Martin Korte

Prof. Dr. Martin Korte erforscht an der Technischen Universität Braunschweig die zellulären Grundlagen der Gedächtnisbildung. Am Zoologischen Institut untersucht er an Tiermodellen, was in und an den Gehirnzellen genau vor sich geht, wenn Tiere und Menschen etwas lernen oder auch vergessen. Mit öffentlichen Vorträgen und als Sachbuchautor versucht der Neurobiologe, Erkenntnisse der Hirnforschung auch einem breiten Kreis an Interessierten – speziell auch an Schulen und Bildungseinrichtungen – zugänglich zu machen.

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Antworten von Martin Korte

Schädigt Alkohol das Gedächtnis? (05.10.2018)

Es gilt wie so oft: Die Menge macht das Gift. Früher sagte man, dass ein Glas Bier 400 Nervenzellen kostet – das ist völliger Quatsch. Dennoch: Wenn man in einem bestimmten Zeitsegment, sagen wir drei oder vier Stunden, viel Alkohol trinkt und der Alkoholpegel mehrere Promille beträgt, kann man tatsächlich Nervenzellen schädigen. [...] Antwort zu "Schädigt Alkohol das Gedächtnis?" lesen »

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Wie kann man sich zu erledigende Dinge besser merken? (02.10.2018)

Unser Gehirn kann tatsächlich nur eine begrenzte Anzahl von Variablen handhaben. Das heißt, in unserer Aufmerksamkeit können wir nur an eine bestimmte Anzahl von Dingen denken, meist sind das sechs bis sieben. [...] Antwort zu "Wie kann man sich zu erledigende Dinge besser merken?" lesen »

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Hängen Erinnerungen von der Persönlichkeit ab? (02.10.2018)

Unsere Gefühle färben unsere Erinnerungen. Allerdings sind wir generell mit einer Fähigkeit gesegnet: Je länger ein Ereignis in der Vergangenheit liegt, umso positivere Aspekte erinnern wir und umso mehr negative Aspekte vergessen wir. [...] Antwort zu "Hängen Erinnerungen von der Persönlichkeit ab?" lesen »

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Wie zuverlässig sind Erinnerungen? (28.09.2018)

Die Zuverlässigkeit der Erinnerung ist tatsächlich ungewiss. Wir erinnern die Dinge nicht immer nur, wie man etwa einen Film abspulen würde. Vielmehr erinnern wir die Dinge so, wie wir sie das letzte Mal erzählt haben. [...] Antwort zu "Wie zuverlässig sind Erinnerungen?" lesen »

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Warum erinnern Mütter die Kindheit der eigenen Kinder schlecht? (27.09.2018)

Wenn die Kinder noch sehr klein sind, sind die Beanspruchung des Körpers und die Aufmerksamkeit so stark auf das Kind gerichtet, dass man hier auch von einer Stilldemenz spricht. [...] Antwort zu "Warum erinnern Mütter die Kindheit der eigenen Kinder schlecht?" lesen »

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Was passiert bei einem Blackout im Gehirn und was kann man dagegen tun? (21.04.2010)

Einen Blackout hat man häufig in Situationen, die man als stressbehaftet erlebt. Was dabei passiert ist, dass enorme Mengen von Glukokortikoiden, dazu gehört zum Beispiel das Kortisol, ausgeschüttet werden, die dafür sorgen, dass dem Gehirn und der Muskulatur viel Energie zur Verfügung gestellt wird [...] Antwort zu "Was passiert bei einem Blackout im Gehirn und was kann man dagegen tun?" lesen »

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Was passiert, wenn man sein Gedächtnis verliert? (21.04.2010)

Das "Gedächtnis" verliert man nicht, denn es gibt ganz verschiedene Gedächtnissysteme. Wir haben mindestens vier Gedächtnissysteme, nämlich das autobiografische Gedächtnis, das Faktengedächtnis, ein prozedurales Gedächtnis, mit dem wir vor allem motorische Abläufe abspeichern und wir haben ein Wahrnehmungsgedächtnis. Jedes dieser Gedächtnissysteme können wir verlieren [...] Antwort zu "Was passiert, wenn man sein Gedächtnis verliert?" lesen »

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Warum gibt es ein Kurz- und ein Langzeitgedächtnis? (20.04.2010)

Unser Gehirn wird mit einer riesigen Anzahl von Information bombardiert. Die meisten dieser Informationen sind unwichtig, sind nur von kurzer Dauer. Aufgrund dieser Problematik muss das Gehirn sich immer sehr beschränken darin, welche Informationen denn letztendlich abgelegt werden [...] Antwort zu "Warum gibt es ein Kurz- und ein Langzeitgedächtnis?" lesen »

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Kann das Namensgedächtnis schon mit Mitte 30 nachlassen? (20.04.2010)

Das ist ein ganz normaler Vorgang, dass die Gedächtnisleistung schon nach dem 25. Lebensjahr leicht abnimmt. Und zwar ist das gar nicht so sehr eine Frage, dass wir etwa Namen nicht mehr abspeichern können, sondern unsere Konzentrationsspannen werden schon kürzer. Also meistens, wenn wir etwa den Namen eines Schauspielers nicht erinnern können, haben wir ihn auch nie bewusst eingespeichert [...] Antwort zu "Kann das Namensgedächtnis schon mit Mitte 30 nachlassen?" lesen »

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Kann Drogenkonsum zu irreversiblen Schäden in der Gedächtnisleistung führen? (20.04.2010)

Beim Drogenkonsum kommt es natürlich darauf an welche Drogen man genommen hat. Wenn man also Ecstasy plus verwandte Drogen genommen hat, ist es in der Tat zu beobachten, dass es eine Verminderung der Gedächtnisleistung gibt. Und da kann es manchmal Monate bis Jahre dauern, bis sich die wieder normalisiert [...] Antwort zu "Kann Drogenkonsum zu irreversiblen Schäden in der Gedächtnisleistung führen?" lesen »

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