Sprache und Redewendungen

Woher kommen bekannte Redewendungen wie „Da lachen ja die Hühner?“ oder Ausdrücke wie „Schwein gehabt“? Warum bricht man sich „einen Zacken aus der Krone“ und baut sich eine „Eselsbrücke“? Und was muss passieren, dass es „dem Fass den Boden ausschlägt“?

Sie befinden sich im Archiv der Antworten zum Thema „Sprache und Redewendungen“

Woher stammen die Wörter „Katastrophe“ und „Desaster“? (09.10.2018)

Die Katastrophe ist laut Lexikon ein folgenschweres Unglück, etwas, was nach landläufiger Vorstellung über uns hereinbricht, ober aber durch menschliches Versagen ausgelöst wird. Doch früher wurde die Verantwortung den Sternen zugeschrieben, konkret den Planeten, die, wie man glaubte, die Erde umkreisen und dabei manchmal eine verhängnisvolle Konstellation einnehmen [...] Antwort zu "Woher stammen die Wörter „Katastrophe“ und „Desaster“?" lesen »

Beantwortet von Gabor Paal in Kategorie/Thema Astronomie und Raumfahrt, Geschichte und Archäologie, Sprache und Redewendungen,
Stichworte: , , , , , , .

Wie hat sich die Grammatik von Sprachen entwickelt? (01.10.2018)

Ich möchte mal ein Beispiel nennen, das vielleicht eine ungefähre Vorstellung geben kann, wie sich Sprache und grammatische Wortendungen entwickelt haben. Nehmen wir mal unsere Vergangenheitsformen bei den regelmäßigen Verben. Wir hängen da ein –te an: Ich sag-te, ich koch-te usw. Die Sprachforscher gehen davon aus, dass dieses te, dieser t-Laut ursprünglich aber eigenständiges Wort war, das mit der Zeit zu einer Endung verkümmerte. [...] Antwort zu "Wie hat sich die Grammatik von Sprachen entwickelt?" lesen »

Verbundene Medien

Beantwortet von Gabor Paal in Kategorie/Thema Sprache und Redewendungen,
Stichworte: , , , .

Geht der Ausdruck „Alter Schwede“ auf den Dreißigjährigen Krieg zurück? (22.05.2018)

Diese Wendung kommt sogar in der synchronisierten Fassung des Westerns „El Dorado“ vor. Da wird ein alter schwedischer Büchsenmacher reaktiviert und mit „alter Schwede“ angesprochen. Der Dreißigjährige Krieg lief für die Protestanten einige Zeit nicht besonders gut. Da griff der Schwedenkönig mit seinen Leuten ein, was für die Protestanten sehr positiv war. [...] Antwort zu "Geht der Ausdruck „Alter Schwede“ auf den Dreißigjährigen Krieg zurück?" lesen »

Verbundene Medien

Beantwortet von Rolf-Bernhard Essig in Kategorie/Thema Sprache und Redewendungen,
Stichworte: , , , , , , , .

Woher stammt der Ausdruck 08/15? (26.02.2018)

Der Ausdruck stammt vom legendären Maschinengewehr 08/15. Das kam auf ähnliche Weise zu seinem Namen wie heute die verschiedenen Softwareversionen. So wie Word irgendwann die Version „5.1“, i-tunes die Version „9.2“ und so weiter, so gab es eben damals die MG 08/15. „08“, weil das Grundmodell im Jahr 1908 eingeführt wurde. Und im Ersten Weltkrieg haben die Waffenbauer dann ständig an Verbesserungen gearbeitet, deshalb kam dann im Krieg jedes Jahr ein neue Modell. Im Jahr 1914 kam die 08/14, im Jahr 1915 die 08/15 und so ging das weiter bis zur 08/18. Antwort zu "Woher stammt der Ausdruck 08/15?" lesen »

Verbundene Medien

Beantwortet von Gabor Paal in Kategorie/Thema Geschichte und Archäologie, Sprache und Redewendungen,
Stichworte: , , , , , , .

Was ist richtig: „es brennt mir auf den Nägeln“, „es brennt mir unter den Nägeln“? (04.02.2017)

Ja, es gibt sogar noch eine weitere Variante, "es brennt einem unter den Nägeln". Da hat sich tatsächlich Verschiedenes verbunden. Das von den Schneidern wusste ich nicht, aber es gibt – noch wesentlich älter – die Mönche, die bei der Frühmesse sich tatsächlich auf die Fingernägel kleine Kerzen steckten und dann natürlich auch darauf schauen mussten, dass sie schnell genug sangen. Denn wenn die Kerzlein auf den Nägeln herunterbrannten, dann war das natürlich äußerst unangenehm. Nun konnten Mönche ja nicht davonlaufen, die mussten ihre Messe wirklich beenden. Deswegen war das eine unangenehme Situation, wenn einem etwas auf den Nägeln brannte. [...] Antwort zu "Was ist richtig: „es brennt mir auf den Nägeln“, „es brennt mir unter den Nägeln“?" lesen »

Verbundene Medien

Beantwortet von Rolf-Bernhard Essig in Kategorie/Thema Sprache und Redewendungen,
Stichworte: , , , .

Warum sagt man: „Das ist ja eine schöne Bescherung“? (22.12.2016)

Was sagte der Kraftkerl Samson aus dem Alten Testament, nachdem er seine Stärke verloren hatte? „Das ist ja eine schöne Bescherung!“ Das Wortspiel mag erlaubt sein, weil es uns an die Ursprünge des Stoßseufzers wie der Weihnachtsgaben führt. Samson verlor ja seine Kraft, weil ihm Delila die Haare abgeschnitten hatte. Schon im ersten Buch Moses heißt es: „Wenn du mich beschörest, so wiche meine Kraft von mir“. Ach, die alten Konjunktive! Jedenfalls wird deutlich, dass eine Verbindung mit dem Scheren des Haupt- oder Körperhaares gegeben ist. [...] Antwort zu "Warum sagt man: „Das ist ja eine schöne Bescherung“?" lesen »

Verbundene Medien

Beantwortet von Rolf-Bernhard Essig in Kategorie/Thema Sprache und Redewendungen,
Stichworte: , , , , .

Warum wird am 21. Dezember der Thomas-Tag gefeiert? (21.12.2016)

Am 21. Dezember gedenken viele Christen des Apostels Thomas. Der war laut Johannes-Evangelium nicht anwesend, als der auferstandene Jesus sich den Jüngern zeigte. [...] Antwort zu "Warum wird am 21. Dezember der Thomas-Tag gefeiert?" lesen »

Verbundene Medien

Beantwortet von Rolf-Bernhard Essig in Kategorie/Thema Religion, Philosophie, Ethik, Sprache und Redewendungen,
Stichworte: , , , , , .

Was steckt hinter der Redewendung, jemand ist „behängt oder geputzt wie ein Weihnachtsbaum“? (20.12.2016)

Einen Weihnachtsbaum gehörig zu schmücken, das braucht seine Zeit, denn seit mindestens zweihundert Jahren hat er besonders prächtig und üppig auszusehen. Kein Wunder, dass danach die Redewendung für eine bis zur Geschmacklosigkeit übermäßig geschmückte Frau entstand: „Die ist behängt wie ein Weihnachtsbaum“. [...] Antwort zu "Was steckt hinter der Redewendung, jemand ist „behängt oder geputzt wie ein Weihnachtsbaum“?" lesen »

Verbundene Medien

Beantwortet von Rolf-Bernhard Essig in Kategorie/Thema Religion, Philosophie, Ethik, Sprache und Redewendungen,
Stichworte: , , , , .

Wieso sagt man: „Mit Dir würde ich gerne Schlitten fahren“? (19.12.2016)

Im Schwarzwald fällt es nicht schwer, in der Adventszeit einen Schlittenhügel zu finden. Und dort kann man gar zu leicht unter den Schlitten kommen oder mit jemandem Schlitten fahren. Wie die beiden Ausdrücke sprichwörtlich werden konnten? [....] Antwort zu "Wieso sagt man: „Mit Dir würde ich gerne Schlitten fahren“?" lesen »

Verbundene Medien

Beantwortet von Rolf-Bernhard Essig in Kategorie/Thema Sprache und Redewendungen,
Stichworte: , , , , .

Früher war mehr (oder weniger) Lametta – woher stammt diese Redewendung? (16.12.2016)

Nach Wilhelm Busch ist es erst wieder Loriot gelungen, als Künstler mit geflügelten Worten in allen Schichten volkstümlich zu werden. „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ hat zwar durch Bölls Satire eine neue, drohende Bedeutung bekommen, doch ist die Redewendung deutlich weniger populär als „Früher war mehr Lametta!“ [...] Antwort zu "Früher war mehr (oder weniger) Lametta – woher stammt diese Redewendung?" lesen »

Verbundene Medien

Beantwortet von Rolf-Bernhard Essig in Kategorie/Thema Sprache und Redewendungen,
Stichworte: , , , , .


Alle Themen

Seitenleiste 1

Unsere Experten

  • Eckart Altenmüller
  • Christoph Antweiler
  • Stefan Aufenanger
  • Claus Bartram
  • Fabienne Becker-Stoll
  • Hans-Heiner Bergmann
  • Albrecht Beutelspacher
  • Antje Boetius
  • Heike Boomgaarden
  • Stephan Borrmann
  • Edna Brocke
  • Dieter Bubeck
  • Michaela Busch
  • Michael Butter
  • Christoph Butterwegge
  • Conny Bürk
  • Bruno Martin Deiss
  • Wolfgang U. Eckart
  • Werner Eckert
  • Markus Egg
  • Hermann Eicher
  • Gerhard Ermischer
  • Rolf-Bernhard Essig
  • Dorit Urd Feddersen-Petersen
  • Ernst-Peter Fischer
  • Julia Fischer
  • Werner Franke
  • Eberhard Frey
  • Ronald Fricke
  • Ingo Froböse
  • Hans-Joachim Gehrke
  • Karlheinz Geißler
  • Alexander Gerst
  • Gerd Gigerenzer
  • Gabriele Gillessen-Kaesbach
  • Sven Gottschling
  • Hans-Ulrich Grimm
  • Hajo Grundmann
  • Eveline Gutzwiller-Helfenfinger
  • Hartmut Göbel
  • Martin Haspelmath
  • Hanns Hatt
  • Friedrich Heinemann
  • Georg Heiss
  • Moritz Helmstaedter
  • Britta Hölzel
  • Thomas Junker
  • Lamya Kaddor
  • Sylvia Kern
  • Brigitte Klante
  • Aleksander Knauerhase
  • Martin Korte
  • Kurt Kotrschal
  • Claus Kreß
  • Hans R. Kricheldorf
  • Wolfgang Krieger
  • Lars Krogmann
  • Andreas Kruse
  • Konrad Kunze
  • Karl-Josef Kuschel
  • Michael Köhl
  • Volker Köllner
  • Thomas Kölpin
  • Claus König
  • Jörg Lange
  • Mojib Latif
  • Christian Leitz
  • Harald Lesch
  • Frank Louwen
  • Gregor Markl
  • Hans J. Markowitsch
  • Thomas Metzinger
  • Albert Meyers
  • Werner Mezger
  • Hendrik Mäkeler
  •  Karl Justus Bernhard Neumärker
  • Christoph Paulus
  • Ernst Pernicka
  • Sven Plöger
  • Josef H. Reichholf
  • Anett Reißhauer
  • Ortwin Renn
  • Conny Restle
  • Carola Roloff
  • Bernhard Schlag
  • Carsten Schmidt-Weber
  • Hans-Ulrich Schmincke
  • Barbara Schock-Werner
  • Friedemann Schrenk
  • Tilman Spohn
  • Peter Spork
  • Christiane Stenger
  • Elsbeth Stern
  • Kurt de Swaaf
  • Reiner Sörries
  • Ernst Tabori
  • Metin Tolan
  • Dennis C. Turner
  • Thomas Vilgis
  • Katharina Vogelstang
  • Axel Voss
  • Hermann-Josef Wagner
  • Hans-Werner Wahl
  • Bernhard Watzl
  • Karina Weichold
  • Klaus Wiesen
  • Otmar D. Wiestler
  • Martin Wikelski
  • Walter Zieglgänsberger
  • Jürgen Zulley
  • Guido Zurstiege
  • Wolfgang Zwickel

alle Experten