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Bier wie im alten Ägypten – Brauversuch nach 4000 Jahren

26.04.2016, von , in Karte anzeigen

 

Altägyptisches Bier nach vier Tagen Gärung (Foto: BR)

Altägyptisches Bier nach vier Tagen Gärung

Da können die Bayern noch so stolz sein auf ihr 500 Jahre altes Reinheitsgebot – das Bier haben sie nicht erfunden. Vielleicht waren es die Chinesen, vielleicht die Mesopotamier, vielleicht auch die alten Ägypter. „Es waren natürlich die Ägypter“, sagen die Ägyptologen vom Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München. Und um den Beweis anzutreten, haben sie das alt-ägyptische Bier eigenhändig nachgebraut;  nach 4000 Jahren alten Hieroglyphen-Rezepten.

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Forschung im Hühnerstall – Das Zweinutzungshuhn

19.04.2016, von , in Karte anzeigen

So sehen neugierige, glückliche Hühner aus (Foto: NDR)

So sehen neugierige, glückliche Hühner aus

Eier oder Fleisch – bisher werden Hühner auf Hochleistung und nur für einen bestimmten Zweck gezüchtet: Entweder sollen sie möglichst viele Eier legen oder besonders viel Fleisch ansetzen. Das bedeutet allerdings: Bei Hühnern, die speziell zum Eierlegen gezüchtet werden, haben die männlichen Tiere keinen Nutzen. Sie setzen einfach nicht ausreichend Fleisch an und Hähne legen ja bekanntlich auch keine Eier. Deshalb werden sie schon kurz nach dem Schlupf aus dem Ei getötet und weggeworfen. Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover wollen das jetzt ändern. Ihre Lösung: Das Zweinutzungshuhn. Die Hennen sollen viele Eier legen und ihre Brüder ausreichend viel Fleisch ansetzen können. Doch kann dieses duale Huhn mit herkömmlichen Hochleistungshühnern überhaupt mithalten? Wie viele Eier legt es und wie lässt sich die Leistung steigern? Das wollen die Forscher herausfinden.

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Blitzlicht gegen Keime – Neues Verfahren für die Lebensmittelsicherheit

16.12.2014, von , in Karte anzeigen

Salate in Folien sind nicht selten mit Keimen belastet (Foto: BR)

Salate in Folien sind nicht selten mit Keimen belastet

Abgepackte Salate sind bequem. Einfach den Beutel aufreißen und rein in die Schüssel. Doch was viele Verbraucher nicht wissen, in den fertigen Tüten im Supermarkt wimmelt es von Keimen. Unzählige Mikroben tummeln sich auf den Blättern oder verstecken sich in Zellspalten. Sie sind meist harmlos. Doch seit dem Ausbruch der EHEC-Epidemie sind die Lebensmittelbehörden wachsam. Das Fraunhofer Institut IVV in Freising arbeitet derzeit in einem EU-Projekt daran, wie man die schädlichen Erreger besser erkennen und abtöten kann.  Erste Forschungsergebnisse liegen nun vor. So haben die Forscher etwa mit Blitzlicht sehr gute Ergebnisse erzielt.  Reporterin Anna Küch war in Freising im Labor.

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Vitamine für Kenia – Bohnenanalyse in Karlsruhe

28.04.2014, von , in Karte anzeigen

Charlotte Grieser

Reporterin Charlotte Grieser im Labor des Max-Rubner-Instituts

Immer schön den Spinat aufessen, davon wird man groß und stark – wussten schon Oma und Popeye der Seemann. Das stimmt auch, unter anderem deshalb, weil in Spinat Vitamin B₂ enthalten ist. Das ist wichtig für den Energiestoffwechsel. Bei uns in Europa nehmen die meisten Menschen ohne Probleme genug davon über die Nahrung auf. In anderen Teilen der Welt, zum Beispiel in Ostafrika, ist das aber nicht so. Da leiden viele Menschen unter Vitaminmangel. Um das zu ändern forschen Wissenschaftler am Max-Rubner-Institut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe daran, wie man aus bestimmten Nahrungsmitteln das Beste rausholt. Wie müssen zum Beispiel bestimmte Pflanzen angebaut, geerntet, gelagert und zubereitet werden, damit sie möglichst viele Vitamine enthalten? Charlotte Grieser hat sich das an einem Beispiel zeigen lassen. „Vitamine für Kenia – Bohnenanalyse in Karlsruhe“ weiterlesen →

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Knusperkruste aus dem Labor – Backversuche mit neuen Weizensorten

07.04.2014, von , in Karte anzeigen

Kurz vor der Spektrometrie  (Foto: BR)

Kurz vor der Spektrometrie. Eine neue Weizensorte wird untersucht

Wenn die Semmel nicht schmeckt, ist nicht immer der Bäcker schuld. Manchmal sind es auch die Erfolge der modernen Weizenzucht, die dazu führen, dass die Kruste nicht rösch (also nicht krusprig)  ist oder die Krume nicht schmackhaft. Eine neue Weizensorte hat eine andere Eiweißzusammensetzung als ihre Vorgänger – und schon passen die Erfahrungen des Bäckers nicht mehr zur Backeigenschaft des Weizens.  In der Arbeitsgruppe Getreideverfahrenstechnik der TU München (Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie) arbeiten Forscher daran, die Backeigenschaften neuer Sorten zuverlässig vorherzusagen – unterstützt von erfahrenen Bäckern und hochmoderner Analysetechnik. „Knusperkruste aus dem Labor – Backversuche mit neuen Weizensorten“ weiterlesen →

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Heilkräuter im Futtertrog – Schweinefleisch ohne Antibiotika

15.04.2013, von , in Karte anzeigen

Agrarwissenschaftler Dr. Andreas Berk und Reporterin Carmen Woisczyk im Versuchsstall

Agrarwissenschaftler Dr. Andreas Berk und Reporterin Carmen Woisczyk im Versuchsstall

Wer ein leckeres Schnitzel auf seinem Teller hat, der möchte wohl kaum hören, dass das Schwein zu Lebzeiten täglich Medikamente gefressen hat. So ist es in der EU auch seit 2006 generell verboten, Tiere vorbeugend mit Antibiotika zu füttern, um sie gesund zu halten. Doch ohne geht’s nicht, sagen viele konventionell wirtschaftende Landwirte, denn die Tiere werden häufiger krank und müssen schließlich doch mit Medikamenten behandelt werden. Agrarwissenschaftler vom Friedrich-Löffler-Institut für Tierernährung in Braunschweig suchen deshalb nach Alternativen: Sie füttern Versuchsschweine mit Heilkräutern – denn diese können sich positiv auf die Gesundheit der Tiere auswirken. Reporterin  Carmen Woisczyk hat die Forscher im Schweinestall besucht.
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Bodeninventur: Wie fruchtbar ist deutsches Ackerland?

18.03.2013, von , in Karte anzeigen

Bodenproben: Mit Rammkernsonden werden 1m tiefe Bohrkerne aus dem Acker gezogen

Bodenproben: Mit Rammkernsonden werden 1m tiefe Bohrkerne aus dem Acker gezogen

Böden haben für den Klimaschutz eine große Bedeutung, denn sie binden Kohlenstoff aus der Luft. Das ist gut so, denn in der Luft gilt zu viel davon als Klimakiller. Den Boden macht Kohlenstoff dagegen fruchtbar. Er gelangt über die Photosynthese von Pflanzen und über abgestorbene Pflanzenreste in den Acker. Aber wie viel organischer Kohlenstoff ist darin gespeichert? Das wollen Wissenschaftler des Thünen Instituts in Braunschweig jetzt herausfinden. Sie nehmen Bodenproben an über 3000 Standorten in ganz Deutschland. Reporterin Carmen Woisczyk war bei einer Probenentnahme auf einem Acker in Braunschweig dabei. „Bodeninventur: Wie fruchtbar ist deutsches Ackerland?“ weiterlesen →

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Benji im Leckerli-Paradies – Kognition bei Hunden

07.10.2011, von , in Karte anzeigen

Der Hund soll lernen, wie er an sein Futter kommt.

Wenn wir Menschen uns gegenseitig auf etwas aufmerksam machen wollen, dann zeigen wir drauf oder schauen intensiv hin. Aber funktioniert das auch bei Hunden? Am Leipziger Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie untersuchen Forscher, wie gut Hunde Hinweise auf verstecktes Futter deuten können. Das Besondere daran ist, dass ganz normale Familienhunde an den Studien teilnehmen können – so wie Benji und Aimée von der Familie Reutler. Die Hunde müssen nur Leckerlis mögen und dürfen ihre Besitzer nicht all zu sehr vermissen. Die müssen nämlich draußen bleiben. Marieke Degen hat die Hunde in den Hundebungalow begleitet. „Benji im Leckerli-Paradies – Kognition bei Hunden“ weiterlesen →

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Fleischpflanzerl aus Pflanzenfleisch

04.10.2011, von , in Karte anzeigen

Unser Reporter wird vom "Durchblicker" zum "Durchbeisser"

90 Kilogramm  – so viel Fleisch isst jeder Deutsche im Jahr. Der Fleischkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf Ressourcenverbrauch und Klimaerwärmung – von den gesundheitlichen Wirkungen auf den Einzelnen ganz zu schweigen. Doch auf Fleisch zu verzichten, fällt vielen schwer. Im Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackungen (IVV) in Freising-Weihenstephan entwickeln die Forscher nun sogenanntes Pflanzenfleisch. Ziel ist es, ein Produkt zu schaffen, das eine fleischähnliche, faserige Struktur aufweist und auch Fleischesser überzeugt. Roland Söker hat sich im Freisinger Forschungslabor umgeschaut und wurde vom „Durchblicker“ zum „Durchbeißer“. Denn natürlich hat er das Pflanzenfleisch auch probiert. „Fleischpflanzerl aus Pflanzenfleisch“ weiterlesen →

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Exoten auf dem Wattboden: Die pazifische Auster im Visier

17.09.2011, von , in Karte anzeigen

Pazifische Auster: robuster und härter als die einheimische

Ein Stück Zitrone dazu und dann schlürfen. Für viele Menschen ist eine Auster auf dem Teller eine besondere Delikatesse – wenn sie direkt aus der Nordsee stammt: umso besser! Doch heimisch sind die Austern nicht, die heute an deutschen Küsten gefangen werden. Sie sehen anders aus, als die, welche noch vor 100 Jahren im Wasser zu finden waren. Sie sind robuster, ihre Schale ist dicker und härter. Anders als früher, leben sie auch weniger im tiefen als vielmehr im flachen Wasser. Und den Austern-Forschern auf Sylt sind sie fast ein wenig ein Dorn im Auge: Mayke Walhorn ist nach Sylt gefahren, und hat herausgefunden, warum. „Exoten auf dem Wattboden: Die pazifische Auster im Visier“ weiterlesen →

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