Architektur und Bauen

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Warum gibt es in Deutschland weniger Wassertürme als in Frankreich? (22.07.2015)

Die Beobachtung ist richtig: In Frankreich stehen ungefähr 16.000 Wassertürme – in Deutschland sind es vielleicht 2.000. Das hat zum Teil historische Gründe. Die meisten Wassertürme sind Bauwerke des 19. Jahrhunderts und sehen oft auch sehr schön aus. Sie sind entstanden, als die Städte gewachsen sind, als es dort einen großen Bedarf an sauberem Trinkwasser gab. Und sie haben geholfen, einen konstanten Wasserdruck in den Leitungen aufrecht zu erhalten. [...] Antwort zu "Warum gibt es in Deutschland weniger Wassertürme als in Frankreich?" lesen »

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Beantwortet von Gabor Paal in Kategorie/Thema Architektur und Bauen, Geschichte und Archäologie,
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In südlichen Ländern sieht man oft Autoreifen, die halb eingegraben im Sand stecken. Welchem Zweck dient das? (28.05.2014)

Ich habe das Foto dem Mitarbeiter einer Umweltorganisation in Dakar geschickt, den ich einmal kennengelernt habe. Er kennt die Stelle, die das Foto zeigt, und sagt: Die Reifen dienen dort zur Begrenzung eines Sportplatzes. Sie stellen einfach die Randmarkierung dar. In trockenen Ländern wie Senegal sind eingegrabene alte Autoreifen ja eine relativ kostengünstige und gleichzeitig stabile Möglichkeit, um auf einer sandigen Fläche ein Feld abzugrenzen. [...] Antwort zu "In südlichen Ländern sieht man oft Autoreifen, die halb eingegraben im Sand stecken. Welchem Zweck dient das?" lesen »

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Beantwortet von Gabor Paal in Kategorie/Thema Architektur und Bauen, Wirtschaft und Gesellschaft,
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Wie lange dauerte der Bau einer Pyramide? (22.04.2014)

Man weiß das nicht ganz präzise, weil es natürlich keinerlei Aufzeichnungen gibt, in denen etwas steht wie "Wir haben jetzt 23 Jahre an dieser Pyramide gebaut". Aber es gibt manchmal Steinmetzzeichen, und manchmal sind da auch Jahreszahlen dabei. Man kann demnach davon ausgehen, dass der Bau einer großen Pyramide 10 bis 20 Jahre gedauert hat. Antwort zu "Wie lange dauerte der Bau einer Pyramide?" lesen »

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Beantwortet von Christian Leitz in Kategorie/Thema Architektur und Bauen, Geschichte und Archäologie,
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Warum bauten die Ägypter Pyramiden? (22.04.2014)

Das hat sich so entwickelt. Man baute zunächst sogenannte Mastabas; das sind kastenförmig Gräber. Die erste große Pyramide ist die Stufenpyramide des Djoser in Sakkara. Die hat mehrere Baustufen durchlaufen. Da kann man ganz deutlich sehen, dass die sich aus einer Mastaba entwickelt hat und dann mehrfach erweitert wurde, eben zu dieser Stufenpyramide. Der nächste Schritt war dann, dass man tatsächlich richtige Pyramiden gebaut hat. [...] Antwort zu "Warum bauten die Ägypter Pyramiden?" lesen »

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Beantwortet von Christian Leitz in Kategorie/Thema Architektur und Bauen, Geschichte und Archäologie,
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Warum drehen sich alle Windräder im Uhrzeigersinn? (06.10.2011)

Das hat sich einfach so ergeben. Es hat also nichts mit der „Hauptwindrichtung“ zu tun (wäre es so, könnte man das Windrad ja einfach andersherum aufstellen und linksherum drehen lassen). Es hat auch nichts mit der „Corioliskraft“ zu tun, wie auf manchen Internetseiten steif und fest behauptet wird: Die Corioliskraft ist eine Kraft, die sich durch die Erddrehung ergibt und dafür sorgt, dass sich Hochdruckgebiete auf der Nordhalbkugel rechtsherum drehen. Aber Windräder drehen sich überall rechtsherum, nicht nur auf der Nordhalbkugel, und das liegt einfach daran, dass die Rotoren so gebaut sind. Antwort zu "Warum drehen sich alle Windräder im Uhrzeigersinn?" lesen »

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Beantwortet von Gabor Paal in Kategorie/Thema Architektur und Bauen, Mathematik und Physik, Wirtschaft und Gesellschaft,
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Gibt es Beispiele für „Sounddesign“ in der Architektur früher Hochkulturen? (04.08.2011)

In der Maya-Stätte Chichen Itza gibt es ein bemerkenswertes Phänomen: Wenn man dort vor der großen Pyramide in die Hände klatscht, entsteht ein Geräusch, das an den Ruf des Quetzals erinnert - ein heiliger Vogel bei den Mayas. Bei diesem Phänomen handelt es sich um die Theorie des amerikanischen Akustikers David Lubman. Der hat sich bei der großen Maya-Pyramide an die steile Treppe gestellt, in die Hände geklatscht und das Echo mit einem Mikrofon aufgenommen. Dabei stellte er fest, dass dieses Geräusch auffallende Ähnlichkeit mit dem Ruf des Quetzals hat, eben jenes Vogels, der in den Nebelwäldern Guatemals unterwegs ist. [...] Antwort zu "Gibt es Beispiele für „Sounddesign“ in der Architektur früher Hochkulturen?" lesen »

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Beantwortet von Gabor Paal in Kategorie/Thema Architektur und Bauen, Geschichte und Archäologie, Musik und Kunst,
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Woher stammt die Tradition, beim Richtfest ein Bäumchen auf dem Dachstuhl zu befestigen? (11.11.2010)

So ganz genau lässt sich das nicht mehr feststellen, aber offenbar gab es den Richtbaum schon, bevor es den Weihnachtsbaum gab. Bäume spielen ja auch bei anderen Festen eine Rolle, der Maibaum ist ein bekanntes Beispiel. Da gibt es offenbar Parallelen. Bäume waren als Rohstoff schon immer extrem wichtig. Aus Holz wurden Häuser nicht nur gebaut, sondern mit Holz wurden die Häuser natürlich auch geheizt. Das ganze Leben hing somit von Bäumen ab. Was symbolisiert nun der Baum? Festigkeit, Standhaftigkeit, Langlebigkeit – und das hat man sich sicherlich auch von den neu gebauten Häusern gewünscht. [...] Antwort zu "Woher stammt die Tradition, beim Richtfest ein Bäumchen auf dem Dachstuhl zu befestigen?" lesen »

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Beantwortet von Gabor Paal in Kategorie/Thema Architektur und Bauen, Geschichte und Archäologie,
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Wie konnte man in der Barockzeit ohne elektrische Pumpen Wasserspiele betreiben? (20.03.2009)

Wenn man keine Motoren und keine elektrischen Pumpen hat, dann braucht man, um eine Fontäne anzulegen, vor allem eines: Ein ordentliches Gefälle, d.h. eine Höhendifferenz, so dass das Wasser von irgendwo oben runterrauscht. Und dann brauchen sie noch die entsprechenden Rohre, mit denen sie das Wasser entsprechend kanalisieren und unter Druck setzen können, sodass es mit ordentlich Power aus dem Fontänenrohr wieder rausspritzt. [...] Antwort zu "Wie konnte man in der Barockzeit ohne elektrische Pumpen Wasserspiele betreiben?" lesen »

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Beantwortet von Gabor Paal in Kategorie/Thema Architektur und Bauen, Geschichte und Archäologie, Mathematik und Physik,
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Warum haben Windräder immer nur drei Flügel? (11.12.2008)

Bei den Windrädern ist natürlich die Frage: Wie viel Flügel sind optimal? Ich habe mir das ausführlicher erklären lassen von Professor Thomas Große Böckmann, Energietechniker an der Universität Bochum. Der sagt: Das eine ist: Die Fläche des Windrads wäre völlig ausgefüllt mit lauter Flügeln. Das heißt, es käme gar kein Wind mehr durch. Das wäre sicher nicht so optimal, denn dann könnte sich das Windrad gar nicht mehr drehen, wenn das ganze Windrad voll mit Flügeln wäre. Das wäre die eine Möglichkeit. Die andere ist – das wäre theoretisch auch denkbar, gab es auch schon in den 80er-Jahren – Windräder mit nur einem einzigen Flügel. Das hätte dann zur Folge, dass sich das Rad schneller dreht und dabei die Energie auch fast vollständig ausschöpft. Das Problem ist nur, dass diese Windräder mit nur einem Flügel sehr instabil sind. .... Antwort zu "Warum haben Windräder immer nur drei Flügel?" lesen »

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Beantwortet von Gabor Paal in Kategorie/Thema Architektur und Bauen, Mathematik und Physik,
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