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Fluglotse für einen Tag

28.01.2013, von , in Karte anzeigen

Rabea Amri als Fluglotse mit Mikrofon, das zum Kommunizieren mit den Piloten benutzt wird

Rabea Amri als Fluglotse mit Mikrofon, das zum Kommunizieren mit den Piloten benutzt wird

Fluglotsen haben einen sehr anspruchsvollen und verantwortungsvollen Beruf. Wenn sie gravierende Fehler machen, werden oftmals Menschenleben aufs Spiel gesetzt. Deshalb hat es Reporterin Rabea Amri gereizt, herauszufinden, wie man angehende Lotsen auf den Job mental vorbereitet.

 

Im Schulungsraum der Deutschen Flugsicherung im hessischen Langen wird das eingeübt, was man als Fluglotse machen muss, wie das Gehirn mit Parallelverarbeitung fertig werden muss: Ein guter Lotse macht immer mehreres auf einmal.

 

Arnd Heucher, selbst Fluglotse, und Ausbilder der Azubis

Arnd Heucher, selbst Fluglotse, und Ausbilder der Azubis

In einem Schnellkurs lernt die Reporterin „Flugenglisch“, also die sehr prägnante und ökonomische Sprache, die im internationalen Flugverkehr angewendet wird.  Ausgestattet mit einem Mikrofon wird sie gleich ins kalte Wasser geworfen, einer Maschine die gleich landen will, erteilt sie noch etwas zögerlich die Landeerlaubnis, und das klappt sogar.

 

Der Arbeitsplatz im Simulator - im Vordergrund die kleinen Täfelchen mit den Flug-Informationen, der kleine schwarze Bildschirm zeigt die Radar-Informationen von der Landebahn auf dem fiktiven Lughafen Langen an. Im Hintergrund die Luftaufnahme von diesem Flughafen. Während der Simulation erscheinen auf beiden Bildschirmen die Flugzeuge als kleine Symbole.

Der Arbeitsplatz im Simulator

Dann wird es komplizierter: eine Maschine will starten, gleichzeitig will ein Flugzeug aus Skandinavien landen, jetzt darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, man muss die einzelnen Piloten richtig ansprechen, die richtige Flugnummer nennen und dann korrekt die Erlaubnis zum Landen oder Starten erteilen. Dabei kommen Unerfahrene ganz schön ins Schwitzen.

 

Die Täfelchen mit den Papierstreifen, auf denen die Flugzeugkennungen und weitere Fluginformationen zu lesen sind

Die Täfelchen mit den Papierstreifen, auf denen die Flugzeugkennungen und weitere Fluginformationen zu lesen sind

 

Der Arbeitsplatz im Simulator – im Vordergrund sieht man die kleinen Täfelchen mit den Flug-Informationen, der kleine schwarze Bildschirm zeigt die Radar-Informationen von der Landebahn auf dem fiktiven Lughafen Langen an. Im Hintergrund ist die Luftaufnahme von diesem Flughafen zu sehen. Während der Simulation erscheinen auf beiden Bildschirmen die Flugzeuge als kleine Symbole.

 

DLH steht z.B. für Lufthansa, BER für Air Berlin, SWR für Swiss Air

DLH steht z.B. für Lufthansa, BER für Air Berlin, SWR für Swiss Air

Aber die beiden Piloten sind zufrieden, und der Chef des Schulungszentrum erteilt Reporterin Rabea Amri die Note Befriedigend.

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