang

Der sehr enge Eingang zur Bunkerhöhle.

In einer Tropfsteinhöhle gibt es weder Tag noch Nacht, weder Sommer noch Winter. Es scheint als wäre die Zeit hier einfach stehen geblieben. Doch ausgerechnet in Höhlen zeichnet die Natur penibel unser Klima auf. Forscher können mit Hilfe von Tropfsteinen in der Zeit zurückschauen.

Die Bandbreite der uns zur Verfügung stehenden Klimaarchive reicht von Eisbohrkernen über Baumringe, Meeressedimenten, Korallen bis hin zu Pflanzenpollen. Jeder dieser Klimazeugen der Vergangenheit belegt, dass die Temperatur im Laufe der Erdgeschichte starken Schwankungen unterworfen war. Über große Zeiträume hinweg war es um einige Grad wärmer als heute. „Klimaarchiv Höhle – Wie Forscher mit Tropfsteinen in die Vergangenheit blicken“ weiterlesen →

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Bodeninventur: Wie fruchtbar ist deutsches Ackerland?

18.03.2013, von , in Karte anzeigen

Bodenproben: Mit Rammkernsonden werden 1m tiefe Bohrkerne aus dem Acker gezogen

Bodenproben: Mit Rammkernsonden werden 1m tiefe Bohrkerne aus dem Acker gezogen

Böden haben für den Klimaschutz eine große Bedeutung, denn sie binden Kohlenstoff aus der Luft. Das ist gut so, denn in der Luft gilt zu viel davon als Klimakiller. Den Boden macht Kohlenstoff dagegen fruchtbar. Er gelangt über die Photosynthese von Pflanzen und über abgestorbene Pflanzenreste in den Acker. Aber wie viel organischer Kohlenstoff ist darin gespeichert? Das wollen Wissenschaftler des Thünen Instituts in Braunschweig jetzt herausfinden. Sie nehmen Bodenproben an über 3000 Standorten in ganz Deutschland. Reporterin Carmen Woisczyk war bei einer Probenentnahme auf einem Acker in Braunschweig dabei. „Bodeninventur: Wie fruchtbar ist deutsches Ackerland?“ weiterlesen →

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Vibro-Trucks erkunden den Untergrund von München

10.09.2012, von , in Karte anzeigen

Die Vibro-Fahrzeuge wiegen zwanzig Tonnen

Die Vibro-Fahrzeuge wiegen zwanzig Tonnen

Wenn von erneuerbaren Energiequellen die Rede ist, fallen einem zunächst Windräder und Solarzellen ein, vielleicht noch ein Wasserkraftwerk. Geothermie dagegen, die Nutzung von Wärme aus der Erde, wird leicht vergessen.

In München und Umgebung wird man häufiger mit Geothermie konfrontiert, bzw. mit der Erkundung von den Potenzialen. Imposante Fahrzeuge, sogenannte „Vibro-Trucks“, fahren im Stadtgebiet umher. Roland Söker hat nachgeschaut, was es mit diesen Fahrzeugen auf sich hat. „Vibro-Trucks erkunden den Untergrund von München“ weiterlesen →

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Die Schwingungen der Erde – Das Schwarzwald-Observatorium

21.10.2011, von , in Karte anzeigen

Geophysiker Prof. Rudolf Widmar-Schnidrig und Reporter Ralf Caspary im Stollen

Geophysiker Prof. Rudolf Widmar-Schnidrig und Reporter Ralf Caspary im Stollen

Im Schwarzwald-Observatorium in Schiltach erforscht man die Bewegungen der Erdkruste. Unser Reporter Ralf Caspary ist mit dem Direktor des Observatoriums, dem Geophysiker Professor Rudolf Widmar-Schnidrig, mit Helm, Sicherheitsschuhen und Mikrofon unter die Erde gegangen, und hat sich die Funktion von hochempfindlichen Geräten, wie die Schlauchwaage, den Dehnungs- und Neigungsmesser sowie den Seismometer erklären lassen. Seit seinem Besuch unter Tage weiß er: Die Erde ist eigentlich wie eine Windharfe, deren Saiten „wie von Geisterhand“ ständig in Schwingungen versetzt werden. „Die Schwingungen der Erde – Das Schwarzwald-Observatorium“ weiterlesen →

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Im Eislabor – Das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven

12.01.2011, von , in Karte anzeigen

Im Eislabor des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven (Quelle: Alfred-Wegener-Institut)

Im Eislabor des Alfred Wegener Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven herrschen das ganze Jahr über frostige Temperaturen von minus 20 Grad. Michael Kurth ist für uns dorthin gefahren, um sich mit den Glaziologen, also den Eisforschern Johannes Freitag und Sepp Kipfstuhl zu treffen. Im Eislabor werden Eisbohrkerne vergangener Jahrtausende gelagert, zersägt und untersucht. Diese Bohrkerne sind im Originalzustand meist über drei Kilometer lang, stammen aus der Antarktis oder aus Grönland … und kommen dort aus einer über drei Kilometer tiefen Eisschicht.

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