Wie weit können Vögel sehen?

von Claus König am 11.04.2013, Kommentar hinzufügen

 

Das ist unterschiedlich. Die kleinen Körnerfresserarten zum Beispiel Finken und so weiter, haben relativ kleine Augen. Die sehen ungefähr vergleichbar wie wir. Insektenfressende Arten wie z.B. das Rotkehlchen haben recht große Augen. Die haben ein größeres Auflösungsvermögen auf der Netzhaut und können viele Dinge wesentlich besser erkennen.

Sie sehen das z.B. bei der Amsel, wenn sie nach Regenwürmern sucht. Dann hält sie den Kopf schief und peilt die Stelle an. Sie hört aber bei dieser Gelegenheit oft das Rascheln oder Rumoren eines Wurms unter der Erdoberfläche. Dann peilt sie die Stelle an und schlägt mit dem Schnabel rein, um ihn rauszuziehen. Die sehen also gut.

Greifvögel haben Augen, die ebenfalls relativ groß sind. Die sind ziemlich weit nach vorne gestellt, also nicht so sehr seitlich am Kopf wie es bei einer Amsel der Fall ist, sondern die haben das Gesichtsfeld etwas weiter nach vorne ausgerichtet. Und deren Augen vergrößern etwas. Das heißt, die haben quasi ein Fernglas.

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