Bei Star Trek werden Krankheiten mit Diagnosegeräten festgestellt. Gibt es das tatsächlich schon?

von Metin Tolan am 22.07.2016, Kommentar hinzufügen

In Grenzen kann man sich so etwas gut vorstellen bzw. in Grenzen haben wir es bereits. Ich habe auf meinem Smartphone eine App, mit der ich meinen Puls messen kann, indem ich meinen Daumen darauflege. Und sie kann meine Körpertemperatur messen. Wenn ich mein Smartphone also an meinem Körper bewege, kann ich zumindest bestimmt Grundfunktionen bestimmen.

Schwieriger ist es natürlich, in den Menschen reinzuschauen. Da bräuchten Sie ein bildgebendes Verfahren. Man könnte hier an Verfahren denken wie Compton-Rückstreu-Spektrometer. Wenn man die weiter verkleinern könnte, könnte man sich grob vorstellen, dass das geht. Es gibt heute schon Geräte, mit denen man Röntgenanalysen machen kann; Röntgen will man ungern, wegen der Strahlenbelastung.

Es ist nicht aus der Welt, dass es so etwas wirklich gibt. Dass Sie also einfach ein Gerät über einen Patienten halten und dann bestimmte Sachen tastsächlich sehen kann. Wenn die Physik sagt, dass das halbwegs in Ordnung ist, sind der technischen Entwicklung wenig Grenzen gesetzt.

Was auffällt: Bei Star Trek werden nie Spritzen aufgezogen, sondern es werden per Druckluft die Medikamente durch die Haut injiziert. Das gibt es schon und ist z.B. für Diabetiker in der weiteren Erprobung. Kaufen kann man das noch nicht, aber das werden wir in Kürze haben.

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Beantwortet von Metin Tolan am 22.07.2016 in Gesundheit, Medizin, Körper, Mathematik und Physik, Stichworte: , , , , .

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