Warum ist die Popmusik heute weniger politisch als früher?

von Jörg Lange am 09.08.2013, Kommentar hinzufügen

Man muss da unterscheiden: Wenn sich ein Hit durchsetzt, dann wird er populär, auch wenn es sich dabei um Rockmusik oder Punk handelt. Wenn dieser Titel in die Charts kommt, dann hören das auf einmal viele und dann ist es auf einmal ein Pop-Phänomen. Das heißt, es gibt viele, die von Nirvana‘s „Smells Like Teen Spirit“ gehört haben und den Hit kennen, aber selbst keine Grunge-Musik gehört haben.

Und so landet auch ein Hit der „Toten Hosen“ in einem Bierzelt. Aber die Toten Hosen, um das als Beispiel zu nehmen, sind natürlich keine Bierzeltband, sondern die nehmen das lediglich als Phänomen und als Gag mit.

Punks haben nach wie vor, auch heute noch, eine Haltung, die zum Teil gegen den Mainstream steht und auf Selbstverwirklichung und einen eigenen Ausdruck ausgerichtet ist, indem man rotzig gegen bürgerliche Konventionen vorgeht.

Da verändert sich schon etwas. Das politische Lied ist nicht mehr so modern wie bei den Liedermachern in den 60ern. Aber das gibt es trotzdem immer noch in kleinen Subkulturen und verändert sich weiterhin. Protest wird heute anders ausdrückt.

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Beantwortet von Jörg Lange am 09.08.2013 in Musik und Kunst, Stichworte: , , , , , , , .

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