Thomas Metzinger

Thomas Metzinger ist Professor für Philosophie an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz, er beschäftigt sich schwerpunktmäßig im Rahmen eines Forschungsprojekts mit den ethischen Aspekten des Gehirndopings, er fragt, wo liegen die Gefahren, die sozialen und psychosozialen, wo liegen die Grenzen, wie könnte das Gehirndoping unsere Auffassung von Persönlichkeit, von menschlichen Defizite verändern?

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Antworten von Thomas Metzinger

Ist das Gehirn mit einem Computer oder einer Festplatte zu vergleichen? (01.12.2010)

Die Computermetapher des menschlichen Geistes ist tot. Die Idee, dass Geist und Gehirn sich wie Software und Hardware zueinander verhalten und als zwei Ebenen klar voneinander getrennt werden können, vertritt in der Kognitionswissenschaft niemand mehr. Es geht dort eher um eine Theorie der neuronalen Netze, um eine flüssige Dynamik im Gehirn, Informationsverarbeitung, die nicht symbolischer Natur ist und die Informationsverarbeitung körperlich eingebettet ist, Wechselwirkungen mit der Umwelt etc. [...] Antwort zu "Ist das Gehirn mit einem Computer oder einer Festplatte zu vergleichen?" lesen »

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Welche Gefahr birgt die Nutzung von Ritalin bei Erwachsenen? (26.11.2010)

Es hat ein hohes Missbrauchs- und Suchtpotenzial. Erwachsene nehmen mitunter mehr, als eigentlich verschrieben wäre. Kann man eine Grenze ziehen zwischen Medikament und Gehirndoping? Die Frage ist: Was ist noch Therapie und was ist schon Enhancement. Was ist einfach nur Verbesserung des gesunden Geistes? [...] Antwort zu "Welche Gefahr birgt die Nutzung von Ritalin bei Erwachsenen?" lesen »

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