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Eurobot – Wettkampf der Roboter

14.05.2012, von , in Karte anzeigen

Im Wettbewerb müssen die Roboter eigenständig komplexe Aufgaben lösen.

Dass Roboter Fußball spielen können, wissen wir schon. Seit 1997 wird jedes Jahr die Roboter-Fußball-WM ausgetragen. Fußball spielen ist gar nicht so einfach für einen Roboter, denn von der Mechanik bis zur künstlichen Intelligenz muss dafür wirklich alles stimmen. Seit einiger Zeit gibt es allerdings noch einen weiteren Wettbewerb, und der ist mindestens genauso spannend: Die Eurobot. Da wird nicht etwa Fußball gespielt, sondern die Roboter, die gegeneinander antreten, müssen jedes Jahr eine ganz neue, durchaus komplizierte Aufgabe lösen. Und zwar nicht ferngesteuert, sondern völlig selbständig. Am Wochenende fand die Deutsche Eurobot-Vorrunde an der Hochschule München statt. Und dieses Mal haben sich die Roboter auf Schatzsuche begeben.

In den autonomen Maschinen steckt viel Wissen um Elektronik, Mechanik und Informatik.

Auf einem Spielfeld so groß wie ein Billardtisch suchen die Roboter nach Schätzen in Form von „Silbermünzen“, also CDs, oder kleinen Goldbarren. Jeder Schatz, den ein Roboter auf seine Seite schieben kann, gibt eine bestimmte Anzahl von Punkten.
Besonders gespannt waren die Veranstalter natürlich auf das Abschneiden ihrer eigenen Roboter. Die Münchner waren gleich mit zwei Robotern angetreten, Ätnos und Moguera.

Auch Probleme und Fehler zeigen sich im Praxistest.

Leider erwiesen sich die Wunderwerke als durchaus störrisch. Nach fünf Vorrunden war klar: München – ganz weit hinten. Nicht die Mechanik klemmte, sondern die Software. Auch letzte Rettungsversuche mit dem Laptop am Spielfeldrand konnten da nicht weiterhelfen. Das Team aus Aachen dagegen brillierte. Ihr schneller und verlässlicher Roboter fährt jetzt als Deutscher Meister zur Europa-Ausscheidung nach Frankreich.

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