Hans J. Markowitsch

Hans J. Markowitsch ist Professor für Physiologische Psychologie an der Universität Bielefeld. Er studierte Psychologie und Biologie an der Universität Konstanz, hatte Professuren für Biopsychologie und Physiologische Psychologie an den Universitäten von Konstanz, Bochum und Bielefeld inne und erhielt Rufe auf Professuren für Psychologie und Neurowissenschaften an australische und kanadische Universitäten. Seine Forschungsgebiete sind in den Bereichen von Gedächtnis und Gedächtnisstörungen, sowie Wechselwirkungen zwischen Gedächtnis und Emotion. Er ist Autor oder Herausgeber von einem Dutzend Büchern und mehr als 380 Buch- und Zeitschriftenartikeln.

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Antworten von Hans J. Markowitsch

Ich kann mich nur an auffallend wenige Ereignisse aus der Kindheit erinnern. Woher kann das kommen? (24.07.2009)

Wir sagen zwar, dass alle Menschen mehr oder minder unter frühkindlicher Amnesie leiden, das heißt, dass man von den ersten drei, vier Lebensjahren keinerlei bewusste Erinnerungen hat. Denn zu diesem Zeitpunkt ist die Gehirnentwicklung noch nicht so weit, die Sprachentwicklung ist noch nicht abgeschlossen und man denkt und verarbeitet als Kind ganz anders als es Erwachsene tun. Wir sprechen da vom zustandsabhängigen Erinnern. Der Zustand, den man als Erwachsener hat, unterscheidet sich sehr massiv von dem Zustand als Kind. [...] Antwort zu "Ich kann mich nur an auffallend wenige Ereignisse aus der Kindheit erinnern. Woher kann das kommen?" lesen »

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