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Schlau wohnen im Karlsruher Smart Home

21.03.2011, von , in Karte anzeigen

Lena Stadler besucht ein Smarthome auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie

„Herkömmliche“ Wohngemeinschaften kennt man so: Im Flur stehen die hundert leeren Bierflaschen der letzten Party, im Wohnzimmer hängt ein heruntergerissenes Poster von der Wand und außer einem Sofa von Ur-Tante Gerda steht sonst nicht viel drin. Und die Küche, die sollte man lieber gar nicht erst betreten, denn dort „lebt“ das Brot im wahrsten Sinne des Wortes. Wohngemeinschaft geht aber auch anders: modern, sauber, innovativ, im Dienste der Zukunft, und vor allem smart. Lena Stadler ist für einen Nachmittag zu Anna und Andreas gezogen, die testweise in einem so genannten „Smarthome“ auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie wohnen.

Andreas und Anna testen das Smarthome auf seine Praxistauglichkeit

Das Smarthome des Konsortiums MeRegioMobil, ist eigentlich ein Forschungslabor. Das Fertighaus mit einer Fläche von rund 80 Quadratmetern ist der Prototyp für den energiesparenden und energieeffizienten Haushalt der Zukunft. Im Smarthome stehen zum Beispiel moderne Küchengeräte, die miteinander vernetzt und stromsparend programmiert werden können.

Die Strompreisampel zeigt detailliert an, wie viel Strom gerade verbraucht wird

Dort kann man sich als Bewohner minütlich darüber informieren, wie viel Strom man gerade verbraucht und ob es nicht sinnvoll ist, gerade jetzt die Espressomaschine anzuwerfen. So kommt es, dass die Waschmaschine im Smarthome erst Stunden nach dem Einschalten tatsächlich anspringt und erst dann die Wäsche sauber macht, wenn der Strom sehr billig ist, was nachts der Fall sein dürfte.

Ein Elektroauto fährt mit der im Smarthome erzeugten Energie

Außerdem gibt es eine Photovoltaikanlage und ein Blockheizkraftwerk. Und der Clou des Ganzen: ein Elektroauto, das als Stromspeicher der eigenproduzierten Energie dient.

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