Besitzen Einzeller Intelligenz?

von Kurt Kotrschal am 19.11.2009, 1 Kommentar

Ich würde den Intelligenzbegriff, den man, wie gesagt, gar nicht wirklich verwenden sollte, nicht all zu sehr dehnen. Sozusagen wenn eine Zelle ein bestimmte chemische Substanz entlässt und damit die andere Zelle entweder anlockt oder abstößt, dann sind das ganz einfach Orientierungsmechanismen. Wenn Sie das als Intelligenz definieren wollen, bitte sehr, aber mit wirklicher Problemlösung und mit flexibler Problemlösung hat das gar nichts zu tun.

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Beantwortet von Kurt Kotrschal am 19.11.2009 in Pflanzen, Tiere, Ökologie, Stichworte: , , , , , .

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Kommentare zu „Besitzen Einzeller Intelligenz?“

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Bernd Stummvoll schreibt am 07.12.2009

Es ist nicht einzusehen, weshalb nicht gerade besonders einfach wirkende „Orientierungsmechanismen“ geeignet sein sollten, das Problem von Intelligenz und Evolution plastisch zu verdeutlichen: Warum nämlich sollte sich eine einfache Zelle anlocken oder abstoßen lassen? Diese scheinbar so primitive Reaktionen setzt sowohl so etwas wie Gedächtnis als auch eine Möglichkeit der Interpretation des Inhalts dieses Gedächtnisses voraus, und beides auf der Basis eines Programms, das der Sicherung des Überlebens dieser Zelle dient. Weshalb aber sollte eine Zelle überhaupt überleben wollen? Wenn nicht dieser Impuls, was sollte dann der Kernpunkt von Intelligenz überhaupt sein?

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