Enthält der Koran eine Aufforderung, Nicht-Muslime zu töten?

von Lamya Kaddor am 19.03.2010, 21 Kommentare

Ich will Sie nicht beunruhigen, aber: Ja. Es steht im Koran. Es steht aber auch in der Bibel „Aug um Auge, Zahn um Zahn“. Solche Passagen, die zu Gewalt auffordern, finden sie in jeder heiligen Schrift, auch wenn sie sich aus unserer heutigen Sicht schlimm anhören und lesen.

Die Frage ist ja, wie wir mit solchen Versen umgehen und sie verstehen. Heißt das, ich muss heute jeden Ungläubigen töten, der meinen Weg kreuzt? Diese Frage ist natürlich mit „nein“ zu beantworten, denn auch die Bibel und andere spirituelle Texte versteht man nur im Kontext ihrer Zeit. Man kann sie ja gar nicht vollständig in die heutige Zeit übertragen. Das haben die Christen mit ihrer Bibel geschafft und die Juden zum Teil mit ihrer Thora. Und das müssen die Muslime zum Teil auch noch schaffen. Ich will nicht sagen, dass es alle bisher hinbekommen haben, aber zumindest was das Töten von Ungläubigen betrifft, sehe ich in Europa momentan keine wirkliche Bedrohung oder Gefahr, dass dieser Vers jemals wortwörtlich ausgelegt wird.

Aber steckt darin nicht eine Geringschätzung Andersgläubiger, die gefährlich sein könnte?

Diese Bedenken brauchen Sie nicht zu haben. Wenn wir von der Kernaussage ausgehen, dass Allah der einzige Gott ist, müssen wir bedenken, dass Christen im Orient „Allah“ als Wort für Gott verwenden. „Allah“ ist ein arabisches Wort, das nicht nur die Muslime für sich gepachtet haben, sondern auch Christen. Das heißt, „Allah“ ist lediglich die arabische Übersetzung des Wortes „Gott“. Das ist eine Sache, die in den Medien auch falsch transportiert wird. Arabische Christen, Freunde von mir, sagen auch „Allah“ zu ihrem Gott, der übrigens unser aller Gott ist.

Zum anderen machen solche Verse, die im Koran enthalten sind, nicht die Mehrheit aus. Außerdem sind sie zu ganz bestimmten Zeiten offenbart worden, zum Beispiel zu Kriegszeiten. Da war es im damaligen Verständnis schlüssig, solche Verse zu offenbaren, dass man also Feinde bekämpfen und unter Umständen sogar töten darf. Heute allerdings befinden wir uns nicht in einem Krieg, auch wenn immer wieder der „Kampf der Kulturen“ heraufbeschworen wird.

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Beantwortet von Lamya Kaddor am 19.03.2010 in Religion, Stichworte: , , , , , , , , .

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Kommentare zu „Enthält der Koran eine Aufforderung, Nicht-Muslime zu töten?“

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David Furthmüller schreibt am 21.07.2010

Sehr geehrte Frau Kaddor,
ich habe soeben Ihre Aussage bezüglich der Stelle: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ gelesen und möchte der Auslegung dies sei eine Aufforderung zu Gewalt doch deutlich widersprechen und ist ih Ihrer Darstellung deutlich aus dem Zusammenhang gerissen.

Es ist vielmehr eine Anweisung zur Deeskalation.
d.h. wenn mir ein Zahn ausgeschlagen wird, dann soll ich dem anderen deswegen nicht den Kopf abschlagen.

Es gibt sicherlich kritische Stellen in der Bibel zum Thema Gewalt, aber diese Bibelstelle gilt sicherlich nicht als Aufforderung zu Gewalt.

Für mich eines der größten Missverständnisse unserer Zeit und ich finde es erschreckend wie oft dieses Zitat zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht wird.

Mit freundlichen Grüßen
David Furthmüller

alessandro aquino schreibt am 11.12.2010

laut kuran ist das töten eine schlimme sünde. Wär ja traurig für die sterbenden jdie keine gute taten vollbrachten. Es wird immer wieder erwähnt das ALLAH Allverzeihend und barmherzig ist.

Yehuda Shlomo Ben Avraham schreibt am 05.04.2011

Guten Tag
Den Koran kenne ich zwar nicht so gut, dafür die Bibel, bzw. die Tora.

Auge für Auge, Zahn für Zahn, Leben für Leben

Diese Schriftstelle wird nicht wörtlich verstanden. In der Tora fordert uns Gott auch auf, uns nicht zu rächen, da ER ja der Rächer ist. Vielmehr wird darunter folgendes verstanden:

Augenwert für Auge, Zahnwert für Zahn, Leben für Leben.

D.h. wenn man jemanden einen Schaden zugefügt hat, musste man diesen durch eine Abfindung abgelten. Alleine bei einem Mord ( nicht bei Totschlag ) konnte auch tatsächlich eine Abgeltung des Lebens durch leben, also die Todesstrafe, gefordert werden. Der Mord musste aber zuerst bewiesen werden. Totschlag wird anders behandelt.

Es handelt sich also mehr um eine wiedergutmachung als um Aufruf zur Rache.

Dr. med. Senertz schreibt am 06.04.2011

Guten Tag,

meiner Meinung nach sollte hier niemand irgendwelche Antworten versuchen zu schreiben, wenn Er oder SIE keine Ahnung von dem hat und einfach kommentieren will. Es ist falsch Unwissenheit mit Unwissenden teilen zu wollen.

Julia schreibt am 16.04.2011

„aber zumindest was das Töten von Ungläubigen betrifft, sehe ich in Europa momentan keine wirkliche Bedrohung oder Gefahr“

Und was ist mit Theo van Gogh, Madrid oder London?
War das nur der berühmte „Verteidigungskrieg“?

Neslihan Kocak schreibt am 21.04.2011

Ich glaube, dass jede Religion und jeder Gott verbietet zu rächen oder zu töten. Wofür gibt es Allah wenn Menschen anderen menschen seine Strafe erteilen??? Jede Religion sollte der Frieden sein und Menschen, die keinen Frieden finden, glauben weder den Koran, noch der Bibel oder der Tora. Es gibt nur schlechte und böse Menschen, nicht ganze Gesellschaften!!!

Karl Zeiss schreibt am 08.05.2011

Was hat das Töten „Nicht-Muslimer“ mit „Zahn um Zahn“ usw. zu tun?? Hat doch gar nichts mit anderen Religionen zu tun sondern nur mir dem, was jemand einem anderem angetan hat und wie damit um zu gehen ist. .Der ganze Artikel hat gar keine Grundlage… Vielleicht gut gemeint aber echt schlecht.

Gabi N. schreibt am 22.07.2011

Ist es nicht offensichtlich, dass mit „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ die göttliche Gerechtigkeit, wie “Saat und Ernte“ „Ursache und Wirkung“, die göttliche Gerechtigkeit verdeutlicht wird?
Dass jeder in eigener Verantwortlichkeit das erntet was er gesät hat, in diesem oder in einem früheren Leben?

Thorsten M. schreibt am 01.09.2011

Mann muss schon die ganze Bibel kennen. Jesus selbst greift diese Aussage auf und fordert zur Gewaltlosigkeit auf.

»Es heißt auch: ›Auge um Auge, Zahn um Zahn!‹ Ich sage euch aber: Leistet keine Gegenwehr, wenn man euch Böses antut! Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin! (Matthäus 5:38, 39)

Steven schreibt am 08.07.2012

Todesstrafe bei Tötung und Körperverstümmelungsstrafen bei Körperverletzung sind in manchen islamischen Staaten unter Berufung auf Sure 2,178 f.; 5,38 heute noch üblich, sogar das Abtrennen der Hand für einen Diebstahl, heutzutage als chirurgischer Eingriff unter Narkose. Da aber Jesus in der Bergpredigt des Matthäus sagt: „Ihr habt gehört, dass den Alten gesagt ist: ,Auge um Auge, Zahn um Zahn‘. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin“ (Mt 5,38 f.)

Hagen schreibt am 11.08.2012

Es ist bedenklich, wie verblendet selbst studierte Islamwissenschafter sind, oder scheinen. Gehe davon aus, dass diese trügerischen Aussagen der „ungläubigen“ Allgemeinheit etwas vortäuschen sollen (wie im Koran angeordnet unter diversen Versen zu Anwendung von List gegen Ungläubige). Und immer diese Querverweise „die Christen auch“, z. b. Auge um Auge, …, welches ein antiker Richterspruch war um Blutrache zu verhindern – keine Ahnung von Christlicher Lehre, Jesus hat das alte Testament abgelöst! Aber vermutlich sagt sie ehrlicherweise, dass in Europa momentan (noch) keine Gefahr durch Übergriffen durch Muslime auf Ungläubige besteht, das geschieht nämlich erst, wenn die Position des stärkeren endgültig erreicht ist. Genau wie dies auch Mohammed praktiziert hat, deshalb die mekkanischen Verse, tendenziell zur äusseren Anpassung auffordernd und später die medinischen, zum offenen Kampf gegen das „Ungläubige“.
Im Endeffekt braucht man nur die langfristigen Entwicklungen von Gesellschaften unter div. Religionen zu beobachten, welche Früchte daraus entstehen.

Kritiker schreibt am 16.12.2014

Es ist doch völlig egal, welche Religion zum Ermorden von Andersdenkenden auffordert. Eine Partei, in deren Programm zu solchen Taten auffordert, würde in jedem demokratischen Staat zu Recht sofort verboten werden. Warum darf dann eine faschistoide Weltanschauung, die nachweislich die Weltherrschaft zum Ziel hat, unter dem Banner der Religionsfreiheit unbehelligt daherkommen?
Beispiele der AUFFORDERUNG zum Mord an „Ungläubigen“ findet man in diesem Buch zuhauf.
Und das Thema des historischen Kontextes sollte man den Moslems erklären! Schliesslich gehören sowohl der Koran als auch die Sunna explizit zu den Grundfesten des Islam. Wie viele Glaubenskriege hat eigentlich das „Siegel der Propheten“ selbst geführt, wie viele anders Gläubige ermordet? Soll nicht seinem Leben nachgeeifert werden?
Jaja, die friedlichste Religion aller Zeiten …

Fred schreibt am 18.04.2016

„zumindest was das Töten von Ungläubigen betrifft, sehe ich in Europa momentan keine wirkliche Bedrohung oder Gefahr, dass dieser Vers jemals wortwörtlich ausgelegt wird.“ …. tja, das war einmal. Leider eben doch.

Horst Wallisch schreibt am 03.07.2016

ist es nicht pervers, dass im Zusammenleben der Menschen für alle möglichen Dinge Regeln und Gesetze „VON“ den Menschen geschaffen für „DEN“ worden sind.
Aber seit Menschen gedenken gilt das töten in Friedenszeiten als üble Straftat und wenn es die Obrigkeiten, welche auch immer anordnen oder angeordnet haben als staatlich sanktioniert galt und immer noch gilt. Die sich als zukunftsweisende Führungselite der DDR hat zwar überschwänglich den Frieden predigt, aber den so genannten Winterkrieg der Sowjetunion gegen Finnland als gerechten Krieg bezeichnet. Diese Version lehnte ich als Student ab und wurde im Gegenzug exmatrikuliert und von meinem Betrieb fristlos entlassen.
Nachdem Bürger sich aus der “ Knechtschaft“ auf friedlichem Weg losgesagt hatten, haben wir jetzt die „Freiheit“!?
„… Laßt das Licht des Friedens scheinen, Daß nie eine Mutter mehr : Ihren Sohn beweint : …“
War dies unser Ziel?
Unser vorrangiges Ziel sollte sein! Weg mit der Rüstung! Kein Staat darf mehr eine Armee halten. „Friede schaffen, ohne Waffen“!!!
Wie: die WWAFP hat die Vorstellungen. Helft mit. Schaut nicht mehr weg. Deshalb ist unsere Partei weltweit an der gemeinsamen Sache. Wir wollen die Massen bündeln!
Mit vielen Grüßen an alle Menschen dieser Erde
Horst Wallisch, Geschäftsführender Vorsitzender der WWFP

H.L. schreibt am 20.07.2016

Alle hier angefuehrten Meinungen der vergangenen Jahre sind mittlerweie widerlegt. Europa wird von den Moslems derzeit so untergraben, bis in naher Zukunft der Ueberraschungsanschlag kommt, alle NICHT-MOSLEMS zu bekriegen, toeten. POLITIKER WACHT AUF!
Noch 2-5 Anschlaege in Frankreich, werden F zum Handeln bewegen…F ist selbst stark und hat die NATO hinter sich. Nach einem solchen evtl. Vergeltungsschlag, muessen alle in EUROPA gefluechteten zurueck geschickt werden.
Um z.B. Sunniten u. Schiiten, Juden u. Palaestinenser u.v.m. Zu trennen, sollte man Milliarden fuer Infrastruktur/Aufbauhilfe im weiten Russland investieren. Nur so kommen wir mit unserem „Weltfrieden“ weiter.
Dazu braucht es Diplomatie, die aber das Sprechen miteinander voraussetzt. Hierin sind unsere derzeitigen Fuehrungsmaechte auch nicht faehig, leider und schade! Also, schaut weiter zu!

Stephan Bauermeister schreibt am 19.08.2016

Ruft der Koran zur Gewalt auf oder nicht?
Nachfolgend ein Auszug aus einigen Suren.
Mein FAZIT vorweg:
Ich glaube, das Entscheidende ist die Interpretationsfähigkeit der Suren: Eine zur Friedfertigkeit ausgerichtete Person wird jede dieser Suren so interpretieren, daß KEIN Gewaltaufruf heraus zu lesen ist.
Eine zur Gewalt ausgerichtete Person wird diese Suren als eindeutige Aufforderung interpretieren.

Konsequenz: Wir müssen von den geistigen Führern/Imame zumindest in Deutschland fordern, all diese Koranstellen als fehlerhaft oder zumindest nicht mehr als zeitgemäß den Gläubigen erklären. Jeder, der dies verweigert und an einem Aufruf zur Gewaltoption festhalten möchte, soll bitte unser Land sofort verlassen. Wir haben genügend mit eigenen Idioten zu tun.

Auszug aus einigen Suren.

Sure 2,178
Pa: Ihr Gläubigen! Bei Totschlag ist euch die Vergeltung vorgeschrieben: ein Freier für einen Freien, ein Sklave für einen Sklaven und ein weibliches Wesen für ein weibliches Wesen.

Sure 2,191
Pa: Und tötet sie (d.h. die heidnischen Gegner), wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!

Sure 2,193
Pa: Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!

Sure 2,216
Pa: Euch ist vorgeschrieben, (gegen die Ungläubigen) zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist.

Sure 2,244
Pa: Und kämpft um Allahs willen!

Sure 4,74
Pa: Und wenn einer um Allahs willen kämpft, und er wird getötet – oder er siegt -, werden wir ihm (im Jenseits) gewaltigen Lohn geben.

Sure 4,76
Pa: Diejenigen, die gläubig sind, kämpfen um Allahs willen, diejenigen, die ungläubig sind, um der Götzen willen. Kämpft nun gegen die Freunde des Satans!

Sure 4,104
Pa: Und lasst nicht nach in eurer Bereitschaft, den Feind aufzusuchen und zum Kampf zu stellen.

Sure 5,35
Pa: Ihr Gläubigen! Fürchtet Allah und trachtet danach, ihm nahe zu kommen, und führet um seinetwillen Krieg.

Sure 8,12
Pa: Haut (ihnen [ den Ungläubigen ] mit dem Schwert) auf den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger von ihnen!

Sure 8,39 [textgleich mit Sure 2,193]
Pa: Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!

Sure 9,5
Pa: Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf.

Sure 9,36
Pa: Und kämpft allesamt gegen die Heiden, so wie sie allesamt gegen euch kämpfen.

Sure 9,111
Pa: Nun müssen sie (die Gläubigen) um Allahs willen kämpfen und dabei töten oder den Tod erleiden.

Sure 9,123
Pa: Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt.

Sure 47,35
Pa: Lasst nun (in eurem Kampfeswillen) nicht nach und ruft (die Gegner) nicht (vorzeitig) zum Frieden, wo ihr doch (letzten Endes) die Oberhand haben werdet!

Mustafa Önügören schreibt am 18.02.2017

An Stephan Baumeister,

Die von Ihnen aufgelisteten Suren sind Allahs/ Gottes Gesetz. Sie rufen die Muslime nur zur Gewalt auf, wenn sie sich mit den Ungläubigen im Krieg befinden.

Es gibt auch einen stelle im Koran, die sagt, wenn die Ungläubigen davon ablassen, dann lasst auch davon, denn Allah ist gnädig allweise.

Ausserdem steht auch, dass man den Ungläubigen verzeihen soll, solange man sich nicht mit ihm Krieg befindet. Denn Allah verzeiht den Menschen, die gutes tun und verzeihen.

Allahs Worte sind Gesetz. Es steht uns Menschen daher nicht zu, diese als Fehler zu deklarieren.

Axel Raue schreibt am 05.04.2017

„Heißt das, ich muss heute jeden Ungläubigen töten, der meinen Weg kreuzt? Diese Frage ist natürlich mit „nein“ zu beantworten […] Das haben die Christen mit ihrer Bibel geschafft und die Juden zum Teil mit ihrer Thora. Und das müssen die Muslime zum Teil auch noch schaffen. Ich will nicht sagen, dass es alle bisher hinbekommen haben, aber zumindest was das Töten von Ungläubigen betrifft, sehe ich in Europa momentan keine wirkliche Bedrohung oder Gefahr, dass dieser Vers jemals wortwörtlich ausgelegt wird.“ Wenn Sie wirklich dieser Auffassung sind, frage ich mich, ob Sie keine Zeitungen lesen und sich keine Nachrichtensendungen anschauen.

Ken schreibt am 23.05.2017

@Stephan Bauermeister: „Wir müssen von den geistigen Führern/Imame zumindest in Deutschland fordern, all diese Koranstellen als fehlerhaft oder zumindest nicht mehr als zeitgemäß den Gläubigen erklären.“

Es überrascht mich immer wieder, wie naiv und unwissend viele Menschem mit dem Thema umgehen. Der Koran ist für die Gläubigen das Wort Allahs, des einzigen Gottes (erster Satz des islamistischen Fahneneides, entschuldigung: Glaubensbekenntnisses).
Darin KANN per se NICHTS fehlerhaft sein. Es bedarf auch NICHTS eine Interpretation, das Wort Allahs allein ist gültig in der Auslegung seines Gesandten, des polygamistischen pädophilen Massenmörders Mohammed. Das sind FAKTEN!

Peter Dückers schreibt am 23.05.2017

Ist schon traurig dass Auge um Auge mit dem Christentum verbunden wird, um das Chritentum auf eine Stufe zu stellen mit einer „Bewegung“ der es von Anfang an nur um Unterwerfung ging. Die Stelle im neuen Testament besagt genau das Gegenteil, Jesus sagte:
:„Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.
Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand,
sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“
Kommt zur Vernunft und lasst euch taufen, einen Gott der zur Gewalt aufruft gibt es nicht

Herbert Roi schreibt am 04.06.2017

Man findet in der Bibel der Christen keinen „Aug um Aug Zahn um Zahn“ -Vers. Warum werden immer Inhalte des alten Testaments als Gradmesser für das Christentum herangezogen? Christus wurde im AT durch div Propheten nur angekündigt! Das Leben des Religionsgründers und seine Taten sind im NT niedergeschrieben. Der Unterschied AT zum NT ist ungefähr so, als hätte man den zürnenden AT- Gott mit einem sanften, liebenden Gott ausgetauscht. Die Wahrheit über das gewollte Christentum ist nur über das Neue Testament zu erfahren. Jüngste Entwicklungen des Journalismus‘ aber, vertreten eher die ahrimanische Seite des Geisteslebens.

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