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Mayke Walhorn

Mayke Walhorn ist der Wissenschaft im Norden auf der Spur: Klima- und Meeresforschung, neue Technologien und vor allem die Erkenntnisse aus der Tierwelt wecken ihre Neugier. Aufgewachsen in Schleswig-Holstein studierte sie in Hamburg Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie. Nach ihrem Volontariat in Nordrhein-Westfalen zog es sie schnell wieder zurück in den Norden: Von hier aus arbeite sie für den öffentlich-rechtlichen Hörfunk im In- und Ausland, verschiedene Zeitungen und Magazine, sowie für das NDR Fernsehen. Seit 2003 ist sie als Reporterin für NDR Info zwischen und manchmal auch auf den Meeren unterwegs.

Schiffsbohrwurm ahoi! Wer zerfrisst die Wracks in Nord- und Ostsee?

Medien Audio: Schiffsbohrwurm ahoi! Wenn einmal der Wurm drin ist, macht das keinem Freude – ganz besonders nicht Archäologen, denen Holzwürmer ein Graus sind. Sogar unter Wasser treiben kleine Tiere ihr Unwesen, die von Holz gar nicht genug kriegen können. So manches Schiffswrack von hohem archäologischen Wert wurde vom sogenannten Schiffsbohrwurm zum Zerfallen gebracht. Das […]

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Zwischen Gräsern, Schlick und Nordseewasser: Die Bedeutung der Salzwiesen für das Ökosystem Wattenmeer

Das Wattenmeer an der Nordseeküste ist ein vielfältiger Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Einige Arten kommen nur hier vor. In den höher gelegenen Teilen des Watts gibt es Bereiche, die vom Meerwasser nicht so lange und häufig überflutet werden, so dass Pflanzen hier Fuß fassen konnten – sogenannte Salzwiesen sind hier entstanden. Sie sind durchzogen von Gräben, den Prielen, durch die das Wasser bei Flut in die Salzwiesen hinein – und bei Ebbe wieder hinaus läuft. […]

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Die Holzdetektive: Dem illegalen Holzhandel auf der Spur

Ein Fall für die HolzdetektiveWilderei gibt es nicht nur bei Tieren: Auch Bäume werden illegal gefällt und  der Handel mit bei uns geschützten Holzarten boomt. Besonders  betroffen sind seltene Hölzer aus Tropenwäldern. Die Hölzer werden falsch deklariert und können von den wenigsten Menschen sicher auseinander gehalten werden. Genauso schwer  sind billige Hölzer von teuren zu […]

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Auf den Spuren des Wolfes in Mecklenburg-Vorpommern

Auf den Spuren des Wolfes in Mecklenburg VorpommernIn  Sagen und Märchen kommt er immer wieder vor: Der große, böse Wolf – meistens hinterlistig, blutrünstig, stark und überlegen. Eigenschaften, die dem Tier auch in der Realität lange zugeschrieben wurden, wodurch er in Deutschland so gut wie ausgelöscht war. Nun werden wieder vermehrt Wölfe gesichtet. Durchblickerin Mayke […]

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Von wegen „mucksmäuschenstill“: Der Gesang der Mäuse

Der Gesang der MäuseWenn Artgenossen lange genug  voneinander entfernt leben, entwickeln sie sich in verschiedene Richtungen. Das ist nicht nur bei uns Menschen so – das gilt auch für die Welt der Tiere.  Nach und nach  passen sie sich an die unterschiedlichen Gegebenheiten der jeweiligen Umwelt an und beginnen sich voneinander zu unterscheiden. Handelt es […]

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Exoten auf dem Wattboden: Die pazifische Auster im Visier

Ein Stück Zitrone dazu und dann schlürfen. Für viele Menschen ist eine Auster auf dem Teller eine besondere Delikatesse – wenn sie direkt aus der Nordsee stammt: umso besser! Doch heimisch sind die Austern nicht, die heute an deutschen Küsten gefangen werden. Sie sehen anders aus, als die, welche noch vor 100 Jahren im Wasser zu finden waren. Sie sind robuster, ihre Schale ist dicker und härter. Anders als früher, leben sie auch weniger im tiefen als vielmehr im flachen Wasser. Und den Austernforschern auf Sylt sind sie fast ein wenig ein Dorn im Auge: Mayke Walhorn ist nach Sylt gefahren, und hat herausgefunden, warum.

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Ein Meer voller Medizin: Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen in der Ostsee

Das Meer ist ein großer Arzneischrank – davon sind die Wissenschaftler des IFM Geomar am Leibniz Institut für Meereswissenschaften überzeugt. Im Kieler Wirkstoffzentrum arbeiten sie in einer der wenigen Forschungseinrichtungen weltweit, die sich mit der Suche nach neuen medizinischen Wirkstoffen aus dem Meer befasst.

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Scherben, Kirchen, versunkene Städte: Auf archäologischer Schatzsuche im Wattenmeer

Bereits in der Antike träumten Menschen von im Meer untergegangenen Städten: Der Mythos Atlantis entstand. Ein ganzes Inselreich, mit einer gewaltigen Seemacht, das infolge einer Naturkatastrophe von einem auf den andern Tag im Meer versunken sei, so beschrieb es Platon. Eine Utopie, ein Traum, der Menschen immer wieder begeistern konnte. […]

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100 Jahre Seefischereiforschung in Hamburg

„Kein Butt mehr da!“ so lautete die Nachricht, die vor genau 100 Jahren die Hamburger Kaufleute in Angst und Schrecken versetzte: Nicht nur, dass sie den Plattfisch selbst gerne zum Mittag- oder Abendessen auf dem Teller hatten – sie wollten auch damit handeln. Der Butt, ein Fisch aus der Familie der Schollen – besser bekannt als Flunder – war in ganz Deutschland beliebt. Hatten die Hamburger zuviel davon gefischt? Oder hatte ihm eine Krankheit den Garaus gemacht? Das wollten die hanseatischen Kaufleute heraus finden – und gründeten ein eigenes Institut. Wissenschaftler sollten die Ursachen für den Rückgang ihres Leib- und Magen-Fisches erforschen und nach Lösungen suchen. In diesem Jahr feiert die Seefischereiforschung in Hamburg ihren 100. Geburtstag. Lange geht es nicht mehr nur um den Butt. Mayke Walhorn hat den Forschern bei ihrer Arbeit an Land und auf See über die Schulter geschaut. […]

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