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Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Bioarchäologie – Was macht eine Mumie im Krankenhaus?

15.08.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die ägyptische Mumie soll im Computertomographen näher untersucht werden (Foto: NDR)

Die ägyptische Mumie soll im Computertomographen näher untersucht werden

Eine 2200 Jahre alte ägyptische Mumie soll im Hildesheimer Krankenhaus „durchleuchtet“ werden. Ägyptologen vom Römer und Pelizaeus Museum Hildesheim wissen, dass es der Priester Anch-Hapi ist. Doch die Inschriften verraten nicht, wie alt die Mumie zu Lebzeiten gewesen ist, und welche Krankheiten den Menschen plagten, der es einmal war. Das soll eine Computertomographie im Krankenhaus klären. Carmen Woisczyk hat die Hildesheimer Forscher bei der spannenden Suche danach im Krankenhaus begleitet.

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45.000 Jahre im Eis – Woran starb Wollnashorn Sasha?

17.05.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die Überreste des Wollnashornbays am Fundort (Foto: dpa)

Die Überreste des Wollnashorn-Jungtieres am Fundort

In Sibirien haben russische Jäger ein uraltes Wollnashorn im Eis entdeckt. Das Eis konservierte das Tier so gut, dass Auge, Ohr und hellbraunes Fell, sowie die Zähne erhalten blieben. Erstaunlich, denn Wollnashörner sind vor etwa 12000 Jahren ausgestorben. Das jetzt entdeckte Tier hat ersten Schätzungen zufolge sogar schon vor 45000 Jahren gelebt. Vermutlich ist das Jungtier aber schon im Alter von etwa 18 Monaten gestorben. Doch Forscher aus Russland, England, den USA und Deutschland wollen es ganz genau wissen. Sie wollen herausfinden, wie alt Sascha geworden ist, wann das Tier gelebt hat und wieso es sterben musste. Seine Lebens- und Todesumstände könnten Auskunft über Wollnashörner im Allgemeinen geben. An der Universität Hildesheim werden deshalb jetzt Sashas Zähne untersucht.

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Ältestes Babyskelett Mitteleuropas

10.05.2016, von , in Karte anzeigen

 

Das gefundene Babyskelett ist rund 8400 Jahre alt (Foto: Miriam Freudig)

Das gefundene Babyskelett ist rund 8400 Jahre alt (Foto: Miriam Freudig)

In der Uckermark, rund 100 Kilometer nordöstlich von Berlin, haben Ärchäologen einen sensationellen Fund gemacht: ein Babygrab aus der Mittelsteinzeit. Das Skelett ist 8400 Jahre alt und fast vollständig erhalten. Gestorben ist das Kind vermutlich, weil es nicht ausreichend gestillt wurde. Das haben erste Laboruntersuchungen ergeben. Bevor aber Genaueres zu Todesursache und Lebensumständen bekannt wird, muss jeder Knochen untersucht werden. Das macht die Anthropologin Bettina Jungklaus. Miriam Freudig hat ihr dabei zugeschaut.

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Bier wie im alten Ägypten – Brauversuch nach 4000 Jahren

26.04.2016, von , in Karte anzeigen

 

Altägyptisches Bier nach vier Tagen Gärung (Foto: BR)

Altägyptisches Bier nach vier Tagen Gärung

Da können die Bayern noch so stolz sein auf ihr 500 Jahre altes Reinheitsgebot – das Bier haben sie nicht erfunden. Vielleicht waren es die Chinesen, vielleicht die Mesopotamier, vielleicht auch die alten Ägypter. „Es waren natürlich die Ägypter“, sagen die Ägyptologen vom Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München. Und um den Beweis anzutreten, haben sie das alt-ägyptische Bier eigenhändig nachgebraut;  nach 4000 Jahren alten Hieroglyphen-Rezepten.

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Archäologie mit der Fotodrohne: Mit dem Quadrokopter in die Steinzeit

09.06.2015, von , in Karte anzeigen

 

Diese Drohne fliegt für die Wissenschaft   (Foto: SWR)

Diese Drohne fliegt für die Wissenschaft

Archäologen müssen meistens für sie interessante Areale Zentimeter für Zentimeter bearbeiten, sie müssen messen, kartieren, skizzieren, und sie müssen dann alle Daten zusammenbringen, um eine Gesamtansicht erstellen zu können. Das ist langwierig und wird immer dann zum Problem, wenn die Grabungen schnell ablaufen müssen, weil auf dem Areal gebaut werden soll. Genau vor diesem Problem standen Archäologen in Baden-Württemberg. Ihre Idee: warum soll uns nicht eine Drohne helfen. Nicola Wettmarshausen hat die Grabungsstelle in Kirchheim unter Teck besucht.

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Leichen im Keller – Forschung in der Gruft

01.12.2014, von , in Karte anzeigen

Eingang zur Gruft der Reformierten Kirche Loga (Foto: NDR)

Eingang zur Gruft der Reformierten Kirche Loga

Es klingt gruselig und makaber. Ist aber eine seriöse Forschung. Drei Archäologen aus Norddeutschland sind spezialisiert auf die Untersuchung von Särgen und Leichen in Grüften. Und das unter Schlössern oder Kirchen. Das  Ziel der Forscher: Sie wollen heraus bekommen, wer die Toten waren, die dort zu finden sind. Und wie genau sie beigesetzt wurden. Jens Wellhöner hat die Wissenschaftler begleitet – in der Gruft unter einer Reformierten Kirche von Loga, einem Stadtteil von Leer in Ostfriesland:
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Hünenburg – Auf der Suche nach einer versunkenen Großstadt

13.10.2014, von , in Karte anzeigen

 

Archäologe Martin Posselt sucht nach Störungen im Erdmagnetfeld (Foto: NDR)

Archäologe Martin Posselt sucht nach Störungen im Erdmagnetfeld

Das sagenumwobene Troja ist es zwar nicht, aber die Hünenburg bei Watenstedt im niedersächsischen Landkreis Helmstedt war in der Bronzezeit vor 3000 Jahren ein bedeutender Herrschaftssitz mit einer der größten Siedlungen Mitteleuropas. Das Ausmaß der sogenannten Unterstadt könnte sogar noch weit größer sein als bisher angenommen. Archäologen der Universität Göttingen suchen unter der Erde nach Spuren ehemaliger Bewohner, um die wahre Größe der versunkenen Stadt zu ermitteln. Sie vermuten, dass dort neben rund 500 einheimischen Landwirten, Metallhandwerkern und Händlern auch Menschen fremder Kulturen eine neue Heimat fanden. Reporterin Carmen Woisczyk war bei der Suche dabei. „Hünenburg – Auf der Suche nach einer versunkenen Großstadt“ weiterlesen →

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Knochendetektive – Skelette erzählen ihre Geschichte

22.09.2014, von , in Karte anzeigen

Individuum Nr. 14 (Foto: BR/ © Inga Pflug)

Individuum Nr. 14 wird untersucht

Fast 70 Skelette sind bei den Bauarbeiten für das geplante Tiefdepot des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg aufgetaucht. Die Knochen stammen aus dem 15. Jahrhundert, das haben Untersuchungen ergeben. Um Kartäusermönche handelte es sich nach den ersten Vermutungen. Schließlich steht das Museum auf dem Areal eines einstigen Kartäuser-Klosters. Doch ist das auch so? Zeugen oder Aufzeichnungen gibt es nicht. Doch die Knochen haben so einiges über sich zu erzählen. Inga Pflug hat eine Archäologin begleitet, die die Sprache der mysteriösen Knochen spricht.
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Pfeilschnell und treffsicher – Althistoriker bauen römische Feldgeschütze nach

21.07.2014, von , in Karte anzeigen

Das Feldgeschütz erinnert an eine riesige Armbrust (Foto: SWR)

Das Feldgeschütz erinnert an eine riesige Armbrust

Historiker der Universität  Trier  bauen Feldgeschütze der römischen Armee nach. Geschütze, wie sie die Römer vor 2000 Jahren in ihren Schlachten gegen die Germanen verwendeten. Auf einem kleinen Flugplatz für Privatflieger bei Trier testen sie ihre Waffen bei Wind und Wetter. Das Team um den Althistoriker Prof. Christoph Schäfer will unter anderem herausfinden, wie die Geschütze funktioniert haben und wie treffsicher sie sind. Ludger Peters war dabei:
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Der Knochenkeller – Rekonstruktion von Dinosaurierskeletten

27.02.2014, von , in Karte anzeigen

1) Knochen von Dinosaurierbeinen - gelagert im Knochenkeller des Berliner Museums für Naturkunde (Foto: Thomas Gith)

Knochen von Dinosaurierbeinen – gelagert im Knochenkeller des Berliner Museums für Naturkunde

Dinosaurier sind tot – lange schon. In Berlin aber werden sie zu neuem Leben erweckt. Präparatoren und Paläontologen des Berliner Museums für Naturkunde befreien die Knochen der Dinosaurier von einer umliegenden Gipsschicht und von Versteinerungen – und lassen die Dinosaurier so neu auferstehen. Thomas Gith hat sie bei ihrer Arbeit begleitet. „Der Knochenkeller – Rekonstruktion von Dinosaurierskeletten“ weiterlesen →

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