Gerhard Ermischer

Dr. Gerhard Ermischer (Jahrgang 1963) hat Geschichte, Kunstgeschichte sowie Vor- und Frühgeschichte an der Universität Innsbruck studiert. Der Archäologe war federführend bei der Entwicklung des Spessartprojekts, das mit seinen Grabungen neue Kulturwege in der Region erschließt. Neben seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Kurator bei den Museen der Stadt Aschaffenburg, liegt sein Schwerpunkt auf der Erfassung archäologischer Denkmäler.

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Antworten von Gerhard Ermischer

Darf ich archäologische Fundstücke behalten? (19.12.2013)

Deutschland ist ein kompliziertes Land. Es ist ein föderaler Staat und in jedem Bundesland gibt es eigene Gesetze, die sich durchaus unterscheiden. Ich müsste daher eigentlich eine für jedes Bundesland differenzierte Antwort geben. In den meisten Bundesländern gibt es heute ein Schatzregal, aber auch das wird unterschiedlich gehandhabt. Im Regelfall, d.h. wenn es sich nicht um einen Fund von außergewöhnlicher wissenschaftlicher Bedeutung handelt, darf man diesen Fund in den meisten Bundesländern behalten. Wichtig ist aber, dass man ihn gemeldet hat und damit der Forschung zugänglich gemacht hat. [...] Antwort zu "Darf ich archäologische Fundstücke behalten?" lesen »

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Wie können vorchristliche Ereignisse datiert werden? (19.12.2013)

Bei Cäsar steht natürlich nicht "dann und dann vor Christi Geburt", sondern die Römer hatten ihr eigenes Datierungssystem. Das eine war "ab urbe condita", das heißt ab der Gründung der Stadt (Rom). Bei dem anderen System benannte man die Jahre nach den Konsuln, die in diesem Jahr regiert haben. Jedes Jahr wurden zwei neue Konsuln gewählt und nach diesen Konsuln wurden die Jahre gerechnet.Damit haben wir eine Referenzangabe aus der römischen Literatur, die umgerechnet wird. [...] Antwort zu "Wie können vorchristliche Ereignisse datiert werden?" lesen »

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